Live-Ticker vom 26. April: ″Sommerurlaub auf dem Land″ statt Fernreisen | Aktuell Welt | DW

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Zunächst das Wichtigste in Schlagzeilen: 

  • Tourismusbeauftragter: Vorerst keine großen Fernreisen
  • Europäische Konzerne streichen Dividende
  • Argentinien verlängert landesweite Quarantäne

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

08.15 Uhr – Der Nachschub an medizinischen Masken ist laut einem Bericht der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS) in Deutschland weiter dürftig. Die Pharmagroßhändler berichten demnach von leeren Lagern. Der Apothekerverband bestätigte den Maskenmangel und begründete ihn unter anderem mit einer gestiegenen Nachfrage wegen der ab Montag geltenden Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmittel und beim Einkaufen. Der Mangel betrifft dem Bericht zufolge vor allem die Verbraucher. Ärzte, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen werden von der Bundesregierung versorgt. Das Gesundheitsministerium hat laut FAS bis Freitag rund 133 Millionen Masken verteilt oder eingelagert.

07.26 Uhr – Nach seiner Infektion mit dem Coronavirus will der britische Premierminister Boris Johnson laut Presseberichten bereits am Montag die Regierungsarbeit wieder aufnehmen. Eine vom Fernsehsender Sky News zitierte regierungsnahe Quelle sagte, Johnson stehe “in den Startlöchern”. Der Premier war schwer an der vom neuartigen Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt und musste zwischenzeitlich auf der Intensivstation behandelt werden.

04.27 Uhr – Argentinien verlängert die landesweite Quarantäne bis zum 10. Mai. Die von der Regierung Mitte März in Kraft gesetzte Maßnahme sollte eigentlich am Sonntag auslaufen. Es gibt nun allerdings einige Lockerungen. Die strengen Maßnahmen gelten nur noch in Ballungsräumen mit mindestens 500.000 Einwohnern. Außerdem darf neuerdings jeder für bis zu eine Stunde am Tag sein Zuhause verlassen, sich aber nicht mehr als 500 Meter davon entfernen. Das Land hat bislang 3780 Coronavirus-Infektionen und 185 Todesfälle gemeldet. Damit es ist es aktuell weniger stark von der Pandemie betroffen als andere südamerikanische Länder wie Peru, Chile und Brasilien.

04.00 Uhr – Fast ein Viertel der europäischen Konzerne streicht die geplante Gewinnausschüttung. 141 der 600 Unternehmen im europäischen Aktienindex Stoxx haben bisher bekanntgegeben, dass sie die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr kappen. Die erwartete Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2019 falle demnach um 23 Prozent auf rund 310 Milliarden Euro, so DZ-Bank-Experte Michael Bissinger. “Wir gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten die Ausschüttungen weiter reduziert werden.” Ein Rückgang der Dividenden um etwa 40 Prozent erscheine realistisch – ähnlich drastisch wie in der Finanzkrise 2008/2009.

03.23 Uhr – Die G20-Länder haben eine Initiative für den rascheren Zugang zu Mitteln im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie gestartet. Damit solle die Zusammenarbeit bei der Schließung der unmittelbaren Finanzierungslücke im Gesundheitswesen weiter verstärkt werden, sagte der saudi-arabische Finanzminister Mohammed al-Jadaan. Die Finanzierungslücke wird auf acht Milliarden Dollar geschätzt.

00.31 Uhr- Bundesaußenminister Heiko Maas dämpft die Hoffnung auf eine baldige Öffnung von europäischen Reisezielen. “Ein europäischer Wettlauf darum, wer touristische Reisen zuerst wieder zulässt, führt zu unvertretbaren Risiken”, sagte Maas der “Bild am Sonntag”. Auch der Touismusbeautragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hält es für unwahrscheinlich, dass Deutsche in diesem Sommer zu Fernreisen aufbrechen werden. “Große Fernreisen werden in diesem Jahr eher ausfallen. Es steht für viele Heimaturlaub auf dem Programm. Ich gehe davon aus, dass das möglich sein wird, hoffentlich auch schon im Sommer.” Dazu brauche es aber klare Sicherheitskriterien. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner rät unter den jetzigen Umständen dazu, Sommerurlaub auf dem Land zu machen. “Im ländlichen Raum gibt es viele kleine Ferienwohnungen bis hin zum Urlaub auf dem Bauernhof mit eigenem Wohnbereich”, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

mer/ww (dpa, afp, rtr)



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