Messer-Attacke auf Kontrolleur in ICE: Polizei veröffentlicht Täter-Beschreibung

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Der Mann, der einen Fahrkartenkontrolleur der Deutschen Bahn bei einem Messerangriff schwer verletzt hat, ist weiterhin auf der Flucht. Er war auch am frühen Morgen nicht gefasst, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Kontrolleur liege in einem Krankenhaus, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Lebensgefahr bestehe aber nicht.

Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung

Der derzeit noch unbekannte Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich, ca. 20-30 Jahre alt
  • ca. 185-190 cm groß, schlanke Statur
  • sprach deutsch mit Berliner Dialekt
  • ungepflegte Erscheinung
  • längere dunkelblonde Haare, kurzer Bart
  • bekleidet mit einem roten T-Shirt, eventuell barfuß unterwegs
  • führte einen Rucksack mit sich.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem bislang unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141/612-0 zu melden.

Messerattacke im ICE: “Kam bei Fahrkartenkontrolle zum Angriff”

Die Tat ereignete sich laut Polizei am Sonntagnachmittag in einem ICE zwischen München und Augsburg nahe Althegnenberg im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck. “Es kam bei einer Fahrkartenkontrolle gegen 17.30 Uhr zu dem Angriff”, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord zu FOCUS Online.

Trotz der Verletzung durch das Cutter-Messer habe der Kontrolleur noch eine Notbremsung einleiten können, heißt es im Polizeibericht. Nach dem Stillstand des Zuges habe der Tatverdächtige eine Scheibe eingeschlagen und sei geflüchtet. “Der ICE stand anschließend rund zwei Stunden auf freier Strecke, während eine Erstsicherung durchgeführt wurde”, so der Sprecher.

Es seien Personalien von Zeugen aufgenommen sowie der Tathergang grob rekonstruiert worden. Ob Fahrgäste den Zug zu diesem Zeitpunkt verlassen hätten, wisse man nicht.

Fahndung: Polizei will Personenbeschreibung des Messerstechers veröffentlichen

Der ICE wurde zur weiteren Spurensicherung in den Bahnhof Augsburg überstellt. “Dort wurden in den betreffenden Abteilen beispielsweise Blutspuren aufgenommen”, sagte der Polizeisprecher zu FOCUS Online. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Die Polizei geht von einem Gewaltdelikt aus, dennoch sind die Hintergründe der Tat weiterhin unklar. “Die Motivation des Täters kennen wir nicht”, erklärte der Sprecher.

Die Fahndung nach dem Messerstecher läuft weiterhin auf Hochtouren, noch am Vormittag will die Polizei eine Personenbeschreibung des mutmaßlichen Täters veröffentlichen. Zuletzt war unter anderem ein Polizeihubschrauber im Einsatz, dennoch konnte der Tatverdächtige bisher nicht ermittelt werden. Eine Bahnsprecherin erklärte am Abend: “Wir verurteilen diese Tat und sind mit unseren Gedanken bei unserem Kollegen, dem wir eine rasche Genesung wünschen.”

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