“Let’s Dance”-Finale: Standing Ovations für Motsi Mabuse

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Und wieder wurde TV-Tanzgeschichte geschrieben, darunter macht es RTL ja nicht. Diesmal sind es „die jüngsten und erfolgreichsten“ Finalisten in der Show-Historie, wobei die Quoten natürlich auch die allerbesten waren seit dem tänzerischen Urknall in 2006. Juror Jorge Gonzalez hat seine Corona-Matte in eine Art Bundesbank-Viereck auf dem Kopf gewunden, auch das eine Art Hairstyle-Superlativ. Selbst „der Herr Llambi ist heute super drauf im Finale“, behauptet Moderatorin Victoria Swarovski. Das findet der Herr Llambi dann doch nicht so super. 

 

Mitte Februar ist „Let’s Dance“ in die 13. Runde gestartet, damals noch mit 14 Paaren, mit Publikum und ohne Plexiglas zwischen den Juroren. Drei Monate später ist das Publikum dem Coronavirus geopfert werden und sind nur noch drei Paare übrig. Die aber glücklicherweise auf dem Parkett weder den Mindestabstand einhalten noch mit Corona-Vermummung tanzen müssen.

Alle Punkte müssen raus

Finale ist bei „Let’s Dance“ traditionell der Abend, an dem nicht nur bei Jorge Gonzalez alles mega, super und grundsätzlich zehn Zentimeter über dem Boden ist. Auch die anderen zwei Juroren hauen nun die Punkte raus, als wollten sie endlich nach Show-Ende keine mehr eintuppern und mit nach Hause nehmen. Zirkustöchterchen Lili Paul-Roncalli und Partner Massimo etwa holen sich schon mit dem ersten Tanz satte drei mal zehn Punkte von der Experten-Jury. Selbst der gestrenge Großmeister Joachim Llambi hatte sich nicht lumpen lassen. 

Auch „Ninja Warrior“ Moritz Hans mit Partnerin Renata starten mit einer sensationellen Rumba und satten 30 Punkten in den Abend, was sie dann in der nächsten Runde mit einem Charleston gleich noch einmal wiederholen. Ihre Freestyle-Darbietung verwirrte Joachim Llambi so nachhaltig, dass dieser sich gar in einer sehr gewagten Bananen-Metapher verirrte. Und dann noch einmal die 10-Punkte-Kelle zückte.

Das Maximum lässt auf sich warten 

Luca Hänni, „DSDS“-Gewinner von 2012 und selbstverständlich der schnellste Schweizer, den man bei „Let’s Dance“ je hatte, lässt sich erst von Geburts-Kubaner Jorge Gonzalez die Feinheiten des Hüftschwungs erklären und holt dann mit der Salsa und dem Quickstep jeweils 27 Punkte ein. Doch erst der Freestyle bringt ihm den ersehnten 30-Punkte-Superlativ. 

Das Finale von „Let’s Dance“ ist auch immer der Abend, an dem der Tanz selbst gefeiert wird – von denen, die ihn täglich als Profis leben, aber auch von denen, die ihn in den letzten Wochen lieben gelernt haben. Alle ausgeschiedenen Kandidaten dürfen noch einmal das Tanzbein schwingen, schon alleine damit das TV-Publikum noch einmal die Quantensprünge der Finalisten seit Staffelstart würdigen kann. Wobei: Angesichts von Tija Njie, der mit Partnerin Kathrin zu „Bad Guy“ einen sehenswerten Tango hinlegt, fragt man sich schon, ob nicht vielleicht doch der Falsche im Halbfinale auf der Strecke geblieben ist.

Motsi Mabuses „Kämpferherz“ 

Dann aber steht auch Jurorin Motsi Mabuse erstmals seit ihrem Abschiedstanz 2014 auf dem Parkett. Mit Ehemann Evgenij tanzt sie zu Pietro Lombardis „Kämpferherz“. Die Zwischenrufe und der Applaus kommen aus der Konserve, doch die Standing Ovations von all den Profi-Tänzern und sogar von Juror-Kollege Joachim Llambi sind echt und ehrlich. 

Am Ende des Abends haben Lili und Massimo ebenso wie Moritz und Renata die maximal möglichen 90 Punkte auf ihrem Konto; Luca und Christina liegen nur kleine sechs Punkte darunter. Die Wahl zwischen diesen drei Paaren ist vermutlich auch die mega-super-allerschwerste, seit „Let’s Dance“ zum Telefon-Voting auffordert. 

„Das wird so eng, da kann man fast auch ins Casino gehen und würfeln“, glaubt Llambi. Doch das muss RTL ja gar nicht, denn auch in der letzten Runde haben hier ganz basis-demokratisch die Zuschauer das Sagen. Und die sind der Meinung, dass Lili Paul-Roncali mega, super und die absolute Nummer eins auf dem Tanzparkett ist. Zumindest bis 2021.

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