Ob sich so ein armes Schwein manchmal wünscht, zu sterben?

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Es tut mir fast körperlich weh, aber trotzdem versuche ich zu verstehen, zu erfühlen, was sie fühlt.

Natürlich werde ich dabei immer nur an der Oberfläche kratzen, zum Glück. In meinem Gehirn ist nirgends ein auch nur annähernd passender Vergleich abgespeichert, es ist ein unvorstellbares Leid, bei dem meine Synapsen sich verweigern.

Was mag eine Zuchtsau in einem deutschen Stall fühlen?

Sie wurde für die künstliche Besamung, also für eine Vergewaltigung mittels medizinischer Gerätschaften, in einen Kastenstand gesperrt.

Ein Metallkäfig mit dicken Metallstangen, so eng, dass sie sich nicht einmal umdrehen kann. Bis zu vier Wochen nach der Besamung wird sie dort hineingezwungen. Vier Wochen!!!

Ein erbärmlicher Anblick. Aber man kennt kein Erbarmen. Tag für Tag, Nacht für Nacht am selben Fleck stehen, liegen, essen, koten und urinieren. Alles schmerzt, besonders die Füße, der Bauch, vom harten Spaltenboden.

Kurz vor der Geburt wechselt das Gefängnis noch einmal. Jetzt wird die Sau in eine sogenannte „Abferkelbucht“ gesperrt. Erneut ein Metallkäfig, der es ihr nicht erlaubt, sich zu bewegen.

Kein Tageslicht. Keine sozialen Kontakte. Keine Bewegungsfreiheit. Kein Recht auf Leben.

Die Metallstäbe drücken ihr schmerzhaft in den hochschwangeren Bauch. Die angeschwollenen Zitzen drücken sich durch die Eisenstäbe. Das Metall gibt nicht nach, es kennt keine Gnade.

Genauso wenig wie unsere Gesetzgeber und die Auftraggeber für ihr Leid. Also Du und ich… Keine Gnade!

Was mag sie fühlen, die gesamte Stillzeit, wenn sie ihre Kinder sterben sieht, durch das Metallgefängnis keine Bindung aufbauen kann, sie nicht riechen oder berühren, wärmen darf?

Ob sie manchmal sterben möchte?

Vielleicht dann, wenn sie gewaltsam in das Eisengestänge gezwängt wird und sich erinnert, wie grauenvoll es das letzte mal darin war? Schweine verfügen über ein ausgezeichnetes Gedächtnis.

Vielleicht dann, wenn die ganz Schwachen ihrer Kinder noch leise wimmern, ehe sie kurz nach der Geburt von allein sterben?

Vielleicht dann, wenn ihre Kinder von Mitarbeitern aussortiert und totgeschlagen werden? Nicht rentabel und ein Fall für den Müllcontainer.

Schweine sind zwar empfindsamer und intelligenter als Hunde oder Katzen, aber sie gelten nicht wirklich als Lebewesen. Für sie gilt auch kein Tierschutzgesetz.
Der Kastenstand wurde gerade von der deutschen Politik wieder verlängert. Es wird noch Jahre dauern, bis sich etwas ändert. Das Leiden in deutschen Ställen geht weiter.

Ob sich so ein armes Schwein wünscht, zu sterben? Der Tod ist das Schönste, was ihr im Leben widerfahren wird. Alles andere ist endloser Schmerz und endloses Leid. Genau wie Elefanten, Delfine oder hochentwickelte Primaten können sich Schweine selbst im Spiegel erkennen und haben offensichtlich eine Form von Selbstbewusstsein. Sie wissen, was ihnen angetan wird…

Es tut mir fast körperlich weh, dieses Leid zu sehen und zu wissen, ihr Leid berührt die Menschen nicht … nicht die Politiker, nicht die Konsumenten, nicht die Amtstierärzte, nicht die Journalisten, …
Wir sind eine politisch korrekte Nation der Tierquäler! Und wieder einmal bin ich beschämt, ein Mensch zu sein, den spätere Generationen fragen werden:
Warum hat man das zugelassen?
Warum hat niemand etwas dagegen getan?
Was hast du getan?

Dieser Text erschien zuerst auf “Gutes Karma to go”. Es ist der Blog der Autorin Bettina Marie Schneider.

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