MoneyGram hat Ripple Investitionen nach SEC-Beratung umdeklariert

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Laut neuen Dokumenten der amerikanischen Börsenaufsicht SEC hat das Blockchain-Unternehmen Ripple seit seiner ersten Investition aus dem Juni 2019 weitere beträchtliche Summen an den Zahlungsdienstleister MoneyGram getätigt.

Wie aus einem Bericht der Financial Times vom 28. Februar hervorgeht, hatte MoneyGram diese Gelder zunächst als Einnahme deklariert, ehe eine Beratung durch die SEC erfolgt ist.

Investitionsgelder wurden umdeklariert

Aus den jüngsten Dokumenten wird ersichtlich, dass Ripple im dritten und vierten Quartal 2019 insgesamt 11,9 Mio. US-Dollar in MoneyGram investiert hat, wobei diese Gelder als „Gebühr für die Marktentwicklung von Ripple“ gekennzeichnet sind.

Dementsprechend wurden die Gelder in den Umsatz des Zahlungsdienstleister eingerechnet, aber nachdem eine Beratung durch die SEC erfolgt ist, hat MoneyGram die 2,4 Mio. US-Dollar aus dem Q3 2019 und die 8,9 Mio. US-Dollar aus dem Q4 2019 umdeklariert. So heißt es:  

„Als das Unternehmen seinen vorläufigen Geschäftsbericht für das vierte Quartal eingereicht hatte, waren die von Ripple gezahlten Gelder als Umsatz gekennzeichnet, was schon im dritten Quartal so gehandhabt wurde. Durch die anschließende Änderung wurden die Begünstigungen von Ripple mit den Betriebskosten gegengerechnet und sind damit nicht länger als Einnahme erfasst.“

„Gebühr“ für die Marktentwicklung von Ripple

Cointelegraph hatte vergangene Woche erstmals von den Ripple Investitionen in MoneyGram berichtet. In einem anderen SEC-Dokument hatte MoneyGram in diesem Zusammenhang genauer erklärt, welche Absicht hinter der Investition steckt:

„MoneyGram wird von Ripple finanziell dabei unterstützt, Liquidität für den Fremdwährungshandel über die Ripple Blockchain zu schaffen. Wir gehen davon aus, dass diese Partnerschaft unsere Kapitalanforderungen deutlich verringern wird und dadurch für zusätzlichen Umsatz und Cash Flow sorgt.“

Brad Garlinghouse, der Geschäftsführer von Ripple, hatte zuvor in einem Interview eingestanden, dass Unternehmen durchaus mit Investitionsgeldern „geködert“ werden, um die Blockchain-Plattform für ihre Zahlungsabwicklungen zu nutzen.

Dahingehend bestätigte er auch, dass der Verkauf der firmeneigenen Kryptowährung XRP eine wichtige Voraussetzung für Ripple ist, um Profit machen zu können.


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