Neue Details zu Halle-Attentäter: Stephan B. wollte Scharfschütze werden

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Nach Informationen der “Bild“-Zeitung rekonstruierten die Ermittler in der Zwischenzeit neue Details über das Leben des Neonazis. So bewarb sich Stephan B. ein Jahr vor dem Anschlag im September 2018 in einem Karrierecenter der Bundeswehr in Berlin als Mannschaftssoldat und wollte sich für acht Jahre verpflichten. Als gewünschten Dienstantritt gab er Dezember 2018 oder Januar 2019 an. Als Priorität für seine Verwendung nannte B. nach Informationen der Zeitung Fallschirmjäger, Scharfschütze oder Sicherungssoldat. Doch zum Eignungstest erschien er nicht und zog seine Bewerbung einen Tag vor dem Termin per Mail zurück.

“Die Überlebenden wollen dem Angeklagten in die Augen schauen”

Stephan B., der seine Waffen nach Plänen aus dem Internet selbst gebaut hatte, erklärte in einer Vernehmung außerdem, er habe sich auch mal eine Beschreibung zur Herstellung von Sarin aus dem Internet heruntergeladen. Allerdings habe er nicht die Absicht gehabt, einen solchen Nervenkampfstoff herzustellen: Das sei hochgefährlich und dafür brauche man ein eigenes Kampfmittellabor.

Unterdessen erklärte Rechtsanwalt Mark Lupschitz, der vor Gericht neun Betroffene des Anschlags vertritt, gegenüber der “Bild”-Zeitung, dass zahlreiche Überlebende den Plan hätten, die Gerichtsverhandlung zu besuchen und dem Attentäter ins Gesicht zu schauen: “Für sie geht es darum herauszufinden, wie es zu dieser Tat kommen konnte. Es ist ihnen wichtig, dass eventuelle Mitwisser und Förderer des Anschlags aufgedeckt werden. Die Überlebenden wollen dem Angeklagten in die Augen schauen, ihm Fragen stellen und dadurch zeigen, dass seine krude Gedankenwelt am Ende nicht gewonnen hat.”

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