Rebecca Reusch: Neues Bild aufgetaucht! Foto macht Eltern Hoffnung

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Spurlos verschwundene Schülerin: Neues Foto aufgetaucht: Ist das Mädchen mit dem Weinglas in der Hand Rebecca Reusch?

Hundertschaften haben nach ihr gesucht – ohne Erfolg. Seit 16 Monaten fehlt von der Berliner Schülerin Rebecca Reusch jede Spur. Die damals 15-Jährige verschwand nach einem Übernachtungsbesuch bei Verwandten und tauchte seitdem nie wieder auf. Ein neues Foto gibt der Familie einen Funken Hoffnung, dass die Berlinerin noch leben könnte.

Sie verschwand am 18. Februar 2019 plötzlich, unerwartet und spurlos, nachdem sie im Haus ihres Schwagers und ihrer Schwester in Berlin-Neukölln übernachtet hatte. Seitdem leben die Eltern der damals 15-jährigen Rebecca Reusch in quälender Ungewissheit. Wo ist die Schülerin oder was ist ihr zugestoßen? Ihr Foto war in der Anfangszeit ihres Verschwindens fast täglich in Zeitungen, Fernsehen und Publikationen im Internet zu sehen. Jetzt gibt es offenbar einen Funken neue Hoffnung für die Eltern, dass die jüngste ihrer drei Töchter noch lebt.

Staatsanwaltschaft will Foto prüfen

Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass den Reuschs aus anonymer Quelle ein Foto zugeschickt wurde, das der Jugendlichen mit den blonden Haaren und dem Schmollmund verblüffend ähnlich sehen soll. Darauf ist eine Jugendliche mit langen blonden Haaren und einem Weinglas in der Hand vor einem Holzzaun in einem Garten oder Lokal zu sehen. Der Anwalt der Familie, Khubaib Ali Mohammed, hat es der Staatsanwaltschaft zur Prüfung übergeben. „Wir haben dazu den Antrag gestellt, dass ein anthropologisches Gutachten erstellt wird“, sagte der 38-Jährige der Zeitung.

Gesichtserkennungsspezialisten sollen nun herausfinden, ob die junge Frau auf dem Foto wirklich Rebecca Reusch ist. Die Staatsanwaltschaft prüfe derzeit, ob solch eine Prüfung überhaupt möglich sei, zumal unklar ist, wann das Bild aufgenommen wurde.

Rebecca Reuschs Mutter: „Wir sehen eine deutliche Ähnlichkeit“

Rebeccas Mutter Brigitte Reusch sagte der „Bild“: „Wir sehen eine deutliche Ähnlichkeit und denken, dass Becci heute so aussehen könnte.“ Die Zeitung gibt der Familie ein wenig weitere Hoffnung. Sie haben den Erkennungstest mit einer speziellen Software bereits durchgeführt und eine Übereinstimmung von 70 Prozent festgestellt. Heißt: Es ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass die Jugendliche auf dem Foto Rebecca sein könnte.

Handy-Back-up brachte neue Spuren

Zuletzt hatte es rund ein Jahr nach ihrem mysteriösen Verschwinden Hoffnung auf ein Wiedersehen gegeben, als es Technikern des TV-Sender RTL gelungen war, ein Back-up von Rebeccas Handy zu erstellen.  Unter den geretteten Dateien sollen Fotos sowie zwei Videos sein, die die Jugendliche zwei Tage vor ihrem Verschwinden beim Tanzen zeigen. Aufgenommen habe Rebecca die Clips mit der App „Tiktok“, sie tanze darauf unter anderem zum Spice-Girls-Hit „Wannabe“.

Im Interview mit RTL sprach Rebeccas Mutter, Brigitte Reusch, über diese Aufnahmen. Die 15-Jährige habe gerne Fotos und Videos von sich aufgenommen, im Urlaub habe sie regelrechte „Fotoshootings“ angeregt. Rebeccas Schwester Vivien sagte dem Sender damals mit Blick auf die wiederhergestellten Videos: „Es ist auf jeden Fall sehr wertvoll, man hat so wenig von den letzten Tagen, man war ja nicht drauf vorbereitet. […] Man guckt es auf der einen Seite mit einem lachenden Auge an und auf der anderen mit einem weinenden, aber ich bin sehr froh, dass wir das jetzt haben.“ Brigitte Reusch glaubt nach wie vor nicht an den Tod ihrer Tochter.  

Schwager unter Verdacht, verhaftet und wieder freigelassen

Im Zuge der Ermittlungen geriet der Schwager schnell ins Visier der Polizei. Zehn Tage nach ihrem Verschwinden hatte sich die Mordkommission auf den 27 Jahre alten Koch Florian R. als einen Hauptverdächtigen festgelegt, weil er sich bei seiner Aussage in Widersprüche verstrickt hatte. Die Ermittler waren fest überzeugt, dass er die 15-Jährige getötet habe und ihre Leiche verschwinden ließ. Allerdings konnten die Beamten keine Spuren eines Gewaltverbrechens in der Wohnung des Schwagers finden, nachdem sie erst elf Tage nach der Tag Zutritt erlangten.

Polizei löscht Fahndungsfotos von Schwager

Mehrere großangelegte Suchaktionen in der Nähe von Berlin bleiben erfolglos. Beim ersten Haftantrag gegen Florian R. reichte dem Ermittlungsrichter die Indizienlage nicht aus, der Schwager wurde wieder freigelassen. Als er doch noch in U-Haft kam, wurde der Koch am 22. März 2019 erneut entlassen. Der Mordkommission war es nicht gelungen, den Tatverdacht zu erhärten. Trotzdem sagte Martin Steltner, Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, zu der Zeit zu FOCUS Online: „Er ist nach wie vor unser Hauptverdächtiger.“ Die Fakten deuteten weiter darauf hin, dass Rebecca das Haus des Schwagers nicht lebend verlassen habe. Ihre Leiche wurde jedoch nie gefunden – bis heute.

Anwältin sprach von „unglaublicher Vorverurteilungskampagne“

Darüber, dass Rebeccas Schwager weiterhin als Hauptverdächtiger gilt, ist die Berliner Strafrechtlerin Petra Klein, die die Interessen von Florian R. vertritt, entsetzt. „Intensive Ermittlungen sowie die Auswertung von mehreren tausend Hinweisen haben den Tatverdacht nicht erhärten können“, stellte Klein gegenüber FOCUS Online fest. Sie weist auch darauf hin, dass sich schon im April 2019 ein wichtiges Indiz der Ermittler gegen ihren Mandanten in Luft aufgelöst hatte. Haare im Kofferraum des Autos, mit dem Florian R. am 18. und 19. Februar unterwegs war, stammten anders als angenommen nicht von Rebecca.

Weitere Versuche, Rebecca zu finden, scheiterten. Das größte Problem der Polizei: die fehlende Leiche. Es gibt keine DNA-Spuren.

Fall Rebecca: Neuer Ansatz in Ermittlungen

Ende Mai wurde bekannt, dass die Ermittler bei ihrer Arbeit neue Wege gehen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, versuchen sie, das Handy des Mädchens im Ausland aufzuspüren. Staatsanwalt Martin Glage erklärt gegenüber der Zeitung: „Wir wollen nichts unversucht lassen und haben ein Rechtshilfeersuchen an die zuständigen Stellen gestellt.“ In anderen Ländern würden entsprechende Daten oft länger gespeichert.

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