Kim Yo Jong: Gefürchtete Schwester von Nordkoreas Diktator rückt in den Fokus

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In Nordkorea gilt Kim Yo Jong als die “Nummer 2” im Land. Ihre Chance, im Falle des Todes von Kim Jong Un dessen Nachfolgerin zu werden, sind hoch. Denn schon jetzt soll die einflussreiche 32-Jährige eine zentrale Autoritätsperson in Nordkorea sein. Erst vor zwei Wochen hatte Kim Jong Un seine jüngere Schwester auf eine höhere Position im Führungskreis der Organisations- und Führungsabteilung (OGD) der regierenden Arbeiterpartei befördert.

Kim Yo Jong vermutlich seit Jahren auf Nachfolge Kim Jong Uns vorbereitet

Und dort scheint Kim Yo Jong bereits jetzt einen großen Einfluss auszuüben. Nach Einschätzungen von Nordkorea-Experte Robert Collins, der das diktatorisch regierte und extrem abgeschottete Land seit 40 Jahren beobachtet, bekleidet sie sogar das Amt der Ersten Vizedirektorin der Abteilung. Einen Beweis dafür sieht Collins darin, “dass die nordkoreanischen Medien sie immer mit Parteikadern erwähnen, die auf dieser Ebene dienen”, sagte er im Gespräch mit der Nachrichtenseite “Breaking World”.

Ihre unabkömmliche Rolle in der OGD, die über Leben und Tod der 26 Millionen Bürger des Landes entscheidet, verstärke dabei weiterhin den Eindruck, dass sie bereits seit Jahren auf die Nachfolge Kim Jong Uns vorbereitet wird. Falls dieser durch medizinische Probleme verhindert wird oder stirbt, ehe sein vermutlich zehn Jahre alter Sohn mündig wird, könnte Kim Yo Jong das Land anführen.

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Engste Vertraute von Kim Jong Un

2016 beförderte ihr Bruder sie in eine Schlüsselposition und ernannte sie zum Mitglied des Zentralkomitees der Arbeiterpartei. Zudem ist sie offiziell Vizedirektorin der Abteilung für Propaganda und Agitation – und damit maßgeblich für den Personenkult um ihren Bruder verantwortlich. Sie soll seine öffentlichen Auftritte und Reisen planen und sogar seine Reden schreiben.

Mit ihrem Bruder verbindet sie laut Youngshik Bong, Forschungsstipendiat am Institut für Nordkoreastudien der Yonsei-Universität in Seoul, eine enge Beziehung. Getarnt als Diplomatenkindern hatten beide in den späten 1990er Jahren eine Privatschule in Bern besucht. “Sie waren praktisch gemeinsam im Exil und wussten beide, was die Zukunft für sie bereit hielt. Sie müssen ein enormes Gefühl für ein gemeinsames Schicksal gewonnen haben. Infolgedessen hat sie das bedingungslose Vertrauen ihres Bruders”, sagte Bong im Gespräch mit der Tageszeitung “The Guardian”.

Deswegen fördere Kim Jong Un die Entwicklung seiner jüngeren Schwester zu seinem “Alter Ego”. Und anscheinend ist Kim Yo Jong auf dem besten Weg dorthin: Laut der Nachrichtenagentur “Reuters” hatte das US-Finanzministerium sie und sechs weitere Nordkoreaner 2017 wegen “schwerer Menschenrechtsverletzung” auf eine schwarze Liste gesetzt. Nach Angaben von Nordkorea-Experte Collins würden Parteifunktionäre sie “fürchten und respektieren”.

Spekulationen um Kim Jong Uns Zustand

Kim Jong Un hatte sich vor etwa zwei Wochen vermutlich einer Herz-Operation unterzogen. Das berichtete die auf Nordkorea spezialisierte Internetzeitung “Daily NK” in Südkorea. Spätestens seit seiner Abwesenheit nach einer Sitzung der Obersten Volksversammlung in Pjöngjang am 12. April wird über seinen Gesundheitszustand spekuliert. Auch fehlte er am 15. April bei einer Feier, die zu Ehren des Geburtstags seines verstorbenen Großvaters und Staatsgründers Kim II-Sung abgehalten wurde. Japanische Medien hatten berichtet, dass sich der Diktator in einem vegetativen Zustand befinde. Südkoreanische Medien hatten hingegen angegeben, dass sich der Machthaber auf dem Weg der Besserung befinde.

Trump wünscht “einfach alles Gute”

US-Präsident Donald Trump hofft nach eigenen Angaben, dass es dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un gut geht. Er habe eine “sehr gute Idee” darüber, wie es Kim gehe, “aber ich kann jetzt nicht darüber reden”, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses. “Ich wünsche ihm einfach alles Gute. Ich hoffe, es geht ihm gut”, sagte Trump. Später sagte er mit Blick auf Kim weiter: “Niemand weiß, wo er ist.”

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