Lockerungen: Was noch verboten und was schon wieder erlaubt ist

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Deutschland kämpft weiter gegen die Corona-Pandemie, doch die verhängten Einschränkungen werden nun bundesweit gelockert. Nach dem Gipfel mit Kanzlerin Merkel haben alle Bundesländer nun angekündigt, wie die Regeln jeweils angepasst werden. Eine Übersicht, was nun wo gilt.

Kontaktbeschränkung verlängert – es gibt eine Lockerung

Am Mittwoch hat Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Corona-Maßnahmen beraten. Bund und Länder haben unter anderem entschieden, die coronabedingten Kontaktbeschränkungen in Deutschland grundsätzlich bis 5. Juni zu verlängern. Allerdings einigten sich Kanzlerin und Ministerpräsidenten dabei auch auf eine Lockerung. Künftig können sich auch Angehörige von zwei Haushalten treffen.

Auch in der letzten Sitzung am 30. April wurden bereits erste Lockerungen festgelegt. Dazu zählten unter anderem:

  • Rutschen, Wippen und Schaukeln auf Spielplätzen ist unter Auflagen wieder erlaubt. 
  • Museen, Zoos, Ausstellungen und Gedenkstätten können ebenfalls wieder öffnen. Warteschlangen sollen aber unbedingt vermieden werden.
  • Gemeinschaftliche Gottesdienste sind ebenfalls wieder erlaubt – auch hier mit Abstands- und Hygieneregeln.
  • In den Kliniken sollen nicht mehr so viele Intensivbetten für schwere Corona-Fälle freigehalten werden. Ein “etwas größerer Teil” der Kapazitäten soll wieder für planbare Operationen zu nutzen sein.

Lockerungen im Bundesländer-Überblick

Wichtig bei allem, was ab jetzt anders ist, was kommt und was derzeit schon gilt: Auch wenn sich Bund und Länder in vielen Punkten einig sind, kann es in einzelnen Bundesländern abweichende Regelungen geben. FOCUS Online hat die Übersicht über die einzelnen Bundesländer.

Baden-Württemberg: Sportarten wie Tennis bald wieder erlaubt

Kontaktbeschränkungen: Ab dem 11. Mai sind in einer ersten Lockerung der Kontaktbeschränkungen auch Geschwister von Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen in privaten Räumen ausgenommen. Künftig darf man auch mit den Personen eines weiteren Hausstands – also einer anderen Familie oder Wohngemeinschaft – rausgehen. Ansonsten hat sich die Ministerpräsidentenkonferenz darauf verständigt, die sonstigen Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juni aufrecht zu erhalten.

Geschäfte: Einzelhandelsgeschäfte können seit dem 4. Mai wieder öffnen, auch wenn ihre Verkaufsfläche größer als 800 Quadratmeter ist. Friseure haben ebenfalls wieder auf. Sonnenstudios, Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios sollen am 11. Mai wieder öffnen dürfen.

Gastronomie und Tourismus: Ab 18. Mai ist eine schrittweise Öffnung der Gastronomie im Außenbereich sowie von Ferienwohnungen und Campingplätzen geplant, bei einer guten Entwicklung der Corona-Fälle soll die Innengastronomie ab dem 25. Mai wieder geöffnet werden. Ab dem 29. Mai sollen sonstige Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Freizeitparks ihren Betrieb wieder aufnehmen können, teilten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Tourismusminister Guido Wolf (CDU) mit. 

Sport: Sport unter freiem Himmel und ohne Körperkontakt soll ab dem 11. Mai wieder erlaubt sein. Freiluft-Sportanlagen wie Golf- oder Tennisplätze, aber auch Reitanlagen und Hundeschulen dürfen dann wieder öffnen. Gleiches gilt für Fahrschulen, Sportboothäfen und den Luftsport. 

Freizeit: Seit dem 6. Mai können Spielplätze, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und Tierparks wieder öffnen.

Gottesdienste: Gläubige im Südwesten können seit dem 4. Mai an wieder Gottesdienste feiern – unter strengen Auflagen: So soll es begrenzte Besucherzahlen in Kirchen, Synagogen und Moscheen geben. Dabei wird aber nicht wie in anderen Bundesländern eine maximal erlaubte Zahl von Besuchern vorgeschrieben. Eine Obergrenze der jeweiligen Kapazität ergibt sich aus dem Mindestabstand von 1,5 Metern. Bei diesem Mindestabstand können an Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen im Freien bis zu 100 Gläubige teilnehmen. Für Bestattungen gilt die Obergrenze von 50 Teilnehmern. Das Tragen von Masken wird empfohlen. Für die Gläubigen sind Desinfektionsmittel bereitzustellen. Für jeden Gottesdienst- und Gebetsort ist ein schriftliches Infektionsschutzkonzept notwendig. Die Religionsgemeinschaften können auch striktere Regelungen erlassen.

Maskenpflicht: Seit Montag (27. April) gilt eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr.

(Stand BaWü: 10. Mai, 16:19 Uhr)

Bayern: Söder verkündet weitreichende Lockerungen

Ausgangsbeschränkungen: Bayern hebt die wochenlangen coronabedingten Ausgangsbeschränkungen auf – gewisse Kontaktbeschränkungen und ein Verbot von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum bleiben aber bestehen. Seit dem 6. Mai ist es erlaubt, eine Person außerhalb des eigenen Hausstands und auch enge Familienangehörige zu treffen oder auch zu besuchen. Am Donnerstag schloss sich Bayern dann auch der von Kanzlerin Merkel verkündeten Regel an, dass sich zwei Haushalte treffen dürfen.

Mehr zum Thema: Gerichtsurteil legt nahe: Es gibt in Bayern praktisch keine Ausgangsbeschränkung mehr

Geschäfte: Nach wochenlangen Zwangs-Schließungen dürfen in Bayern ab dem 11. Mai alle Geschäfte wieder öffnen, also auch alle größeren. Die bisherige Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern entfällt dann.

Maskenpflicht: Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr müssen Erwachsene und Kinder ab dem siebten Lebensjahr Mund und Nase bedecken. Das gilt übrigens für den gesamten Nahverkehr, also auch in Taxis und bei Fahrten mit Fahrdienstleistern. Auch beim Warten an überdachten Haltestellen oder an Bahnhöfen müssen nach Angaben des Verkehrsministeriums Mund und Nase bedeckt sein. Das kann durch eine selbstgenähte Maske passieren, es reicht aber auch ein Schal, der über Mund und Nase gezogen wird.

Sport: Nach wochenlangen Beschränkungen sind in Bayern ab dem 11. Mai bestimmte Sportarten wieder erlaubt. Dazu zählen etwa Tennis, Leichtathletik, Golf und Segeln.

Gottesdienste: Unter strengen Auflagen sind öffentliche Gottesdienste in Bayern seit dem 4. Mai trotz der andauernden Corona-Krise wieder erlaubt. So dürfen im Freien maximal 50 Personen teilnehmen, es muss ein Mindestabstand von 1,50 Meter gewahrt werden. In Gebäuden dürfen so viele Menschen teilnehmen, wie Plätze vorhanden sind, wenn ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen den einzelnen Plätzen gewährleistet ist. Es muss zudem ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, eine Ausnahme gibt es für liturgisches Sprechen und Predigen. Kirchen und Glaubensgemeinschaften sollen Infektionsschutzkonzepte erstellen.

Freizeit: Seit dem 6. Mai dürfen Spielplätze in Bayern wieder freigegeben werden. Ab dem 11. Mai können dann Zoos, botanische Gärten, Museen, Bibliotheken, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten wieder öffnen. Damit setzt der Freistaat eine Bund-Länder-Vereinbarung aus der vergangenen Woche um. Im Bereich Theater gebe es dagegen noch Klärungsbedarf und keine Entscheidung.

Gastronomie und Hotellerie: Nach wochenlanger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie dürfen in Bayern auch Gaststätten schrittweise wieder öffnen: Außenbereiche von Gaststätten – und damit auch Biergärten – am 18. Mai, Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai. Hotels sollen ab dem 30. Mai den Betrieb wieder aufnehmen dürfen.

Versammlungen: Versammlungen sind seit dem 4. Mai unter strengen Auflagen wieder zulässig: Versammlungen dürfen nur im Freien und ortsfest mit maximal 50 Personen stattfinden. Anwesende müssen einen Mindestabstand von 1,50 Meter wahren.

(Stand Bayern: 10. Mai, 13.06 Uhr)

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Berlin: Welche Ausgangsbeschränkungen gelten?

Ausgangsbeschränkung: Nach wochenlangem Kontaktverbot dürfen die Berliner zu Hause wieder mehr Gäste empfangen. Erlaubt sind ab Samstag (9. Mai) private Zusammenkünfte von Angehörigen zweier Haushalte – wenn 1,5 Meter Mindestabstand gewahrt werden. Das gilt nicht nur im öffentlichen Raum oder in Gaststätten, sondern auch in der Wohnung oder im Kleingarten, wie Geisel und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) mitteilten.

Bis dahin gilt das, was das Land in einer offiziellen Mitteilung mitteilte: “Im öffentlichen Raum – etwa in Parks oder Gärten – ist der Aufenthalt nur allein, mit Personen des eigenen Haushalts und maximal einer haushaltsfremden Person erlaubt. Auf Wiesen und Grünanlagen gilt zudem ein erweitertes Abstandsgebot: Wer sich auf Freiflächen abseits fest installierter Sitzgelegenheiten niederlässt, muss den erhöhten Mindestabstand von 5 Metern einhalten.”

Geschäfte: Während des kompletten Shutdown hatten Supermärkte, Apotheken, Baumärkte, Poststellen und Tankstellen offen. Seit dem 22. April haben Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder geöffnet. Ausgenommen von dieser Einschränkung sind Autohäuser. Die Betreiber sollen darauf achten, dass sich durchschnittlich nur etwa eine Person pro 20 Quadratmetern Verkaufsfläche im Geschäft aufhält. Die Öffnung gilt auch für Kauf- und Warenhäuser, wenn diese ihre Verkaufsflächen entsprechend auf 800 Quadratmeter verkleinerten. Friseurbetriebe dürfen zudem seit dem 4. Mai unter klaren Vorschriften wieder öffnen.

Die nächsten Lockerungen kommen nun zum 9. Mai. Für die Öffnung von Geschäften im Berliner Einzelhandel gibt es ab dann keine Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie mehr. Die Vorgabe, dass Läden mit mehr als 800 Quadratmetern Fläche noch geschlossen bleiben müssen, wurde am Mittwoch vom Senat gestrichen. Außerdem sollen ab der kommende Woche auch andere körpernahe Dienstleistungen wieder angeboten werden dürfen. Das teilte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Mittwoch mit und nannte  als Beispiel Kosmetikstudios.

Gastronomie und Hotels: In Berlin können Restaurants und Gaststätten am 15. Mai mit Auflagen wieder öffnen und Hotels am 25. Mai.

Freizeit: Die gut 170 staatlichen, städtischen und privaten Museen Berlins sind seit Mitte März geschlossen. Seit 4. Mai dürfen sie wieder öffnen. Auch der Leihverkehr in Bibliotheken soll dann wieder ermöglicht werden. Die Theater der Stadt bleiben bis zum 31. Juli geschlossen und beenden damit die Saison. Seit dem 28. April durften zudem der Berliner Zoo und der Tierpark wieder öffnen. Der Botanische Garten darf laut Senatsbeschluss seit 27. April wieder Gäste empfangen. Auch hier gelten Abstands- und Verhaltensregeln. Die Spielplätze in Berlin sind seit dem 30. April wieder auf. Die Frei- und Strandbäder in Berlin dürfen ab 25. Mai unter Auflagen wieder Besucher empfangen. Das beschloss der Senat am Donnerstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Sämtliche Bäder sind derzeit noch geschlossen.

Gottesdienste: Gottesdienste mit bis zu 50 Teilnehmern sind seit dem 4. Mai wieder erlaubt. Während der Veranstaltung dürfen keine Gegenstände zwischen den Personen herumgereicht werden. Personen wie Gebetsvorstehende oder musikalische Leiter sind von der maximalen Teilnehmerzahl ausgenommen.

Maskenpflicht: Seit Montag (27. April) müssen Berliner in Bussen, S- und U-Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Seit Dienstag (28. April) im Zuge der bundesweiten Maskenpflicht auch im Einzelhandel.

Sport: Berliner dürfen wieder auf Sportflächen im Freien trainieren – allerdings unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Sport jenseits von Mannschaftssport ist möglich. So dürfen diese Berliner Sportvereine ihren Trainingsbetrieb im Freien am 15. Mai wiederaufnehmen. Das soll zunächst in kleineren Gruppen möglich sein, wie Regierungschef Michael Müller (SPD) sagte.

Demos/Versammlungen: Seit dem 4. Mai sind Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmern grundsätzlich genehmigungsfrei, wenn Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Ab dem 18. Mai sind dann auch wieder Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis 50 Teilnehmern erlaubt. Ab 25. Mai dürfen an Versammlungen unter freiem Himmel bis zu 100 Personen teilnehmen. Das teilte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Donnerstag mit.

(Stand Berlin: 10. Mai, 15.31 Uhr)

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Brandenburg: Alle Geschäfte sollen ab 9. Mai öffnen dürfen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Brandenburger aufgerufen, nach der Lockerung weiterer Beschränkungen in der Corona-Krise Disziplin zu bewahren. Trotz deutlich gesunkener Zahlen von Neuinfektionen dürfe niemand bei den Abstands- und Hygiene-Regeln nachlässig werden. „Wir sind noch mitten in der Pandemie“, betonte Woidke. „Wir müssen derzeit weiter auf Abstand bleiben, aber wir können uns in Gedanken unterhaken.“

Kontaktverbot: In Brandenburg darf man nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts bei 1,5 Metern Abstand unterwegs sein. Öffentliche Straßen, Plätze und Parks können nur etwa für Einkäufe, zum Arbeiten oder für Arztbesuche betreten werden. Die Parkbank darf zum Verweilen genutzt werden. Auf Ausflüge sollen die Brandenburger verzichten, verboten sind sie nicht. Im eigenen Besitz befindliche Ferienhäuser oder -wohnungen dürfen genutzt werden.

Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen gibt es ab Samstag (9. Mai). Dann sollen sich zwei Familien treffen können. Das kündigte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch an.

Geschäfte: Supermärkte, Apotheken, Baumärkte, Poststellen und Tankstellen hatten während der gesamten Krise offen. Seit dem 22. April dürfen auch Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen, auch in Einkaufszentren. Das gilt ebenso für Auto-, Fahrradhändler und Buchhandlungen. Ab Samstag (9. Mai) sollen zudem alle Geschäfte unter Auflagen wieder öffnen können.

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht gilt seit dem 27. April in Bus, Bahn, Tram und Geschäften.

Gottesdienste: Seit dem 4. Mai können in Brandenburg wieder Gottesdienste gefeiert werden. Dazu schreibt das Land: „Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften in Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln und Gebetsräumen mit bis zu 50 Personen [sind ab dem 4. Mai erlaubt]; die Veranstalter haben sicherzustellen, dass die Hygienestandards …. beachtet und eingehalten werden.”

Altenheime: Besuchsbeschränkungen von Angehörigen in Pflegeeinrichtungen sollen gelockert werden. Alte Menschen in Pflegeheimen sollen nicht isoliert werden, das werde in die neue Verordnung aufgenommen, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). Details würden noch geregelt. Der Schutz in den Pflegeeinrichtungen solle trotzdem intensiviert werden.

Freizeit: Kinder können sich freuen: Die Spielplätze dürfen ab 9. Mai auch wieder öffnen. Galerien, Museen, Tierparks öffneten bereits (22. April) unter Hygieneauflagen. Warteschlangen darf es nicht geben.

Gastronomie und Tourismus: Brandenburg plant unter Auflagen eine Öffnung der Gaststätten ab 15. Mai – innen wie außen. Zehn Tage später, ab 25. Mai können Hotels und Anbieter von Ferienwohnungen wieder vermieten.

Sport: Ab dem 15. Mai ist das Training in Sportvereinen ohne Wettkämpfe wieder erlaubt – möglichst ohne Kontakt. Die Fußball-Bundesliga soll in der zweiten Mai-Hälfte wieder mit Geisterspielen starten. Für den Ministerpräsidenten ist klar: “Wer für die Profis öffnet, darf den Amateuren den Spaß nicht nehmen. Das muss ein Grundsatz sein.” Offen ist noch, wann Fitnessstudios, Schwimmbäder und Thermen in Brandenburg wieder öffnen dürfen.

(Stand Brandenburg: 10. Mai, 15.31 Uhr)

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Bremen: Kontaktverbot gilt weiter

Kontaktverbot: In Bremen sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen derzeit noch grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten für Familien und gemeinsam in einem Haushalt lebende Personen. Das Land schreibt: „Der Kreis der Menschen, mit denen man sich trifft, soll möglichst klein und möglichst gleichbleibend sein. Auch in der eigenen Wohnung und auf dem eigenen Grundstück.”

Doch das Land will den Beschluss der Ministerpräsidenten für eine leichte Lockerung der Kontaktbeschränkungen nun alsbald umsetzen. Danach sollen sich in dem kleinsten deutschen Bundesland wieder Angehörige von zwei Haushalten treffen können. Dies war bisher auf einen Haushalt beschränkt. Die entsprechende Rechtsverordnung soll am Dienstag im Senat angepasst werden, wie Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Mittwoch mitteilte. Die Regelung könnte damit am kommenden Mittwoch (13. Mai) in Kraft treten.

Geschäfte: Nach wochenlanger Zwangspause in der Corona-Krise dürfen seit Montag (20. April) in Bremen kleine und mittlere Läden erstmals seit der angeordneten Schließung wieder öffnen. Ausgenommen sind Geschäfte mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern. Diese dürfen allerdings ebenfalls öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche entsprechend verringern. Dasselbe gilt für Läden in Einkaufszentren. Kfz- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen dürfen ungeachtet ihrer Größe wieder aufmachen.

Gastronomie: In Bremen muss noch ein Plan für Gastronomie und Hotellerie entworfen werden. Dieser soll am 12. Mai besprochen werden.

Maskenpflicht: Als letztes Bundesland kündigte auch Bremen an, dass es eine Maskenpflicht geben wird. Seit Montag (27. April) gilt diese für den Öffentlichen Personennahverkehr und das Einkaufen in Geschäften.

Gottesdienste: Nach anderen Bundesländern erlaubt auch Bremen wieder öffentliche Gottesdienste. Versammlungen in Kirchen, Moscheen und anderen Gotteshäusern sind seit dem 6. Mai möglich, wie Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Dienstag in der Hansestadt ankündigte. 

Freizeit: Spielplätze sind seit dem 6. Mai zugänglich. Weiter dürften Zoos, Museen und Gedenkstätten öffnen. In allen Bereichen sind die geltenden Hygienevorschriften einzuhalten.

(Stand Bremen: 10. Mai, 16:27 Uhr)

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Hamburg: Kontaktverbot und Maskenpflicht

Der Hamburger Senat wird am kommenden Dienstag (12. Mai) eine neue Rechtsverordnung beschließen. Bis dahin werden die Behörden an der Umsetzung der neuen Beschlüsse arbeiten. Es gilt folgendes:

Kontaktverbot: Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind verboten. Die Aufforderung, mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen zu halten, gilt jedoch nicht für Mitglieder des eigenen Haushalts. Das Land schreibt dazu: „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine sowie in Begleitung von Personen erlaubt, die in derselben Wohnung leben. Ist man alleine unterwegs, darf man von einer Person begleitet werden, die nicht in derselben Wohnung lebt. “

Geschäfte: Seit dem 20. April dürfen Läden mit einer Größe von maximal 800 Quadratmetern wieder öffnen – sowie Fahrradläden, Buchhandlungen und Autohäuser, für die keine Flächenregelung gilt. Größere Geschäfte dürfen ihre Verkaufsfläche zudem auf 800 Quadratmeter reduzieren. Auch Einkaufscenter dürfen öffnen.

Maskenpflicht: Seit dem 27. April gibt es eine Maskenpflicht im Einzelhandel, auf Wochenmärkten und im öffentlichen Nahverkehr. Die bisherigen Empfehlungen zum Tragen von Masken gegen die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie hätten nicht ausreichend gefruchtet, sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Freizeit: Spielplätze dürfen seit dem 6. Mai an unter Auflagen wieder öffnen. Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten in Hamburg sind seit dem 7. Mai wieder auf – allerdings nur unter besonderen Schutzvorkehrungen.

Sport: Der Hamburger Senat hat den Betrieb von Individual-Sportarten im Freien erlaubt, bei denen das Abstandsgebot eingehalten wird. Mannschafts-Sportarten sind wegen der Corona-Pandemie weiter untersagt, ebenso die gemeinsame Benutzung von Sanitäranlagen.

Gottesdienste: Auch Gottesdienste sind seit dem 6. Mai wieder möglich. Religiöse Veranstaltungen oder Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen oder Synagogen sowie in den Kulträumen anderer Glaubensgemeinschaften seien zulässig, wenn die Veranstalter die Einhaltung eines von ihnen erstellten Konzepts zum Infektionsschutz gewährleisteten.

(Stand Hamburg: 10. Mai, 16:28 Uhr)

Hessen: Kontaktverbot soll gelockert werden

Kontaktbeschränkung: Das Kontaktverbot in der Öffentlichkeit wurde verlängert, es gilt aber ab kommenden Samstag (9. Mai) die Lockerung, dass sich künftig Menschen zweier Hausstände treffen könnten, etwa zwei Familien oder Nachbarn. Bis dahin gilt: Menschen dürfen seitdem grundsätzlich nur noch alleine oder zu zweit aus dem Haus gehen. Ausnahmen gelten für Familien und häusliche Gemeinschaften.

Geschäfte: Bislang gilt: Seit dem 20. April durften wegen der Corona-Pandemie geschlossene Einzelhandelsgeschäfte in Hessen wieder unter bestimmten Bedingungen öffnen. Die Regelung galt für Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmeter. Diese Grenze fiel am 9. Mai – nun dürfen alle Geschäfte in Hessen wieder öffnen, unabhängig der Größe ihrer Verkaufsfläche.

Gastronomie und Hotellerie: Restaurants und andere Gaststätten in Hessen dürfen vom 15. Mai an wieder unter Auflagen öffnen. Diskotheken und Tanzklubs blieben aber vorerst weiter geschlossen, wie die Landesregierung am Donnerstag mitteilte. Pensionen, Privatzimmer und Hotels können ebenfalls ab dem 15. Mai ihren Betrieb wieder aufnehmen. In allen öffentlichen Bereichen wie der Rezeption, den Tagungs- und Frühstücksräumen sowie dem Restaurant müssten aber die Abstandsregeln zwischen Personal und Gästen sowie der Gäste untereinander eingehalten werden, so die Landesregierung.

Maskenpflicht: Seit dem 27. April müssen Bürgerinnen und Bürger müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften. Auch beim Betreten von Bank- und Postfilialen muss eine Maske getragen werden.

Gottesdienste: Das Land Hessen hat die Beschränkungen für Religionsgemeinschaften in der Corona-Pandemie gelockert. Seit dem 1. Mai sind Gottesdienste wieder möglich.

Alten- und Pflegeheime: Zum 4. Mai wurde das Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen gelockert. Ein Angehöriger darf dann einmal pro Woche einen Bewohner für eine Stunde besuchen. Da ältere Menschen als Risikogruppe für eine Infektion mit dem Coronavirus gelten, war das Besuchsverbot verhängt worden.

Freizeit Kinderspielplätze stehen Kindern wieder offen. Die bisher geltenden Absperrungen und Verbotsschilder sollen zügig entfernt werden. Es gelten aber weiterhin strikte Hygieneregeln, deren Einhaltung kontrolliert werden soll. Zudem dürfen die wegen der Corona-Pandemie in Hessen geschlossenen Museen, Zoos und Botanischen Gärten seit dem 4. Mai wieder öffnen. Theater, Opern- und Konzerthäuser in Hessen dürfen unter Einhaltung von Auflagen von diesem Samstag an (9. Mai) wieder besucht werden. Ausgenommen seien Konzerte und Veranstaltungen, bei denen die erforderlichen Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten, teilte die Landesregierung am Donnerstag mit.

Sport: Bisher untersagter Freizeitsport ist in Hessen von Samstag an (9. Mai) eingeschränkt wieder möglich. Er müsse kontaktfrei und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen ausgeübt werden, teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag mit. Fitnessstudios könnten ab dem 15. Mai wieder öffnen.

Veranstaltungen: Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern sind in Hessen unter Auflagen von diesem Samstag an (9. Mai) wieder möglich. Im Ausnahmefall könnten die Behörden unter bestimmten Voraussetzungen auch höhere Teilnehmerzahlen ermöglichen, teilte die hessische Landesregierung am Donnerstag mit.

(Stand Hessen: 10. Mai, 16:31 Uhr)

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