Renommierte US-Universität veräußert massive Bitcoin-Spende sofort wieder

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Die renommierte amerikanische University of Pennsylvania hat eine Spende in Höhe von 5 Mio. US-Dollar in Bitcoin erhalten, die die Universität jedoch unverzüglich wieder in US-Dollar konvertiert hat.

Wie aus einer entsprechenden Mitteilung der Hochschule hervorgeht, wurde die Spende an die Wharton School of Business, die Wirtschaftsfakultät der „UPenn“ ausgerichtet. Die Gelder in Höhe von 5 Mio. US-Dollar in Bitcoin (BTC), die bei Redaktionsschluss einem Gegenwert von 118,46 BTC entsprechen, sollen als Fördermittel für das Stevens Center for Innovation in Finance eingesetzt werden.

John Zeller, der Vize-Präsident für Förderungen und Spenden an der UPenn bestätigt in diesem Zusammenhang, dass die Universität alle Spenden in Form von Kryptowährungen ohnehin standardmäßig sofort in US-Dollar wechselt, völlig unabhängig von der Höhe des jeweiligen Betrags.

„Wir verkaufen, sobald wir eine Krypto-Spende erhalten“, so Zeller, der allerdings betont, dass seine Uni nichtsdestotrotz auch Krypto-Gelder halten könnte, falls dies notwendig oder vorteilhaft sein sollte.

Die 5 Mio. US-Dollar Bitcoin-Spende, eine der höchsten, die die UPenn jemals erhalten hat, wurde von der Krypto-Investmentfirma New York Digital Investment Group getätigt. Obwohl auch Spenden in Form von anderen Kryptowährungen möglich sind, müssen sich diese auf einen Mindestbetrag von 10.000 US-Dollar belaufen.

Im Januar hat die UPenn erstmals eine Krypto-Spende von einem ehemaligen Absolventen erhalten: Wie Zeller ausführt, sieht seine Universität in Kryptowährungen jedoch kein Investitionsprodukt, sondern vielmehr einen weiteren Zahlungsweg. Ob der sofortige Abverkauf der jüngsten Spenden durch den aktuellen Kurseinbruch zusätzlich motiviert ist, bleibt unklar.

Nikolai Mushegian, ein ehemaliger Entwickler hinter dem Krypto-Projekt MakerDAO, hat seiner ehemaligen Universität Carnegie Mellon eine ähnlich beträchtliche Spende in Höhe von 4 Mio. US-Dollar ausgestellt, um damit Forschungsprogramme für Dezentralisierte Apps (DApps) zu fördern. Die entsprechenden Fördergelder ergingen allerdings nicht in Form von Kryptowährungen.

Die Studenten der Wharton School of Business können sich bereits in ihren Studiengängen mit Blockchain und Krypto befassen.

 


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