Lockerungen und Verschärfungen: Welche Regeln gelten ab morgen, was ändert sich?

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Immer wieder wird diskutiert, wann und wie Deutschland die im Kampf gegen die Corona-Epidemie verhängten Einschränkungen wie Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen wieder lockern kann. Bund und Länder haben sich zwar in den Grundzügen auf Maßnahmen geeinigt – manche Bundesländer scheren aber immer wieder aus. Auch am Montag treten wieder Änderungen in Kraft. Die Übersicht der Länder.

Bund und Länder konnten sich in den Grundzügen bei den Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus auf ein einheitliches Vorgehen verständigen. Doch einige Länder kündigten schon wenig später an, in Teilen auch eigene Wege zu gehen.

Ab morgen: Maskenpflicht in ganz Deutschland – welche Strafen drohen

Was jetzt in Ihrem Bundesland gilt:

Baden-Württemberg: Was ist erlaubt?

Kontaktbeschränkungen: In Baden-Württemberg sind Einschränkungen für das öffentliche Leben nach Vorbild der bundeseinheitlichen Entscheidung zunächst bis zum 3. Mai verschärft. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist demnach nur alleine, mit einer weiteren Person, den im Haushalt lebenden Personen oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt.

Außerhalb des öffentlichen Raums sind in Baden-Württemberg „Ansammlungen“ von bis zu fünf Personen gestattet (§ 3 Abs. 2 Satz 1 der baden-württembergischen Corona-Verordnung (BW-CV)). Ausnahmen gibt es für Personen, die in gerader Linie miteinander verwandt sind – beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder –, die in einer Wohngemeinschaft leben und deren Ehegatten und Lebenspartner. Heißt, in diesen Fällen wäre es sogar erlaubt, dass sich mehr als fünf Personen bei jemandem zuhause treffen.

Geschäfte: Nach wochenlangem Shutdown wegen der Corona-Krise haben seit dem 20. April viele Geschäfte im Südwesten wieder geöffnet. Die neue Regelung gilt für kleine und mittelgroße Läden von bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Unabhängig von der Fläche dürfen auch Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen seit Montag wieder öffnen. Cafés und Eisdielen können, wie zuvor schon Gaststätten, außer Haus verkaufen. Büchereien können unter Auflagen wieder aufmachen. Voraussichtlich ab dem 4. Mai sollen auch Friseure ihre Dienste wieder anbieten können.

Maskenpflicht: Ab Montag (27. April) gilt eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr. Damit sei aber kein medizinischer Mundschutz gemeint, es gehe nur um einfache Mund-Nasen-Bedeckungen. “Notfalls tut es auch ein Schal”, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

Mehr dazu: Schulen, Veranstaltungen, Nahverkehr – Virus-Alarm in Baden-Württemberg: Wo das Leben stillsteht

Bayern: Lockerung der Ausgangsbeschränkung

Ausgangsbeschränkung: In Bayern gilt eine Ausgangsbeschränkung, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Menschen dürfen demnach die eigene Wohnung nur noch verlassen, wenn sie dafür einen triftigen Grund haben. Dazu gehört der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe oder Arztbesuche. Das geht aus der bayerischen Kontaktverbots-Verordnung (Bay-CV) hervor. Im Einklang mit dem Bund bestehen die Ausgangsbeschränkungen bis einschließlich 3. Mai. Jedoch ist seit Montag (20. April) im Freien auch der Kontakt zu einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt – anders als zuvor.

Geschäfte: Ab dem 27. April sollen in Bayern zudem auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Das ist eine Woche später als im Rest der Republik. Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen sind von der Quadratmeter-Grenze ausgenommen. Schon seit dem 20. April sind Bau- und Gartenmärkte und Gärtnereien wieder offen. Für Friseure wird – wie bundesweit – der 4. Mai als Wiedereröffnungs-Datum angestrebt.

Maskenpflicht: Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr müssen Erwachsene und Kinder ab dem siebten Lebensjahr Mund und Nase bedecken. Das gilt übrigens für den gesamten Nahverkehr, also auch in Taxis und bei Fahrten mit Fahrdienstleistern. Auch beim Warten an überdachten Haltestellen oder an Bahnhöfen müssen nach Angaben des Verkehrsministeriums Mund und Nase bedeckt sein. Das kann durch eine selbstgenähte Maske passieren, es reicht aber auch ein Schal, der über Mund und Nase gezogen wird.

Gottesdienste: Unter strengen Auflagen sollen öffentliche Gottesdienste in Bayern ab dem 4. Mai trotz der andauernden Corona-Krise wieder erlaubt sein. Dies teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag am Rande einer Landtagssitzung in München mit.

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Lesen Sie dazu: “Eine bittere Pille”: Münchner Oktoberfest fällt wegen Corona aus

Berlin: Welche Ausgangsbeschränkungen gelten?

Ausgangsbeschränkung: In Berlin sind derzeit Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten. Ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. In der Verordnung heißt es, Personen auf dem Stadtgebiet von Berlin müssten sich ständig in ihrer Wohnung aufhalten. § 1 Abs. 1 der Berliner Corona-Verordnung (Ber-CV) verbietet – auch in den eigenen vier Wänden – jedwede „Zusammenkünfte“. Allerdings gibt es für diese Ausgangsbeschränkung eine Reihe von Ausnahmen. Das gilt etwa für Menschen, die zur Arbeit müssen, für Arztbesuche, andere medizinische Behandlungen oder Blutspenden, für Einkäufe, aber auch für die Begleitung Sterbender oder für Beerdigungen.

Mundschutz: Ab Montag (27. April) müssen Berliner in Bussen, S- und U-Bahnen zudem einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Pflicht gilt jedoch im Unterschied zu anderen Bundesländern nicht für den Einzelhandel.

Geschäfte: Bisher haben Supermärkte, Apotheken, Baumärkte, Poststellen und Tankstellen offen. Seit dem 22. April haben Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder offen. Ausgenommen von dieser Einschränkung sind Autohäuser. Die Betreiber sollen darauf achten, dass sich durchschnittlich nur etwa eine Person pro 20 Quadratmetern Verkaufsfläche im Geschäft aufhält. Die Öffnung gilt auch für Kauf- und Warenhäuser, wenn diese ihre Verkaufsflächen entsprechend auf 800 Quadratmeter verkleinerten. Friseurbetriebe dürfen zudem ab dem 4. Mai unter klaren Vorschriften wieder öffnen.

Gottesdienste: Gottesdienste mit bis zu 50 Teilnehmern sind ab 4. Mai wieder erlaubt. Während der Veranstaltung dürfen keine Gegenstände zwischen den Personen herumgereicht werden. Personen wie Gebetsvorstehende oder musikalische Leiter sind von der maximalen Teilnehmerzahl ausgenommen.

Kultur: Die gut 170 staatlichen, städtischen und privaten Museen Berlins sind seit Mitte März geschlossen. Ab dem 4. Mai dürfen sie wieder öffnen. Auch der Leihverkehr in Bibliotheken soll dann wieder ermöglicht werden. Die Theater der Stadt bleiben bis zum 31. Juli geschlossen und beenden damit die Saison.

Zoo, Tierpark, Botanischer Garten: Nach gut fünf Wochen Schließung dürfen der Berliner Zoo und der Tierpark ab Dienstag (28. April) öffnen. Der Botanische Garten darf laut Senatsbeschluss ab 27. April wieder geöffnet werden. Auch hier gelten Abstands- und Verhaltensregeln.

Sportstätten: Berliner dürfen wieder auf Sportflächen im Freien trainieren – allerdings unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Sport jenseits von Mannschaftssport ist möglich.

Spielplätze: Spielplätze dürfen in Berlin ab 30. April wieder öffnen. Darauf haben sich die zwölf Bezirke am Donnerstagnachmittag im Rat der Bürgermeister verständigt. Das bestätigte der Neuköllner Bürgermeister Martin Hikel dem “rbb”. Die Öffnung solle sukzessive erfolgen.

Demos/Versammlungen: Ab 4. Mai sind Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmern grundsätzlich genehmigungsfrei, wenn Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern sind bis zum 24. Oktober verboten. Der BerlinMarathon fällt daher aus. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern dürfen bis 31. August nicht stattfinden.

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Brandenburg: Kontaktverbot gilt bis 3. Mai

Was allgemein gilt: Ganz allmählich fährt das öffentliche Leben in Brandenburg wieder an. Die aktuellen Beschränkungen sollen vorerst noch bis zum 8. Mai gelten. Bis dahin darf man draußen nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts bei 1,5 Metern Abstand unterwegs sein. Öffentliche Straßen, Plätze und Parks können nur etwa für Einkäufe, zum Arbeiten oder für Arztbesuche betreten werden. Die Parkbank darf um Verweilen genutzt werden.

Auf Ausflüge sollen die Brandenburger verzichten, verboten sind sie nicht. Im eigenen Besitz befindliche Ferienhäuser oder -wohnungen dürfen genutzt werden.

Geschäfte: Bisher haben Supermärkte, Apotheken, Baumärkte, Poststellen und Tankstellen offen. Seit Mittwoch (22. April) dürfen auch Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche – das entspricht einem Handball-Spielfeld – öffnen, auch in Einkaufszentren. Das gilt ebenso für Auto-, Fahrradhändler und Buchhandlungen. Galerien, Museen, Tierparks öffnen ebenfalls unter Hygieneauflagen und ohne Warteschlangen. Aber nicht alle öffnen – wie das Filmmuseum mit interaktiven Ausstellungen. Hotels und Gaststätten sollen noch zu bleiben – es sei denn, es gibt Abhol- oder Lieferservice.

Maskenpflicht: Nach Potsdam kommt sie nun auch für das ganze Bundesland – die Maskenpflicht in Bus, Bahn, Tram und Geschäften. Hintergrund sei eine entsprechende Regelung in Berlin, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Sie gilt ab Montag (27. April).

Gottesdienste: Ab dem 4. Mai sollen in Brandenburg wieder Gottesdienste gefeiert werden können.

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Bremen: Kontaktverbot gilt bis 3. Mai

Kontaktverbot: Auch Bremen hält sich an die Bundesentscheidung und hat ein umfangreiches Kontaktverbot nach den Vorgaben de Bundes erlassen. Dieses ist nun bis zum 3. Mai verlängert worden. Das bedeutet: Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten für Familien und gemeinsam in einem Haushalt lebende Personen.

Geschäfte: Nach wochenlanger Zwangspause in der Corona-Krise dürfen seit Montag (20. April) in Bremen kleine und mittlere Läden erstmals seit der angeordneten Schließung wieder öffnen. Ausgenommen sind Geschäfte mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern. Diese dürfen allerdings ebenfalls öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche entsprechend verringern. Dasselbe gilt für Läden in Einkaufszentren. Kfz- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen dürfen ungeachtet ihrer Größe wieder aufmachen.

Maskenpflicht: Als letztes Bundesland kündigte auch Bremen an, dass es eine Maskenpflicht geben wird. Ab Montag (27. April) soll diese dann für den Öffentlichen Personennahverkehr und das Einkaufen in Geschäften gelten, wie ein Sprecher der Landesregierung mitteilte.

Was zudem gilt: Touristische Übernachtungen sind derzeit nicht genehmigt. Wie woanders auch gilt eine Ausgangsbeschränkung.

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Hamburg: Kontaktverbot und Maskenpflicht

Kontaktverbot: Hamburg schloss sich vollumfänglich der Bundesentscheidung an und hat ein Kontaktverbot beschlossen. Dieses gilt nun bis zum 3. Mai. Demnach sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten. Die Aufforderung, mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen zu halten, gilt jedoch nicht für Mitglieder des eigenen Haushalts. Mit diesen darf man auch als Gruppe unterwegs sein.

Geschäfte: Der wegen der Corona-Pandemie auch in Hamburg eingeschränkte Alltag gewinnt unterdessen aber auch etwas an – veränderter – Normalität zurück. Seit Montag (20. April) dürfen Läden mit einer Größe von maximal 800 Quadratmetern wieder öffnen – sowie Fahrradläden, Buchhandlungen und Autohäuser, für die keine Flächenregelung gilt.

Maskenpflicht: Ab dem 27. April gibt es eine Maskenpflicht im Einzelhandel, auf Wochenmärkten und im öffentlichen Nahverkehr. Die bisherigen Empfehlungen zum Tragen von Masken gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie hätten nicht ausreichend gefruchtet, sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Hessen: Kontaktverbot – Maskenpflicht in Hanau

Kontaktbeschränkung: Hessen verlängert die strengen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 3. Mai. Das teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit. Demnach ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum weiter nur alleine, zusammen mit Angehörigen, die im gemeinsamen Haushalt leben, oder zusammen mit einer Person, die nicht im eigenen Haushalt lebt, gestattet.

Geschäfte: Seit Montag (20. April) dürfen bislang wegen der Corona-Pandemie geschlossene Einzelhandelsgeschäfte in Hessen wieder unter bestimmten Bedingungen öffnen. Die Regelung gilt für Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmeter. Pro 20 Quadratmeter dürfe nur ein Kunde hereingelassen werden, sagte Bouffier. Bestimmte Läden wie Buchhandlungen und Autohäuser dürfen auch unabhängig von der Ladengröße wieder öffnen.

Maskenpflicht: Die Stadt Hanau hat wegen der Corona-Infektionsgefahr für das Betreten der Geschäfte eine Maskenpflicht angeordnet – diese gilt auch im Öffentlichen Personennahverkehr. Auch in den restlichen Regionen und Städten des Bundeslandes soll die Pflicht nun aber eingeführt werden – und zwar ab Montag (27. April). Bürgerinnen und Bürger müssen dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften. Auch beim Betreten von Bank- und Postfilialen muss eine Maske getragen werden.

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Mecklenburg-Vorpommern: Kontaktverbot

Kontaktverbot: Auch Mecklenburg-Vorpommern hat ein umfangreiches Kontaktverbot beschlossen. Dieses gilt bis zum 10. Mai. “Bürgerinnen und Bürger haben Kontakte zu anderen Menschen außer zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes auf eine absolut notwendige Personenanzahl zu reduzieren. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den in Satz 1 genannten Personen ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten”, schreibt das Land. Auf Besuche innerhalb des Bundeslandes, auch von Verwandten, solle weiterhin verzichtet werden.

Seit Mitte März gilt zudem für Touristen aus anderen Bundesländern ein Einreiseverbot nach Mecklenburg-Vorpommern. Über Lockerungsschritte soll am 5. Mai auf der Grundlage der dann vorliegenden Infektionszahlen beraten werden. Allerdings dürfen Besitzer von Ferienwohnungen vom 1. Mai an wieder nach Mecklenburg-Vorpommern kommen. Zudem können heimische Dauercamper auf die Campingplätze zurückkehren.

Geschäfte: Das Leben in die Innenstädte soll langsam wieder zurückkehren. Bei begrenzter Verkaufsfläche und mit strengen Hygieneauflagen dürfen seit dem 20. April alle Geschäfte im Land öffnen, ebenso Zoos und Sportstätten. Bau- und Gartenmärkte dürfen schon seit dem 18. April wieder Kunden empfangen.

Maskenpflicht: Ab Montag (27. April) gilt in Mecklenburg-Vorpommern eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte, müssen Nutzer von Straßenbahn, Bus oder Taxi vom 27. April an einen Mund- und Nasenschutz tragen. Auch in Geschäften gilt die Maskenpflicht.

Niedersachsen: Kontaktverbot

Kontaktverbot: Auch Niedersachsen hat ein umfangreiches Kontaktverbot nach Bundesvorbild beschlossen. Bis zum 3. Mai sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten. Direkte Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. Auch in der eigenen Wohnung und auf dem eigenen Grundstück soll der Kreis der sich dort treffenden Menschen möglichst klein und möglichst gleichbleibend sein.

Geschäfte: Seit Montag (20. April) haben in Niedersachsen auch wieder kleinere Geschäfte die Türen für ihre Kunden aufgemacht. Öffnen durften Läden mit maximal 800 Quadratmeter Fläche.

Maskenpflicht: Auch in Niedersachsen soll nun eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus eingeführt werden. Von Montag an (27. April) soll das Tragen einer Maske im Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht werden.

  • Zuvor hatte bereits Wolfsburg (20. April) eine Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden, Arztpraxen, medizinischen Einrichtungen und in Bussen eingeführt.
  • In Braunschweig und Osnabrück gilt die Maskenpflicht bereits ab Samstag (25.04.).

Nordrhein-Westfalen: Kontaktverbot – Geschäfte öffnen am Montag

Kontaktverbot: NRW schloss sich der bundesweiten Entscheidung über ein Kontaktverbot an. Nach einer erneuten Verlängerungen gilt das Verbot bis zum 3. Mai.

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Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. “Vom Kontaktverbot ausgenommen sind Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen. Ebenso ausgenommen ist die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Ausgenommen sind zudem unvermeidliche Ansammlungen – insbesondere bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs”, teilte das Land NRW mit.

Geschäfte: Zusätzlich zu den Geschäften, die bisher geöffnet waren, dürfen nun auch alle Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen. Unabhängig von der Größe dürften seit dem 20. April 2020 in Nordrhein-Westfalen zusätzlich auch Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhändler, Einrichtungshäuser und Baby-Fachmärkte unter bestimmten Auflagen öffnen.
Ab 27. April 2020 dürfen – unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen – auch diejenigen Geschäfte öffnen, die ihre Verkaufsfläche auf höchstens 800 Quadratmeter Verkaufsfläche reduzieren können.

Maskenpflicht: Nordrhein-Westfalen führt zudem ebenfalls eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus ein. Ab Montag (27. April) an sei das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die Landesregierung am Mittwoch mit.

Lesen Sie auch: Ab wann die Maskenpflicht für Kinder gilt – und ab welchem Alter

Rheinland-Pfalz: Kontaktverbot verlängert – Lockerungen ab Montag

Kontaktverbot: Das Land Rheinland-Pfalz hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus ein weitgehendes Kontaktverbot erlassen. Die Regelung gilt weiter bis zum 3. Mai.

Was das bedeutet? Das Land schreibt: “Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person und im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig. Zu anderen als den in Satz 1 genannten Personen ist in der Öffentlichkeit, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.”

Geschäfte und Kultur: Wieder zugelassen ist seit Montag (20. April) der Einzelhandel auf Verkaufsflächen bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern – das entspricht etwa der Größe eines Handballfeldes. Größeren Geschäften ist es erlaubt, einen Teil ihrer Fläche abzutrennen. Unabhängig von ihrer Größe dürfen Fahrradgeschäfte, Autohändler sowie Bibliotheken, Büchereien, Buchhandlungen und Archive öffnen. Dabei gelten Abstandsregelungen wie die Begrenzung von einem Kunden auf zehn Quadratmetern.

Eisdiele, Wochenmärkte, Dienstleistungen: Zulässig ist seit dem 20. April auch der Straßenverkauf von Eis. Die Händler auf Wochenmärkten dürfen ihr Sortiment erweitern. Keine Änderungen gibt es vorerst bei Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege, bei denen der Mindestabstand von 1,50 Meter von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann. Die Verordnung zählt dabei auf: Tattoostudios, Piercingstudios, Nagelstudios, Kosmetiksalons, Massagesalons und ähnliche Einrichtungen.

Freizeit: Die Außenanlagen von Zoos, Tierparks und Botanischen Gärten dürfen wieder geöffnet werden. Dabei sind aber laut Regierung strenge Zutrittskontrollen erforderlich, etwa über ein begrenztes Kartenkontingent. Geschlossen bleiben unter anderem Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Restaurants, Speisegaststätten, Mensen, Kantinen, Cafés, Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Museen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeitparks und Angebote von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Internetcafés, Prostitutionsstätten und Bordelle. Bestehen bleibt laut Verordnung auch die Schließung von Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios, Saunen, Thermen, Solarien, Wellnessanlagen, Badeseen und Spielplätze.

Sport: Die neue rheinland-pfälzische Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat mehr Freiraum für sportliche Aktivitäten geschaffen. Laut Mainzer Innenministerium wird sportliche Betätigung alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien dann auch unter Benutzung von Sportanlagen wieder zulässig. Dies gelte jedoch nur, soweit die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden könnten und der Träger einer Öffnung der Sportstätte ausdrücklich zustimme.

Maskenpflicht: Rheinland-Pfalz führt wegen der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht ein. Sie gelte von Montag (27. April) an für den öffentlichen Nahverkehr und Einkäufe in Geschäften, teilte ein Regierungssprecher mit.

 

 
 

Saarland verlängert Maßnahmen bis 3. Mai

Kontaktbeschränkung: Die Menschen im Saarland müssen sich in der Corona-Krise auf zwei weitere Wochen mit Kontaktbeschränkungen einstellen. Die bislang bis zum Montag (20. April) im Bundesland geltenden Auflagen sind bis zum 3. Mai verlängert worden.

Die Landesregierung von Saarland schreibt: „Jeder wird angehalten, auch weiterhin die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Maximal eine weitere Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, oder Angehörige des Hausstands dürfen beim Aufenthalt außer Haus dabei sein. Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, dürfen grundsätzlich weder besucht noch in der eigenen Wohnung empfangen werden.“ Ausnahmen gelten etwa für Lebenspartner mit getrennten Wohnungen und Handwerker, die etwa für dringende Reparaturen vor Ort sein müssen.

Geschäfte: Trotz der vergleichsweise strengeren Ausgangsbeschränkungen dürfen auch im Saarland seit Montag (20. April) Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern wieder öffnen. Größere Läden dürfen ebenfalls aufmachen, wenn sie die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen. Shopping-Malls und Einkaufszentren sind weiterhin zu. “Ausgenommen sind lediglich die Ladengeschäfte in solchen Einkaufszentren, die explizit öffnen dürfen”, schreibt das Land.

Maskenpflicht: Im Saarland gilt ab Montag (27. April) eine Maskenpflicht für den öffentlichen Nahverkehr und Einkäufe in Geschäften, wie ein Regierungssprecher am Dienstag mitteilte.

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Sachsen: Ausgangsbeschränkung – was noch erlaubt ist

Ausgangsbeschränkung: In Sachsen galt seit Montag, 21. März für den gesamten Freistaat eine Ausgangsbeschränkung. Bislang war das Verlassen von Wohnung oder Haus ohne triftigen Grund untersagt. Diese strikte Vorgabe hat das Land nun aber gelockert. Allerdings soll man sich nur mit Menschen aus dem eigenen Haushalt oder maximal einer anderen Person draußen bewegen.

Wer sich draußen bewegt, muss dies außerdem nicht mehr im unmittelbaren Umfeld vom Wohnort tun. Dieses war in Sachsen als Entfernung von 15 Kilometern um die Wohnung definiert worden. Die “15-Kilometer-Regel” fällt weg. Touristische Ausflüge sind wieder gestattet, auf überregionale Reisen soll aber weiter verzichtet werden.

Geschäfte: Seit dem 20. April haben in Sachsen neben Supermärkten, Buch- und Fahrradläden, Baumärkten und Autohäusern auch andere Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern wieder geöffnet. Einkaufszentren bleiben zu.

Maskenpflicht: Als erstes Bundesland hat Sachsen die Maskenpflicht für den öffentlichen Nahverkehr sowie für den Einzelhandel beschlossen. Die Regelung gilt bereits seit Montag (20. April). Zur Abdeckung von Nase und Mund reicht aber auch ein einfaches Tuch oder ein Schal.

Gottesdienste: Die Landesregierung erlaubte ab sofort Gottesdienste mit bis zu 15 Teilnehmern. Gleiches gilt für Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen. Die Gemeinden erhalten die Befugnis, Veranstaltungen sowie Versammlungen in Einzelfällen auf Antrag hin ausnahmsweise genehmigen zu dürfen. Generell bleiben diese aber untersagt.

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Sachsen-Anhalt: Ausgangsbeschränkung bis 3. Mai

Ausgangsbeschränkung: In Sachsen-Anhalt darf die Wohnung weiterhin nur mit triftigem Grund verlassen werden. Legitime Gründe sind etwa der Gang zur Arbeit, zum Einkaufen, Arztbesuche, aber auch Sport, Gassi gehen und ein Spaziergang. Auch hier gilt: Nur mit Mitbewohnern und höchstens mit einer weiteren Person.

Geschäfte: Zusätzlich zu Lebens- und Futtermittelhandel, Wochenmärkten, Lieferdiensten, Apotheken, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, und Großhandelseinrichtungen könnten jetzt der Kfz-Handel und Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unter Auflagen wieder öffnen. Ab 4. Mai dürfen Friseure, Kosmetiker und Nagelstudios wieder öffnen.

Mundschutzpflicht: Seit Donnerstag (23. April) gibt es eine Mundschutzpflicht für Einkäufe und den öffentlichen Nahverkehr.

Was sonst noch gilt: Gaststätten, aber auch Sportstätten und Spielplätze bleiben geschlossen. In Krankenhäusern und Pflegeheimen gilt weiter Besuchsverbot. Großveranstaltungen sind bis Ende August untersagt. Gottesdienste dürfen weiter nicht stattfinden. Hotels sind weiter nur für Geschäftsreisende geöffnet; Touristen dürfen nicht übernachten.

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Schleswig-Holstein: Kontaktverbot

Kontaktverbot: Schleswig-Holstein verlängert im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Kontaktbeschränkungen bis zum 3. Mai. Auch Touristen, Tagesausflügler und Zweitwohnungsbesitzer gilt das Einreiseverbot weiter. Jedoch dürfen Schleswig-Holsteiner selbst in ihrem Land noch reisen. Dabei müssen jedoch einige Regeln beachtet werden. So ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur unter folgenden Voraussetzungen gestattet:

  • alleine
  • mit einer weiteren Person, die nicht aus dem eigenen Haushalt kommt
  • mit Personen aus dem eigenen Hausstand
  • neue Verordnung: Familienangehörige dürfen bis zu einer Anzahl von zehn Personen auch öffentlich zusammenkommen

Dies gilt für alle Tätigkeiten in der Öffentlichkeit, darunter Einkaufen, Spazierengehen oder Sport.

Geschäfte: Seit Montag (20. April) dürfen Läden mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern wieder öffnen. Strikte Abstands- und Hygienevorgaben sind einzuhalten. Für Fahrradläden, Buchhandlungen und Autohäuser gilt die Größenbegrenzung nicht. Auf jeweils zehn Quadratmetern Fläche darf sich höchstens ein Kunde aufhalten. Auch mobile Verkaufsstände wie Hähnchengrill- oder Kaffeewagen sind wieder gestattet.

Mundschutzpflicht: Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) kündigte für Schleswig-Holstein zudem an, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln ab dem 29. April Pflicht ist.

Was sonst noch wichtig ist: Zweitwohnungen in Schleswig-Holstein sollen vom 4. Mai an wieder von ihren Besitzern genutzt werden dürfen. Das teilte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Donnerstag nach einer Telefonkonferenz der Landesregierung mit Landräten und Oberbürgermeistern mit.

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Thüringen: Kontaktverbot bis einschließlich 3. Mai

Kontaktverbot: Auch Thüringen schloss sich der Entscheidung des Bundes an und hat am 22. März ein umfangreiches Kontaktverbot beschlossen, das nun verlängert worden ist. Im öffentlichen Raum darf man sich nur noch alleine, zu zweit oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Haushalts aufhalten – das gilt auch für Spaziergänge.

Geschäfte: Seit dem 20. April dürfen Autohändler und Bibliotheken wieder öffnen. Reparaturen oder Reifenwechsel waren auch schon vor der neuen Verordnung möglich. Seit Freitag (24. April) haben auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern wieder für ihre Kunden offen. Läden, die grundsätzlich größer sind, können ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen und dann ebenfalls öffnen. Allerdings gelten weiterhin strenge Hygiene- und Abstandsregeln (1,5 Meter). Friseure und Barbiergeschäfte können ab 4. Mai wieder Kunden bedienen – bei Einhaltung strenger Infektionsschutzregeln.

Gottesdienste: In Thüringen sind Gottesdienste seit Donnerstag wieder möglich. Die Teilnehmerzahl ist aber begrenzt – auf 30 Menschen in geschlossenen Räumen und 50 unter freiem Himmel.

Kultur: Ausstellungen, Galerien und Museen können ab 27. April wieder besucht werden – ebenso wie Tierparks und botanische Gärten.

Munschutzpflicht: Thüringer müssen ab Freitag (24. April) in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen einen Mundschutz tragen.

Zahlreiche Länder starten wieder in den Schulbetrieb

In zahlreichen Ländern öffnen nach dem Corona-Lockdown auch die Schulen schrittweise wieder: Offiziell soll der Regelschulbetrieb ab dem 4. Mai wieder starten – aber es gibt Ausnahmen. So starten in zahlreichen Ländern Abschlussklassen wieder mit dem Unterricht, darunter Bayern, Berlin, Hamburg und Hessen. Alle Details zu den Schulen finden Sie in der großen Übersicht.

Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Pandemie lesen Sie im News-Ticker.

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland) test mit gesamt

 
 

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 154.150, 5634 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 30.739 (1237 Todesfälle)
  • Bayern: 40.951 (1584 Todesfälle)
  • Berlin: 5607 (113 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2738 (125 Todesfälle)
  • Bremen: 740 (27 Todesfälle)
  • Hamburg: 4589 (139 Todesfälle)
  • Hessen: 7796 (301 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 671 (16 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 9849 (390 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 31.460 (1084 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 5831 (146 Todesfälle)
  • Saarland: 2496 (122 Todesfälle)
  • Sachsen: 4507 (147 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1500 (37 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2612 (95 Todesfälle)
  • Thüringen: 2064 (71 Todesfälle)

Gesamt: Stand 25.04., 19.39 Uhr, 154.150 (5634 Todesfälle)

Stand vom Vortag: Stand 24.04., 19.59 Uhr, 152.366 (5454 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 109.800

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,9 (Stand 25.04.)

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  • In vielen Ländern ziehen vermummte Putztrupps mit Desinfektionskanistern durch die Straßen. Deutschland lehnt solche Maßnahmen ab. Übersehen wir da gefährliche Infektionsquellen oder bringen desinfizierte Bürgersteige wirklich nichts gegen Coronaviren? Mehr lesen Sie hier.
  • Krankenhaushygieniker sprechen von vier Phasen, Wirtschaftswissenschaftler von zwölf Punkten. Eines ist jedoch klar: Die Rückkehr zur Normalität kann nur schrittweise erfolgen. Wie der Weg aus dem Lockdown aussehen könnten. Mehr lesen Sie hier.
  • Auch wenn eine Covid-19-Erkrankung bei 80 Prozent der Betroffenen mild verläuft – es gibt Menschen, die schwer erkranken. Sie haben Lungenentzündungen, erleiden Atemnot, sterben. Pneumologe Michael Barczok erklärt, welche Faktoren über einen schweren Verlauf entscheiden. Mehr lesen Sie hier.
  • Am 27. Januar berichteten es die deutschen Gesundheitsbehörden zum ersten Mal: Ein 33-Jähriger hatte sich am neuartigen Coronavirus angesteckt. Seit dieser erste Fall in Deutschland bekannt wurde, sind zehn Wochen vergangen. Was wir mittlerweile über Sars-Cov-2 wissen. Mehr lesen Sie hier.

Trotz Ausgangsbeschränkungen: Hunderte genießen Sonne am Elbstrand

lob/glö/mit Agenturmaterial

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