Joshua Wong: ″Unser Widerstand wird weitergehen″ | Aktuell Asien | DW

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Der international bekannte Hongkonger Aktivist Joshua Wong hat angekündigt, auch unter den Bedingungen des neuen chinesischen Sicherheitsgesetzes weiter für demokratische Rechte einzustehen. “Unser Widerstand wird weitergehen”, sagte der 23-Jährige bei einer Pressekonferenz in der chinesischen Sonderverwaltungszone. Er äußerte die Hoffnung, “dass die Welt in diesem harten Kampf an unserer Seite stehen kann”.

Von der für September angesetzten Wahl zum Regionalparlament waren Wong und elf seiner Mitstreiter am Donnerstag ausgeschlossen worden. Der Aktivist sprach von der “skandalösesten Ära des Wahlbetrugs in der Hongkonger Geschichte”. Bei seinem Auftritt vor Journalisten trug er ein T-Shirt mit dem Spruch “Sie können uns nicht alle töten”.

Sieben der abgelehnten Kandidaten mit Masken vor Mikrofonen

Dürfen nicht antreten: Prominente Vertreter der pro-demokratischen Bürgerpartei am Donnerstag

Die pro-demokratischen Kräfte hofften darauf, erstmals eine Mehrheit in dem Parlament mit 70 Sitzen zu erringen. Dass ihre prominentesten Köpfe nicht antreten dürfen, ist ein schwerer Dämpfer. Inzwischen ist fraglich, ob die Wahl überhaupt stattfinden wird. Mehrere Medien melden, Regierungschefin Carrie Lam könnte noch an diesem Freitag verkünden, dass die Abstimmung um ein Jahr verschoben wird. Der jüngste starke Anstieg der Corona-Infektionen in der dicht bevölkerten Wirtschaftsmetropole wäre eine mögliche Begründung.

Aktivisten mit Wahlplakaten der Kandidaten

Aktivisten bei einem Wahlkampfauftritt am 12. Juli – bevor mehrere Kandidaten ausgeschlossen wurden

Seit der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie an China im Jahr 1997 wurde Hongkong autonom mit vertraglich garantierten Freiheitsrechten regiert. Mit dem sogenannten Sicherheitsgesetz, das vor vier Wochen in Kraft trat, beschneidet die Zentralregierung in Peking diese Rechte massiv. Zugleich erhalten die eigenen Behörden in Honkong weitreichende Befugnisse. Demokratie-Aktivisten drohen im Extremfall lebenslange Haftstrafen.

jj/fab (dpa, afp, rtr)



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