Löhne & Gehälter: “Zu üppig” – Top-Ökonom fordert Mäßigungen beim Gehalt

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Chef der Wirtschaftsweisen: “Kann nicht so üppig weitergehen”: Top-Ökonom fordert Mäßigungen beim Gehalt

Die Corona-Krise setzt die Firmen unter Druck. Lars Feld, Chef der Wirtschaftsweisen, ruft daher zur Lohnzurückhaltung auf. Viele Beschäftigte klagen aber bereits unter sinkenden Einkommen.

Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, empfiehlt angesichts der Corona-Rezession ein Maßhalten bei Löhnen und Gehältern. „Meiner Überzeugung nach müsste gesamtwirtschaftlich nun eine Phase der Lohnzurückhaltung beginnen“, sagte Feld im Interview mit der “WirtschaftsWoche”.

Löhne und Gehälter unter Druck

Zu Begründung sagte der Freiburger Ökonom: „Die Coronakrise wirkt wie ein harter Produktivitätsschock. In den vergangenen Jahren hatten sich die Löhne und Gehälter ohnehin schon von der Produktivität entkoppelt. Um diese Kluft wieder zu schließen, kann es kurz- und mittelfristig nicht so üppig weitergehen wie vor der Krise.“ 

Feld erwartet im Verlauf der Wirtschaftskrise noch harte tarifpolitische Auseinandersetzungen: „Auf die Betriebe, Arbeitnehmer wie Manager, können in der Tat noch heftige Verteilungskonflikte zukommen, je länger diese Rezession dauert“, sagte er der “WirtschaftsWoche”.

 

 
 

Ärmere leiden besonders unter der Krise

In einer Studie fand die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung heraus, dass die Löhne wegen der Corona-Krise bereits massiv unter Druck gekommen sind:  Mehr als jeder vierte Erwerbstätige hat laut der Umfrage Einkommenseinbußen erlitten. Von April bis Juni stieg die Zahl der Betroffenen von 20 auf 26 Prozent. Bei den Einkommenseinbußen zeige sich dabei “eine deutliche soziale Spreizung”, erklärte die Stiftung. In Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 1500 Euro berichten demnach 40 Prozent von Einbußen. In der Gruppe ab 3200 Euro monatlichem Haushaltsnetto sind es hingegen lediglich 22 Prozent.

„Das wird richtig hart werden im nächsten Frühjahr”

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erwartet bereits harte Verteilungskonflikte im Wahljahr. Er sich für 2021 auf einen sozialpolitisch schwierigen Wahlkampf ein. „Es darf keine Leistungskürzungen geben, wenn die Kassen leer sind – dann muss Geld aus dem Steuertopf kommen“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel dem Berliner „Tagesspiegel“. „Das wird richtig hart werden im nächsten Frühjahr, der eigentliche Kampf liegt noch vor uns.“

Das Thema untere Einkommen und Einkommensgerechtigkeit werde auch im Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen, da „in der Pandemie Menschen am unteren Ende mehr verlieren als andere. Die Krise wirkt ja auch wie ein Brennglas, durch das wir Ungerechtigkeiten noch deutlicher sehen“, sagte Piel, die im DGB-Vorstand für Sozialpolitik zuständig ist.

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So kommentierten die User von FOCUS Online den Artikel

  • “Was habt ihr erwartet? Solange dieser Lockdown anhält, desto einfacher wird es, die Gehälter zu kürzen. Wacht endlich auf. Kein anderer wird für euch kämpfen! Das müsst ihr schon selbst tun!”
  • “Was trägt denn der Herr Wirtschaftsweise zur Produktivität des Landes bei? Ein paar Interviews, viel Nachdenken, ein bisschen Papier produzieren für die Polit-Kaste, das alles bringt ca. null für den Wohlstand Deutschlands. Da wär doch auch mal ein “mit gutem Beispiel vorangehen” eine Idee, etwa in Form von “Es kann nicht so üppig weitergehen” mit seinen Honoraren. Aber nein, einfach mal trivial von den anderen Einschränkungen fordern. Wenn das unsere höchste Intelligenz im Lande ist, wundert es mich eigentlich, dass es Deutschland wirtschaftlich immer noch so gut geht.”
  • “Komisch, mir würden zuerst die Dividenden und die Manager-Gehälter einfallen, die sich schon lange von der Lohnentwicklung abgekoppelt in schwindelerregende Höhen entwickelt haben! Darüber kein Wort!”

 

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csf/mit dpa


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