Löhne und Gehälter: “Zu üppig” – Top-Ökonom fordert Mäßigungen beim Gehalt

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Der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, empfiehlt angesichts der Corona-Rezession ein Maßhalten bei Löhnen und Gehältern. „Meiner Überzeugung nach müsste gesamtwirtschaftlich nun eine Phase der Lohnzurückhaltung beginnen“, sagte Feld im Interview mit der “WirtschaftsWoche”.

Löhne und Gehälter unter Druck

Zu Begründung sagte der Freiburger Ökonom: „Die Coronakrise wirkt wie ein harter Produktivitätsschock. In den vergangenen Jahren hatten sich die Löhne und Gehälter ohnehin schon von der Produktivität entkoppelt. Um diese Kluft wieder zu schließen, kann es kurz- und mittelfristig nicht so üppig weitergehen wie vor der Krise.“ 

Feld erwartet im Verlauf der Wirtschaftskrise noch harte tarifpolitische Auseinandersetzungen: „Auf die Betriebe, Arbeitnehmer wie Manager, können in der Tat noch heftige Verteilungskonflikte zukommen, je länger diese Rezession dauert“, sagte er der “WirtschaftsWoche”.

„Das wird richtig hart werden im nächsten Frühjahr”

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erwartet harte Verteilungskonflikte im Wahljahr. Er sich für 2021 auf einen sozialpolitisch schwierigen Wahlkampf ein. „Es darf keine Leistungskürzungen geben, wenn die Kassen leer sind – dann muss Geld aus dem Steuertopf kommen“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel dem Berliner „Tagesspiegel“. „Das wird richtig hart werden im nächsten Frühjahr, der eigentliche Kampf liegt noch vor uns.“

Das Thema untere Einkommen und Einkommensgerechtigkeit werde auch im Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen, da „in der Pandemie Menschen am unteren Ende mehr verlieren als andere. Die Krise wirkt ja auch wie ein Brennglas, durch das wir Ungerechtigkeiten noch deutlicher sehen“, sagte Piel, die im DGB-Vorstand für Sozialpolitik zuständig ist.

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