Kaepernick wird durch George-Floyd-Fall zur Symbolfigur im Kampf gegen Rassismus

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Fall George Floyd: Colin Kaepernick wird zur Symbolfigur im Kampf gegen Rassismus

Der ehemalige Football-Spieler Colin Kaepernick ist ein besonderer Sportler. Der 32-Jährige setzt sich seit Jahren aktiv im Kampf gegen Rassismus ein – und opfert dafür sogar seine Karriere. Nun erhebt er erneut seine Stimme und prognostiziert im Fall George Floyd “Revolte”.

“Wenn gutes Benehmen zum Tod führt, ist Revolte die einzig logische Reaktion. Wir haben das Recht zurückzuschlagen. Ruhe an der Macht, George Floyd”, schrieb Colin Kaepernick bei Twitter.

Mit diesen Worten kommentierte der ehemalige Footballspieler der San Francisco 49ers die Tragödie um den verstorbenen Afroamerikaner George Floyd und die daraus resultierende landesweite Protestbewegung.

Das 46 Jahre alte Opfer verstarb im Krankenhaus in Minneapolis, nachdem ein Polizist bei einer Auseinandersetzung mehrere Minuten lang auf dessen Nacken gekniet hatte. Bei den daraus entstandenen Protesten gegen Polizeigewalt wird Kaepernick zur Symbolfigur des Widerstands.

US-Präsident Trump: Kaepernick sollte auswandern

Der 32-Jährige Ex-Quarterback setzt sich seit Jahren gegen Rassismus und Polizeigewalt im Zusammenhang mit Afroamerikanern ein. Für weltweites Aufsehen sorgte er im Jahr 2016, als er im Vorfeld mehrerer Football-Partien während der Nationalhymne aus Protest kniete (üblicherweise stehen die Spieler).

US-Präsident Donald Trump krtisierte Kaepernick daraufhin, die USA nicht entsprechend zu würdigen und empfahl dem Footballer, auszuwandern. Zudem sollten Vereine protestierende Spieler entlassen, was im Fall des Aktivisten auch geschah.

Nach der Saison 2016 wurde Kaepernick in die Free Agency (Spieler, der bei keiner Mannschaft unter Vertrag steht) entlassen – und bekam seitdem bei keinem NFL-Team einen Vertrag. Nach einer Klage wegen systematischer Ausgrenzung und entgangener Einnahmen einigte Kaepernick sich außergerichtlich mit der Liga auf eine Millionen-Entschädigung.

George Floyd: “Das…  …ist der Grund”

Sein Foto, in Baseball-Garnitur auf den Knien, kursiert momentan durch das Netz – abgebildet neben dem Foto, auf dem George Floyd zu sehen ist, am Boden liegend, ein Knie in seinem Nacken. “Das…  …ist der Grund” steht über den Bildern geschrieben und verdeutlicht unmissverständlich die Beweggründe des Quarterbacks.

Die Fotomontage wurde unter anderem auch von Basketball-Star Lebron James gepostet, der sich zusammen mit NBA-Spieler Steph Curry intensiv für die Aufklärung des Falles engagierte. Die beiden haben zusammen knapp hundert Millionen Follower auf Instagram. Sie nutzen damit ihren weitreichenden Einfluss, um auf soziale Missstände hinzuweisen – wie Kaepernick.

Kaepernick-Kniefall mit Muhammad Ali verglichen

Dessen Kniefall hat jedoch Symbolkraft erlangt und wird seit jeher in den USA gleichgesetzt mit den in die Höhe gereckten Fäusten von Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968 und der Ablehnung Muhammad Alis, in den Vietnam-Krieg zu ziehen.

Nun spricht der 32-Jährige in seinem Post von “Revolte” und dem “Recht zurückzuschlagen” – und verteidigt damit die massiven Proteste gegen Polizeigewalt in den USA. Worte, über die Trump nicht gerade “amused” gewesen sein dürfte. Kaepernick fürchtet den Präsidenten jedoch nicht, das hat er bereits eindrucksvoll bewiesen.

Der Quarterback hofft trotz seines politischen Einsatzes auf ein Comeback in der NFL: “Ich trainiere immer noch fünf Tage die Woche. Ich bin bereit für einen Anruf, eine Probe, ein Training zu jedem Zeitpunkt. Ich warte immer noch darauf, dass die Eigentümer und ihre Partner vor dieser Situation nicht mehr davonlaufen.”

Das sind Götzes Optionen für die Zukunft

 

blk/

 

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