Oktoberfest 2020: Wann die Politik Wiesn-Absage beschließen könnte

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Wegen Corona: Oktoberfest: Politik könnte in den nächsten Wochen Wiesn-Absage beschließen

Donnerstag, 16.04.2020, 14:11

Findet das Oktoberfest 2020 statt oder fällt auch dieses Großereignis wie so viele andere dem Coronavirus zum Opfer? Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat dazu bereits eine klare Meinung – und die dürfte viele Wiesn-Fans traurig stimmen.

Festivals, Konzerte, große Sportereignisse wie Olympia und die Fußball-Europameisterschaft – all dies fällt 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer und wird verschoben oder ganz abgesagt. Vom 19. September bis 4. Oktober soll auch das Münchner Oktoberfest stattfinden. Doch inzwischen werden Zweifel laut, dass das größte Volksfest der Welt ebenfalls dem Coronavirus zum Opfer fallen könnte.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder etwa hat mit einer Aussage über das Münchner Oktoberfest aufhorchen lassen: “Ich bin sehr, sehr skeptisch und kann mir aus jetziger Sicht kaum vorstellen, dass eine solche große Veranstaltung überhaupt möglich ist zu dem Zeitpunkt.” Nachdem die Bundesregierung bis Ende August sämtliche Großveranstaltungen abgesagt hatte, werden auch die Bedenken bei der im September beginnenden Wiesn immer lauter.

Söder will wegen Oktoberfest mit Münchner OB Reiter sprechen

Söder betonte, dass die finale Entscheidung aber noch nicht getroffen sei. In den kommenden beiden Wochen wolle er zusammen mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) darüber beraten und entscheiden. Grundsätzlich stehe das Volksfest aber auf der Kippe.

Fest steht: Derzeit ist das Oktoberfest 2020 noch nicht abgesagt – und nach jetzigem Stand wäre das Großereignis im Herzen Münchens auch nicht von einem Verbot betroffen.

Endgültige Entscheidung zum Oktoberfest 2020 im Juni?

Eine Entscheidung darüber, ob die Wiesn in diesem Jahr stattfinden kann, sollte zunächst spätestens im Juni fallen. Das hat der Oktoberfest-Chef Clemens Baumgärtner betont. “Klar wünsche ich mir als Veranstalter der Wiesn zusammen mit allen unseren Partnern sehr, dass es keine Absage geben muss. Daher wollen wir bis zum letztmöglichen Zeitpunkt die Lage beobachten, bevor eine nicht umkehrbare Entscheidung getroffen wird. Das wird spätestens im Juni sein”, sagte Baumgärnter laut dem Stadtportal “muenchen.de“.

Im Schnitt kommen jedes Jahr rund sechs Millionen Wiesn-Fans in den rund zwei Wochen auf das Oktoberfest. Im vergangenen Jahr besuchten 6,3 Millionen Menschen das Volksfest auf der Theresienwiese.

 

 
 

 

Vorschlag zu “Wiesn light” stößt auf Ablehnung

Die Idee einer “Wiesn light” in der Corona-Krise – ein modifiziertes Oktoberfest nur für die Einheimische – stößt bei den Verantwortlichen der Stadt München nicht auf Resonanz. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ließ mitteilten, er sehe derzeit keine Grundlage für eine Entscheidung, und an Spekulationen werde er sich nicht beteiligen. Reiter hatte bereits angekündigt, dass eine Entscheidung über eine eventuelle Absage des Volksfestes voraussichtlich Ende Mai oder spätestens Anfang Juni fallen müsse – bevor konkrete Vorbereitungen anlaufen und der Aufbau beginnt.

Ähnlich äußerte sich der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU). “Eine Entscheidung ist notwendig, wenn unumkehrbare Dispositionen anstehen und damit die Beschicker und die Stadt in finanzielle Verpflichtungen kommen.” Das sei aber noch nicht der Fall. Die Frage könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht verantwortlich beantwortet werden. “Es hängen so viele wirtschaftliche Schicksale am Oktoberfest, dass man eine Absage auf gar keinen Fall leichtfertig machen darf. Und auf der anderen Seite hängt die Gesundheit und möglicherweise das Leben von Menschen daran, ob die Wiesn sicher ist. Auch darüber ist nicht leichtfertig zu entscheiden.”

 

 
 

 

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lob/dpa

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