Macht “Peking”-Rückkehr letzten Wunsch von Seemannstochter Marga wahr?

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Sie ist schwer krank: Macht “Peking”-Rückkehr letzten Wunsch von Seemannstochter Marga wahr?

Montag, 07.09.2020, 12:56

Vor 80 Jahren starb Marga Schönrocks Vater im zweiten Weltkrieg auf einem Schiff. Zuvor hatte er viele Jahre auf der „Peking“ gearbeitet. Heute kehrt die „Peking“ nach Hamburg zurück und die 82-Jährige wünscht sich nichts mehr, als den Viermaster ein Mal zu betreten.

Nach 88 Jahren kehrt das Hamburger Schiff „Peking“ in den Hafen der Hansestadt zurück. Das Schiff wurde 1911 in der Werft Blohm + Voss für die Reederei F. Laeisz gebaut und soll nach 40 Jahren in New York ab 2023 das Wahrzeichen des neuen Deutschen Hafenmuseums werden.

Die Rückkehr an diesem Montag in den Heimathafen wird von vielen Hamburgern sehnsüchtig erwartet. Besonders von Marga Schönrock, wie “bild.de” berichtet.

Für die 82-Jährige öffnet sich ein Fenster in die Vergangenheit. Ihr früh verstorbener Vater arbeitete einige Jahre auf der „Peking“ und hatte wohl glückliche Erinnerungen an die Zeit dort.

Zum Thema: Aufwändige Restaurierung – Viermastbark „Peking“ kehrt nach 88 Jahren zurück in Hamburger Heimathafen

Auf Viermaster „Peking“ herrscht ein herzliches Zusammenleben

In den zwanziger Jahren heuerte Schönrocks Vater Willi Riskowski auf der „Peking“ an. Bis zu der letzten Fahrt für die Reederei blieb Riskowski dem Schiff wohl treu. Bei seinen Heimatbesuchen berichtete er vom harten, aber herzlichen Leben an Bord.

Mit zwei Jahren hat Marga Schönrock ihren Vater das letzte Mal gesehen. Willi Riskowski arbeitete als Maschinenwärter auf einem Hamburger Tanker im zweiten Weltkrieg. Torpedos versenkten den Tanker vor der norwegischen Küste. 18 Stunden lang hat Willi Riskowski an der Seite des Kapitäns im Meer überlebt, wie seine Tochter bei “bild.de” erzählt.

„Peking“-Seemann stirbt kurz nach Rettung durch englisches U-Boot

Die beiden schwimmen im eiskalten Wasser und warten auf Rettung. Ein englisches U-Boot fischt die Überlebenden nach Stunden des Wartens aus dem Meer. Doch statt eines Happy Ends kommt es zur Tragödie: Der Vater von Marga Schönrock erliegt einem Herzinfarkt und kehrt nie wieder zu seiner Familie zurück.

Der Kapitän nimmt den Ehering des Mannes an sich und sucht nach Ende des Krieges seine Witwe auf. Er gibt ihr den Ring und berichtet von den letzten Worten ihres Ehemannes: „Kümmert euch um meine Marga.“

Krebserkrankung der Seemanns-Tochter lässt sie letzten Wunsch äußern

Tochter Marga ist heute lebensbedrohlich an Krebs erkrankt. Seit 2016 versucht sie, die Krankheit mit Chemotherapien aufzuhalten und trotzdem sieht es nicht gut aus.

Bei “bild.de” sagt die 82-Jährige: „Mein letzter großer Wunsch – ich möchte noch einmal auf dem Schiff sein, auf dem mein Vater viele Jahre lang glücklich war.“

Zumindest im Fernsehen kann Schönrock sich die „Peking“ nun bei ihrer spektakulären Einfahrt in den Hamburger Hafen anschauen und sich so ihrem Vater noch einmal richtig nah fühlen.

 

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mav


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