Ölheizung jetzt günstiger als Gasheizung: Im Winter 100 Euro Ersparnis möglich

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Milder Winter und Corona-Crash: Jetzt sogar günstiger als Gasheizung: Wer mit Öl heizt, kann 100 Euro sparen

In manchen Regionen Deutschlands gab es in diesem Winter keinen einzigen Frosttag mit 24 Stunden unter Null und keinen Schnee. Das macht sich bei den Heizkosten bemerkbar. Vor allem wer mit Öl heizt, musste weniger Geld ausgeben. Inzwischen ist der Betrieb einer Ölheizung sogar günstiger als der einer Gasheizung.

Die Heizkosten für diesen Winter werden für viele Haushalte in Deutschland niedriger ausfallen als im Vorjahr oder zumindest nicht steigen. Wegen der erneut milden Witterung ging der Energieaufwand für die Heizung um ein Prozent zurück, teilten die Internet-Portale Verivox und Check24 unter Berufung auf die Gradtagszahlen des Deutschen Wetterdienstes mit.

Bereits im vergangenen Winter war das Wetter in Deutschland im Durchschnitt recht warm ausgefallen und hatte so zu einer Kostenentlastung der meisten Haushalte beigetragen. In diesem Jahr waren die heizintensiven Monate Januar und Februar aber besonders mild.

Heizöl kostete im März nur noch knapp 55 Euro pro Hektoliter

Das begünstigte vor allem Mieter und Hausbesitzer, die mit Öl heizen. Dabei profitieren sie nicht nur von der milderen Witterung, sondern auch von gesunkenen Rohstoffpreisen, wie Verivox betont: Seit dem Beginn des Jahres sind die Ölpreise auf dem Rückzug und die Corona-Krise hat diese Entwicklung noch beschleunigt, zum Teil unter hektischen Schwankungen.

Verivox zufolge kostete leichtes Heizöl in der Heizperiode 2018/2019 im Mittel 72,19 Euro pro Hektoliter, während es in dieser Saison durchschnittlich 64,46 Euro (minus 10,7 Prozent) waren. Im März waren für leichtes Heizöl sogar nur noch 54,82 Euro pro Hektoliter fällig.

100 Euro Ersparnis im Vergleich zum letzten Winter

Das Resultat: Im Durchschnitt der Monate und Regionen können Heizölkunden für den Zeitraum von September bis März mit Heizkosten rechnen, die um elf Prozent (Check24) bis 14 Prozent (Verivox) unter der vorigen Heizperiode liegen. Die beiden Internet-Vergleichsportale verwenden leicht unterschiedliche Grundlagen bei ihren Berechnungen und kommen daher auch zu etwas unterschiedlichen Ergebnissen.

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Basis ist jedoch jeweils ein Reihen- oder Einzelhaus mit drei bis vier Personen: Die müssen für die Heizperiode 965 Euro (Verivox) bis 977 Euro (Check24) bezahlen, wenn sie mit Öl heizen. Das entspricht einer Ersparnis von etwa 100 Euro.

Wer mit Gas heizt, zahlt jetzt mehr als für Öl

Bei den Kunden in Deutschland ist der Preisrutsch auf den Rohölmärkten nur zum Teil angekommen, weil die Nachfrage nach Heizöl enorm angestiegen ist und die Lieferfristen der Heizölhändler in einigen Regionen bis in den Juni reichen. Zudem ist Heizöl im Süden Deutschlands gegenwärtig zum Teil deutlich teurer als im Norden, was mit regionalen Marktbedingungen zu erklären ist.

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Für die Gaskunden fällt die Bilanz nicht so gut aus. Sie zahlen ungefähr so viel wie im Vorjahr, weil die Gaspreise sich kaum verändert haben. Die Kosten für die vergangene Heizperiode belaufen sich somit auf 905 Euro (Verivox) bis 966 Euro (Check24) und liegen damit im Durchschnitt immer noch unter denen der Ölheizung. Zu den aktuellen Preisen wären allerdings die Brennstoffkosten für die Ölheizung niedriger.

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Gegenwärtig sieht es nicht so aus, als wenn die Haushalte in den kommenden Wochen mit steigenden Preisen rechnen müssten, zumal die Weltkonjunktur wegen des Coronavirus aus dem Tritt geraten ist. „Die Gaspreise könnten noch weiter fallen, da die Versorger in der Regel auf gesunkene Großhandelspreise verzögert reagieren“, sagte Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei Check24.

Beim Öl sieht es ähnlich aus. „Für Hausbesitzer bietet der starke Ölpreisverfall eine günstige Gelegenheit, nach dem Winter preiswert den Tank aufzufüllen“, sagte Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox. Im kommenden Jahr sei allerdings wegen der bevorstehenden CO2-Besteuerung mit steigenden Preisen zu rechnen.

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pom/mit dpa

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