Prinz Charles und Macron gedenken Widerstandsaufrufs von de Gaulle | Aktuell Europa | DW

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Der britische Thronfolger Prinz Charles und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben gemeinsam des Appells von Charles de Gaulle zum Widerstand im von Nazi-Deutschland besetzten Frankreich gedacht. Der General und spätere Staatspräsident de Gaulle hatte am 18. Juni 1940 von London aus über die BBC dazu aufgerufen, an der Seite der Alliierten weiterzukämpfen. Nazi-Deutschland hatte Frankreich damals mit einem “Blitzkrieg” überrannt.

Macron hatte bereits am Morgen in der Gedenkstätte Mont Valérien bei Paris an einer Zeremonie teilgenommen. Dort waren zahlreiche Widerstandskämpfer von den deutschen Besatzern getötet worden.

England London | Staatsbesuch: Emmanuel Macron, Camilla , Herzogin von Cornwall und Prinz Charles (picture-alliance/dpa/J. Brady)

Händeschütteln oder ein “Bisou” zur Begrüßung von Camilla, der Herzogin von Cornwall, fielen coronabedingt aus

Der Kurzbesuch in London war die erste Auslandreise Macrons seit Beginn der Coronavirus-Pandemie. Er wurde von einer Ehrengarde begrüßt, als er von Prinz Charles und seiner Frau Camilla in ihrem Wohnsitz in Clarence House empfangen wurde. Ein Händeschütteln oder gar Küsschen auf die Wange mussten sie sich wegen der Abstandsregeln verkneifen. Macron verlieh London auch die Legion d’Honneur, Frankreichs höchste Auszeichnung, in Anerkennung dafür, dass die Stadt de Gaulle als Stützpunkt diente.

England London | Staatsbesuch: Emmanuel Macron und Boris Johnson (picture-alliance/Photoshot)

Gebührender Abstand musste auch vor Downingstreet 10 eingehalten werden

Später fand auch ein Treffen mit Premierminister Boris Johnson im Regierungssitz Downing Street statt. Johnson deutete bereits an, dass dabei auch die gegenseitig verhängte Pflicht zur Quarantäne für Einreisende wegen der Coronavirus-Pandemie zur Sprache kommen sollte. Bislang müssen Reisende in beide Richtungen jeweils 14 Tage in häuslicher Isolation verbringen, sobald sie die Grenze überschreiten. Macron selbst ist von der Regelung ausgenommen. Johnson will mit einzelnen Ländern Ausnahmen vereinbaren, sogenannte Luftbrücken.

Auch das Thema Brexit dürfte auf der Tagesordnung stehen. Großbritannien ist am 31. Januar aus der Europäischen Union ausgetreten, aber die Gespräche über ein neues Freihandelsabkommen bis zum Ende des Jahres, wenn die derzeitige Übergangsregelung ausläuft, haben bisher kaum Fortschritte gemacht.

uh/fab (dpa, afp, rtr)



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