Obst und Gemüse unbezahlbar! Was besonders teurer geworden ist

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Preisniveau zieht stark an: Corona macht Lebensmittel teurer: Wofür Sie nun besonders viel zahlen müssen

Viele Verbraucher haben derzeit beim Einkaufen den Eindruck, dass Lebensmittel im Supermarkt teurer geworden sind. Da täuschen sie sich nicht! Vor allem Gemüsesorten sind im Preis kräftig gestiegen.

Die Corona-Krise verteuert zahlreiche Lebensmittel, Konsumenten müssen tiefer in die Tasche greifen. Entsprechende Zahlen für den April ermittelte die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Der Fachdienst berichtet, dass im April 2020 Verbraucher in Deutschland für frische Lebensmittel „fast zehn Prozent mehr zahlen“ mussten als im April 2019. Allein im April 2020 „hat das Preisniveau um 4,4 Prozent angezogen“, so die Marktbeobachter.

Anstieg der Verbraucherpreise von April 2019 bis April 2020

Auf Jahressicht kletterten einige Preise besonders stark. Bei manchen Gemüsesorten explodierten die Preise förmlich:

  • Zucchini plus 92 Prozent
  • Brokkoli 69 Prozent
  • Blumenkohl 62 Prozent

Bei anderen Agrarprodukten konnten Verbraucher sparen: Speisekartoffeln kosteten im April 2020 rund zwölf Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Der Grund: Die gute Ernte vergangenen Herbst habe die Lager gefüllt.

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Preise weiter auf hohem Niveau

Die beschriebene Preistendenz bricht auch im Mai nicht ab. Hähnchenschnitzel beispielsweise verteuerten sich allein seit 27. Januar (5. Kalenderwoche 2020) von rund 7,00 Euro pro Kilo auf aktuell 7,86 Euro. Kurzzeitig lagen die Preise sogar noch höher. Unterm Strich erreicht die Verteuerung von Januar bis Mai bei 12,3 Prozent (Stand: 10. Mai).

Noch stärker lässt sich der Trend bei Tafelbirnen erkennen. Hier legte der Kilopreis laut AMI von 2,20 Euro Mitte Februar auf derzeit 2,65 Euro zu – also ein Plus von gut 20 Prozent.

Corona-Krise und Dürre treiben Preise von Obst und Gemüse

Ausbleibende osteuropäische Erntehelfer waren (und sind) ein Grund für den Preisanstieg zahlreicher Agrarprodukte. Die Bauern konnten weniger Waren liefern. Daneben sorgte das zwischenzeitlich sehr trockene Wetter für Ernteausfälle. Geringere Mengen sorgen in aller Regel für steigende Preise.

Auch das Abreißen internationaler Lieferketten infolge der Corona-Krise spielt eine Rolle für kletternde Verbraucherpreise. So seien etwa bei Äpfeln im laufenden Jahr die „eingeführten Mengen aus Übersee deutlich hinter den Vorjahren” zurückgeblieben, ermittelte AMI.

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mbe

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