JPMorgan will Blockchain-Abteilung mit ConsenSys fusionieren

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Die Blockchain-Branche könnte bald eine große Fusion mit der Finanzwelt erleben.

JPMorgan Chase, die größte Bank der USA, beabsichtigt wohl, die firmeneigene Blockchain-Abteilung namens Quorum beim großen Ethereum-Inkubator ConsenSys einzugliedern.

Laut einem Reuters Bericht vom 11. Februar hat ein Insider bestätigt, dass die Fusion bereits in den nächsten sechs Monaten bekanntgegeben wird. Die genauen Details des Zusammenschlusses müssen allerdings noch verhandelt werden.

Ethereum-Expertise ist Trumpf

Quorum ist die firmeneigene Blockchain-Plattform von JPMorgan, die wiederum auf dem Protokoll der Ethereum-Blockchain basiert. In der entsprechenden Abteilung, die an der Entwicklung der Plattform arbeitet, hat die Großbank weltweit 25 Mitarbeiter angestellt.

Die Quorum gehört zudem dem Interbank Information Network (IIN) von JPMorgan an, wobei es sich um ein Netzwerk aus 320 Banken handelt, die ihre Zahlungsdaten über Blockchain miteinander teilen.

Allerdings ist die Quorum auch noch für eine höhere Aufgabe bestimmt, so soll sie als Grundlage für die firmeneigene „Kryptowährung“ namens JPM Coin dienen, die auf Zahlungsabwicklungen zwischen Banken spezialisiert ist und erstmals im vergangenen Februar angekündigt wurde.

Die Fusion mit ConsenSys soll keine negativen Auswirkungen auf das IIN und den JPM Coin haben, wie der Insider gegenüber Reuters angibt.

In den vergangenen beiden Jahren hat die Bank verschiedene Optionen für die Fortführung von Quorum in Erwägung gezogen, darunter zum Beispiel die Gründung einer gesonderten Open-Source Stiftung oder alternativ die Ausgliederung in ein eigenes Startup oder eine Fusion.

Letztendlich scheint die Wahl, nun auf einen Zusammenschluss mit ConsenSys gefallen zu sein, was wohl darin begründet liegt, dass das Blockchain-Unternehmen auf die Kooperation mit Ethereum-basierten Projekten spezialisiert ist.

Aktuelle Entwicklungen bei ConsenSys und JPMorgan

Diese Meldung könnte momentan ein Segen für ConsenSys sein, da das Blockchain-Unternehmen vergangene Woche vermeldet hatte, dass aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen weitere 14% der Belegschaft entlassen werden müssten.

Obwohl JPMorgan die Arbeit am JPM Coin noch nicht abgeschlossen hat, arbeitet die Bank zeitgleich an einer weiteren Blockchain namens Kadena, die ein Hybrid zwischen öffentlicher und privater Ausgestaltung ist und zudem noch den Einsatz von Smart Contracts erlaubt.




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