Mastercard Asia erhält Patent für Tangle-basiertes Zahlungssystem

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Der Kreditkartenkonzern Mastercard hat ein US-Patent für ein Tangle-basiertes Abrechnungssystem für gemeinsam genutzte Geräte eingereicht, welches am 20. August veröffentlicht wurde.

Das Patent mit dem Namen “Method and System for Device Micropayment Aggregation based on Tangle Network” bezieht sich zwar primär auf den Tangle von IOTA. In der Beschreibung des Systems wird aber auch Blockchain als eine mögliche Technologie zur dezentralen Abrechnung von IoT-Zahlungen erwähnt.

Dezentrale Abrechnungslösung für geteilte Geräte

Es beschreibt eine Abrechnungslösung für von vielen Personen gemeinsam genutzten Geräten, bei denen üblicherweise Prepaid-Karten oder ID- und Konten-basierte Systeme zum Einsatz kommen. Im Patent beschreiben die Autoren den möglichen Einsatzbereich wie folgt:

“Beispielsweise gewähren Bibliotheken in der Regel gegen eine geringe Gebühr Zugang zu Kopierern, Druckern, Faxgeräten, Scannern und anderen Hardware-Geräten, deren Anschaffung für einen einzelnen Benutzer teuer oder ineffizient wäre. So kann einem Benutzer beispielsweise eine Gebühr von zehn Cent pro Kopie berechnet werden, wenn er einen Kopierer in einer Einrichtung benutzt, in der ein solcher zur Verfügung steht.”

Zum Einsatz könnte das vorgeschlagene Tangle-System in solchen sogenannten “Maker Spaces” für 3D-Drucker, Großformatdrucker, Laserschneider oder Schweißbrenner kommen – durch eine wie folgt beschriebene Abrechnungslösung:

“Wenn ein Benutzer ein Hardware-Gerät verwenden möchte, gibt er Benutzerdaten an, die dazu dienen, den Benutzer, der ein Gerät verwendet, und das verwendete Gerät zu erfassen. Nutzungsparameter wie Zeit und Menge werden erfasst und zusammen mit den Benutzeranmeldeinformationen an ein transparentes Datenspeichersystem wie ein Tangle- oder Blockchain-System übermittelt. In periodischen Abständen wird die Gerätenutzung durch jeden Benutzer während des Zeitraums aggregiert und aus dem transparenten Datenspeichersystem gelesen. Jedem Benutzer wird dann seine aggregierte Gerätenutzung in Rechnung gestellt.”

Im Vergleich zu bestehenden Systemen ermögliche eine solche Tangle- oder Blockchain-Lösung ein höheres Maß an Transparenz und Vertrauen, Überwachung und Abrechnung in Echtzeit.

Krypto-Offenheit von Mastercard

Mastercard zeigt sich seit einiger Zeit offen für Kryptowährungen und hat im Juli etwa eine On-Board-Initiative gestartet, in deren Rahmen Emittenten von Kryptokarten das eigene Netzwerk nutzen können. Im Mai war das Unternehmen zusammen mit dem Blockchain-Entwickler R3 einem Datenschutzprojekt beigetreten.

Außerdem war Mastercard eines der ursprünglichen Mitglieder des Libra-Konsortiums, verließ den Verband jedoch bereits im Oktober 2019 wegen regulatorischer und auf das Geschäftsmodell bezogener Bedenken.


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