Philipp Amthor soll Lobbyarbeit für Unternehmen gemacht und profitiert haben

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Grundsätzlich ist es Abgeordneten erlaubt, sich für die Interessen von Unternehmen einzusetzen. Problematisch wird es allerdings, wenn sie davon profitieren. Einem Bericht des  “Spiegel” zufolge soll der CDU-Politiker Philipp Amthor Lobbyarbeit für das US-Startup Augustus Intelligence betrieben haben. Intern soll er sogar für einen “geilen Brief” gefeiert worden sein, den er an das Bundeswirtschaftsministerium geschrieben haben soll.

Kurz darauf habe der 26-jährige Politiker 2817 Aktienoptionen an der Firma bekommen und soll jetzt sogar einen Direktorenposten bekleiden. Abgesehen von dem Brief lägen dem Blatt auch Unterlagen über Reisen und Aufenthalte in teuren Hotels vor, die Amthor gemeinsam mit Mitarbeitern von Augustus Intelligence unternahm, heißt es.

Amthor zu FOCUS Online: “Es war ein Fehler”

Dem Bericht nach waren weder Amthor noch das New Yorker Unternehmen für eine Stellungnahme zu erreichen gewesen. Auch FOCUS Online bat den CDU-Politiker um eine Stellungnahme. Amthor antwortete, dass er seine Nebentätigkeit für das US-amerikanische Unternehmen der Bundestagsverwaltung bei Aufnahme im vergangenen Jahr offiziell angezeigt habe. “Ich bin nicht käuflich.” Gleichwohl habe er sich politisch angreifbar gemacht und könne die Kritik nachvollziehen. “Es war ein Fehler.”

Sein Engagement für das Unternehmen entspreche rückblickend nicht “meinen eigenen Ansprüchen an die Wahrnehmung meiner politischen Aufgaben”. Amthor fügte an: “Dieses Kapitel ist mir eine Lehre.” Deshalb habe er die Konsequenzen daraus gezogen und seine Nebentätigkeit beendet. “Anteilsoptionen des Unternehmens habe ich nie ausgeübt und bereits zurückgegeben. Meine Priorität ist der leidenschaftliche politische Einsatz für unser Land.”

Amthor: “Nicht-exekutive Funktion”

Bereits im März hatte das Magazin berichtet, dass Philipp Amthor bei Augustus Intelligence als Direktor beschäftigt ist. Der CDU-Mann habe damals aber beschwichtigend über sein Bundestagsbüro ausrichten lassen: „Es handelt sich dabei um eine nicht-exekutive Funktion, mit der sich kein regelmäßiger Arbeitsaufwand verbindet.“

Doch daran gibt es jetzt erhebliche Zweifel. Interne Chats, E-Mails und Fotos würden belegen, so der “Spiegel”, dass Amthor mehrfach geschäftliche Termine für Augustus wahrgenommen hat.

Die Firma Augustus Intelligence, die dem Bericht nach von zwei Deutschen gegründet wurde, hat offenbar mehrere konservativen Politiker um sich gesammelt. So sind beispielsweise der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen und der frühere BND-Chef August Hanning involviert. Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sei als Teilhaber bei Augustus eingestiegen und Präsident der Firma geworden.

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