Neue Corona-Welle in Asien und Australien | Aktuell Asien | DW

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Kontaktbeschränkungen, Evakuierungen, Maskenpflicht in der Öffentlichkeit: In Asien und Australien versuchen die Behörden, die steigenden Infektionen mit dem SARS-CoV2-Virus einzudämmen.

So werden in Vietnam nach drei neuen Corona-Infektionen in der Küstenstadt Da Nang rund 80.000 Menschen aus der Millionenmetropole ausgeflogen. Bei den meisten handele es sich um inländische Touristen, teilten die Behörden mit.

Menschen warten mit Mund-Nasen-Masken in einer Flughafenhalle (Reuters/VNA/Tran Le Lam)

Warten auf den Flug weg von Da Nang

Auch öffentliche Veranstaltungen, Feste und religiöse Zusammenkünfte wurden in Da Nang wieder verboten. Zuvor hatte Vietnam fast 100 Tage lang keine lokale Infektion mit dem Coronavirus gemeldet.

Zahlreiche Corona-Beschränkungen in Asien

Auch in Hongkong wollen die Behörden laut Medienberichten in Kürze weitere Einschränkungen anordnen. So soll das Essen in Restaurants voraussichtlich verboten und das Tragen von Gesichtsmasken im Freien vorgeschrieben werden, hieß es.

Zwischen den Besuchern eines Restaurants in Hongkong sind Tische markiert, an denen nicht gesessen werden darf (REUTERS)

Bislang durfte in Restaurants in Hongkong mit Abstand gegessen werden

China meldete am Wochenende 57 Ansteckungen im Inland, den höchsten Wert seit März. Getrieben wird der Anstieg an neuen Fällen in der Region Xinjiang im Westen des Landes. Auch die Philippinen erwägen strengere Maßnahmen, nachdem die Fallzahlen dort seit der Lockerung der ursprünglichen Beschränkungen stark angestiegen waren.

Viele Infektionen in Melbourne und Umgebung

In Australien starben erstmals seit Beginn der Pandemie innerhalb von 24 Stunden zehn Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus, wie Daniel Andrews, Regierungschef des Bundesstaates Victoria, am Wochenende mitteilte. Dort waren alle neuen Todesfälle registriert worden. Außerdem seien am Samstag 459 Neuinfektionen in Victoria hinzugekommen.

Medizinisches Personal in Schutzkleidung transportiert eine Frau in einen Rettungswagen (AFP/W. West)

Allein in einem Altenheim in einem Melbourner Vorort sollen sich mehr als 80 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben

Andrews ließ eine mögliche Verlängerung des vor knapp drei Wochen verhängten Lockdowns für den Bundesstaat im Südosten des Landes offen. Eigentlich soll dieser Mitte August auslaufen. Zwischenzeitlich war die Zahl der Neuinfektionen in Australien stark zurückgegangen. Zuletzt sind die Zahlen aber wieder gestiegen, insbesondere die Metropole Melbourne und der Bundesstaat Victoria ist zu einem neuen Zentrum der Pandemie geworden.

Nach Angaben der Johns-Hopkins Universität sind die Infektionen in Australien auf mittlerweile rund 14.400 gestiegen. Die Zahl der in Verbindung mit COVID-19 gestorbenen Menschen lag demnach bei 155.

Lockdown in Papua-Neuguinea

In Papua-Neuguinea verhängte die Regierung des Inselstaats nach einer Verdopplung der Corona-Fälle innerhalb weniger Tage einen 14-tägigen Lockdown für die Hauptstadt Port Moresby. Die Schulen würden geschlossen, Inlandsflüge verboten, Auslandsflüge stark begrenzt und öffentliche Verkehrsmittel dürften nur noch begrenzt fahren, zitierten örtliche Medien Premierminister James Marape. Zudem gilt ab sofort eine nächtliche Ausgangssperre sowie eine strenge Maskenpflicht. Der Inselstaat mit seinen rund acht Millionen Einwohnern hatte lange als erfolgreich im Kampf gegen das Virus gegolten.

cw/ww (dpa, afp, rtr)



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