Mercedes-Boss Wolff nennt Vettel eine “Variante” für Wechsel nach Ferrari-Aus

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Nach Ferrari-Aus: Mercedes-Boss Wolff nennt Vettel eine “Variante”

Mercedes-Teamchef Toto Wolff bedauert den Abschied von Formel-1-Star Sebastian Vettel bei Ferrari am Jahresende. Nach langjährigen Duellen mit Lewis Hamilton gehe eine Ära zu Ende. Dass Vettel im Jahr 2021 zu Mercedes wechselt, schließt Wolff indes nicht aus.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff bedauert den Abschied von Sebastian Vettel bei Ferrari am Jahresende. “Es ist schade, dass hier ein bisschen eine Ära zu Ende geht”, sagte der Österreicher der “FAZ”. Vettel hatte sich mit der Scuderia nicht auf einen neuen Formel-1-Vertrag einigen können. In den Vorjahren hatte er sich intensive Duelle mit Silberpfeil-Star Lewis Hamilton geliefert.

“Sein Wort hat Gewicht in der Formel 1. Er ist auch ein bisschen so etwas wie ein Gegenpol zu der Generation der jungen Wilden, die seit ein paar Jahren in den Sport strebt”, sagte Wolff. Der viermalige Weltmeister Vettel habe die Motorsport-Königsklasse über mehr als zehn Jahre mitgeprägt, befand der Mercedes-Teamchef.

Vettel zu Mercedes? Wolff schließt nichts aus

Zuletzt war auch darüber spekuliert worden, ob Vettel im kommenden Jahr im Silberpfeil fahren könnte. Die Verträge von Hamilton (35) und Teamkollege Valtteri Bottas (30) laufen ebenfalls nach dieser Saison aus.

“Kein gutes Team wird es einfach ignorieren, wenn ein vierfacher Weltmeister plötzlich auf dem Transfermarkt auftaucht”, sagte Wolff, der eine Vettel-Verpflichtung via ORF nicht ausschloss: “Für uns stellt sich die Frage, was wir mit George Russell machen. Das ist eine Option. Dann kommt auch eine Sebastian-Vettel-Variante dazu. Aber das ist nicht die allererste Agenda, weil wir uns auf unseren eigenen Fahrerkader konzentrieren müssen.”

Dass der Werksrennstall des deutschen Autobauers gern wieder einen deutschen Fahrer engagieren würde, bestritt Wolff. “Als Mercedes-Team wollen wir die besten Autos bauen und dafür die besten Fahrer haben, dabei spielt die Herkunft keine Rolle”, sagte er und bescheinigte dem 32-jährigen Vettel, “alle Fäden in der Hand” zu halten. “Er kann selbst entscheiden, ob er aufhören will oder bei einem anderen Team unterkommt. Es gibt noch einige interessante Plätze.”

Ecclestone rät Vettel zu Neustart bei kleinerem Team

Vettel kehrt Ferrari nach sechs Jahren den Rücken. Als Nachfolger steht bereits der Spanier Carlos Sainz (25) fest. Dessen Cockpit bei McLaren übernimmt Daniel Ricciardo (30), der dafür Renault verlässt. Vettel ließ offen, ob er weiter in der Formel 1 fahren will oder seine Karriere in der Rennserie beendet.

Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone rät Vettel indes zu einem kompletten Neustart bei einem kleineren Team. “Er sollte etwas Neues aufbauen – wie damals, als er bei Red Bull angefangen hat”, sagte der 89 Jahre alte Brite, der die Rennserie rund 40 Jahre bis zu seinem Ausscheiden 2017 führte, der “Bild am Sonntag”.

Mit Red Bull hatte Vettel von 2010 bis 2013 alle seine WM-Titel gewonnen.

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jmi/dpa/sid

 

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