“Maischberger”: Maas äußert sich klar zum Verhalten von Trump in den USA

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Das Leben in der alten Normalität kann erst wieder losgehen, wenn es einen Impfstoff gegen das SarsCoV-2-Virus gibt und der überwiegende Teil der Menschen geimpft ist. „Das wird auf keinen Fall bis Ende diesen Jahres der Fall sein“, ist sich Rübsamen-Schaeff sicher. Auch die Aussicht, dass dies dann im Frühjahr des kommenden Jahres der Fall sein wird, hält sie für übertrieben optimistisch. Ein Impfstoff, so er denn gefunden ist, muss zunächst Sicherheits-, Verträglichkeits- und Wirksamkeitstest durchlaufen. Schließlich werden gesunde Menschen damit behandelt.

Gegen das HI-Virus ist bislang, obwohl Milliarden investiert wurden, kein Impfstoff auf dem Markt. Aber es gibt Medikament gegen Aids, die ein Todesurteil in lebenslange Behandlung umgewandelt haben. Medikamente suchen, diese Strategie empfiehlt Rübsamen-Schaeff als Plan B auch für Covid. Sowohl Remdesivir als auch Avigan hätten sich als wirksam erwiesen. Nun müssten auch Studien vorangetrieben werden, die untersuchen, wie sich Medikamente für eine Therapie kombinieren lassen. Zudem seien Tests wichtig, die innerhalb von 20 Minuten zeigten, ob jemand infiziert sei. Verschwinden, so die Virologin, wird dieses Corona-Virus nicht mehr, sondern vermutlich wie die Grippe saisonal um den Globus wandern. Ob die Aufhebung der Reisewarnung sie nervös mache, will Sandra Maischberger von ihrem Gast wissen. Ja, sagt diese. Man könne sehr schnell wieder in Probleme kommen.

Der Außenminister fliegt wieder

Der zweite Gast, Außenminister Heiko Maas (SPD), sieht allerdings größere Probleme darin, die Bewegungsfreiheit in einer freien Gesellschaft weiterhin einzuschränken. Ab dem 15. Juni werden die Reisewarnungen für europäische Länder aufgehoben und in Reisehinweise umgewandelt. „Hinweise sind keine Einladungen“, warnt der Minister. Von Reisen nach Großbritannien rät er unter allen Umständen ab.

Und gleich noch eine Warnung: Rückholaktionen deutscher Urlauber wird die Bundesregierung nicht mehr betreiben. Er selbst fliegt nach drei Monaten wieder – am nächsten Tag nach Rotterdam. Dort muss er Überzeugungsarbeit leisten für die Finanzhilfen, die Deutschland und Frankreich vorgeschlagen haben. Eine Erkenntnis aus Diplomatie unter Corona-Vorzeichen ist nämlich auch: „Details, Vertrauen und Emotionen sind schwierig, wenn man jemanden nur auf dem Bildschirm sieht“, so Maas.

Kein gutes Zeichen für die nächste Zeit

Größere Schwierigkeiten als die Niederländer bereitet derzeit mal wieder US-Präsident Donald Trump. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen brutalen Polizeieinsatz toben auf den Straßen Amerikas heftige Unruhen, die der Präsident verbal anstachelt. „Kann man da noch diplomatisch bleiben?“ fragt Maischberger. Der Außenminister antwortet recht klar und recht undiplomatisch, Trump reiße alte, rassistische Wunden wieder auf. „Der Präsident hält die Gesellschaft nicht zusammen, wie es seine Aufgabe wäre, sondern gießt Öl ins Feuer. Über Polarisierung will er das eigene Klientel mobilisieren“, sagt Maas und er befürchtet, dass er angesichts der Wahlen im November diese Strategie weiter betreiben wird. „Das sind keine guten Zeichen, für das, was uns in den kommenden Monaten bevorsteht“, orakelt Maas.

Ob Trump ein Rassist, Frauenfeind und Lügner sei, legt Maischberger nach. So deutlich will Maas dann lieber nicht werden. Der US-Verteidigungsminister habe klargestellt, dass die Armee nicht – wie von Trump angeregt – gegen Demonstranten eingesetzt werde. Das sei als Zeichen der Deeskalation und der Diskussionen im Weißen Haus zu deuten. „Amerika ist größer als das Weiße Haus“, spricht der Diplomat. Ebenso zugeknöpft bleibt Maas bei der Frage, ob Parteikollege Olaf Scholz ein guter Kanzlerkandidat wäre. No comment.   

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