Joe Biden und Kamala Harris starten zum Angriff | Aktuell Amerika | DW

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Der designierte US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und seine Vize-Kandidatin Kamala Harris haben Kampfeswillen demonstriert. In einer Turnhalle in Bidens Heimatstadt Wilmington im Bundesstaat Delaware zeigten sich beide entschlossen, bei der Wahl im November Präsident Donald Trump zu besiegen. “Ich bin bereit, mich an die Arbeit zu machen”, sagte Harris und warf Trump unter anderem Versagen in der Corona-Krise vor.

Der Tod von mehr als 165.000 Menschen in den USA durch das Coronavirus sei vermeidbar gewesen, betonte die frühere Generalstaatsanwältin von Kalifornien. Sie verwies auch auf die verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise: “Das Missmanagement des Präsidenten im Umgang mit der Pandemie hat uns in die schwerste Wirtschaftskrise seit der Großen Depression gestürzt.” Die schwere Wirtschaftskrise in den USA begann 1929. 

USA Wahlen Kamala Harris (picture-alliance/AP Images/AP Photo/C. Kaster)

Das neue Zugpferd der Demokraten: Kamala Harris wirbt für “ein neues Amerika”

Zugleich habe ein neues Bewusstsein für Rassismus und systemische Ungerechtigkeiten im Land eine “neue Koalition des Gewissens auf die Straßen gebracht, die einen Wandel verlangt”, betonte die 55-jährige Politikerin mit jamaikanisch-indischen Wurzeln. “Amerika ruft verzweifelt nach Führungsstärke. Wir haben aber einen Präsidenten, dem es mehr um sich selbst geht als um die Menschen, die ihn gewählt haben.”

Biden hält Trump sein Golfspiel vor 

Auch Biden griff Trump scharf an. Anstelle die Krisen anzugehen, verbringe der frühere Immobilienmogul seine Zeit “auf dem Golfplatz”. Gemeinsam mit Harris werde er “dieses Land wieder aufbauen”, versprach der frühere Vizepräsident. Während ihres ersten gemeinsamen Auftritts vor der Presse zeigte das Kandidaten-Duo in Wilmington demonstrativ auch menschliche Nähe. Der 77-jährige Biden erinnerte an die frühere Zusammenarbeit zwischen Harris und seinem 2015 an einem Hirntumor verstorbenen Sohn Beau. Es ging um Harris’ Zeit als kalifornische Generalstaatsanwältin, Beau Biden hatte das gleiche Amt in Delaware inne.

USA Joe Biden in Dover (Reuters/J. Bourg)

Angriff, Entschlossenheit, Menschlichkeit: Joe Biden zog beim Auftritt mit Harris alle Register

Biden hatte die Senatorin am Dienstag zur sogenannten Running Mate gemacht, wie Vize-Präsidentenkandidaten in den USA genannt werden. Er verspricht sich von ihr Unterstützung in Wählerschichten, in denen er selbst weniger Rückhalt hat. Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters schneidet Harris bei mehreren Wählergruppen besser als der eigentliche Präsidentschaftskandidat Biden ab. So sagen 60 Prozent der befragten Frauen, eine positive Meinung über sie zu haben, Biden liegt bei 53 Prozent. Auch bei erwachsenen Amerikanern, die jünger als 35 Jahre sind, kommt Harris mit 62 Prozent etwas besser weg. Zudem geben etwa ein Viertel der befragten Anhänger der Republikanischen Partei an, einen guten Eindruck von der Senatorin zu haben, bei Biden ist es nur ein Fünftel dieser Gruppe.

In der kommenden Woche soll das Kandidaten-Duo offiziell auf dem weitgehend virtuell ausgetragenen mehrtägigen Parteikongress der Demokraten gekürt werden. Eine Woche darauf folgt der Parteitag der Republikaner, auf dem dann Trumps offizielle Nominierung ansteht. Die Präsidentschaftswahl selbst ist für den 3. November in den USA angesetzt.

se/AR (rtr, afp, ap, dpa)



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