Rente: Erhöhung ist fix! So viel Geld bekommen Rentner ab Juli zusätzlich

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Bundesrat winkt Rentenanpassung durch: Jetzt offiziell: Rentner bekommen ab Juli mehr als 50 Euro zusätzlich

Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab Juli mehr Geld. Am Freitag hat der Bundesrat in Berlin der Verordnung der Bundesregierung für eine Rentenerhöhung zugestimmt.

Im Zuge der jährlichen Rentenanpassung steigen die Bezüge im Osten um 4,2 und im Westen um 3,45 Prozent. Die Ost-Renten nähern sich damit weiter den West-Bezügen an. Das ist jetzt fix.

Bis zu 60,30 Euro pro Monat zusätzlich: So viel Geld bekommen Rentner künftig

Die sogenannte Standardrente steigt nach Angaben der Bundesregierung auf 1538,55 Euro im Westen (plus 51,37 Euro) und 1495,35 Euro im Osten (plus 60,30 Euro). Die Standardrente ist eine Vergleichsgröße, die rechnerisch derjenige bekäme, der 45 Jahre lang als Durchschnittsverdiener Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat.

Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf West-Beiträgen beruht, soll sich demnach um 34,50 Euro erhöhen, eine gleich hohe Rente mit Ost-Beiträgen um 42,00 Euro.

Nicht alle Ruheständler bekommen Rentenerhöhung zum gleichen Termin

Achtung: Die Rentenerhöhung gilt zwar für alle Rentner ab 1. Juli 2020. Sie wird allerdings nicht allen Rentnern zeitgleich überwiesen. Der Zeitpunkt des Rentenbeginns entscheidet:

  • Wer vor oder im März 2004 erstmals Rente bekam, erhält die angepasste Rente bereits Ende Juni 2020.
  • Hat die Rente im April 2004 oder später begonnen, wird der Zuschlag erst Ende Juli auf dem Konto eingehen. Aber niemand muss selbst aktiv werden: Die Zahlung erfolgt automatisch.

Bis 2024 sind Ost- und West-Renten auf demselben Niveau

Grundlage für die jährliche Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung des vergangenen Jahres. Auch die Beitragsentwicklung und das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern spielen eine Rolle.

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Der aktuelle Rentenwert im Osten steigt nunmehr auf 97,2 Prozent des Wertes West. Bis 2024 soll er aufgrund einer Gesetzesvorgabe von 2017 schrittweise 100 Prozent erreichen. Der Rentenwert gibt konkret in Euro an, wie viel ein Entgeltpunkt in der Rentenversicherung wert ist. Ein Entgeltpunkt – berechnet nach einer komplizierten Formel – ist maßgeblich für die Höhe der Rente.

Auch in den Vorjahren waren die Renten gestiegen. Zuletzt legten die Bezüge 2019 in Westdeutschland um 3,18 Prozent zu, im Osten um 3,91 Prozent. 2018 waren es 3,22 Prozent (West) und 3,37 Prozent (Ost).

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Rentenkasse drohen große Lücken

Das Rentensystem steht aber vor Problemen, weil immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentner kommen. Wenn die heutigen Mittfünfziger bis Mittsechziger der „Baby-Boomer“-Jahrgänge in Rente gehen, entstehen große Lücken in der Kasse.

Für die Zeit bis 2025 hat der Bundestag ein Rentenpaket beschlossen. Es schreibt das Rentenniveau – also das Verhältnis einer Standardrente nach 45 Beitragsjahren zu den Löhnen – bei mindestens 48 Prozent fest. Der Beitragssatz soll bis dahin die 20-Prozent-Marke nicht überschreiten. Er liegt nun bei 18,6 Prozent.

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Streit um große Rentenreform deutet sich an

Eine Kommission der Bundesregierung hat gerade Vorschläge vorgelegt, wie diese Vorgaben umgesetzt werden können. Sie empfiehlt ein Reformpaket, aber keinen grundlegenden Umbau etwa mit einem höheren Renteneintrittsalter. Heil kündigte daraufhin bis Herbst eigene Vorschläge an.

Experten weisen darauf hin, dass an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei führen wird. Sie warnen außerdem davor, die älteren Generationen gegenüber den Jüngeren mit immer neuen Wahlgeschenken zu bevorzugen.

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Kinderbonus und Mehrwertsteuer: Welche Änderungen jetzt kommen

Familien bekommen wegen der Corona-Krise jetzt Extra-Geld vom Staat. Darauf haben sich die Spitzen von Union und SPD diese Woche geeinigt. Der Kinderbonus beträgt einmalig 300 Euro pro Kind – aber nicht jede Familie profitiert. Auch die Lohnfortzahlung wurde ausgebaut. FOCUS Online sagt, was Eltern zum Kinderbonus und weiteren Hilfen wissen müssen.

Deutschland senkt die Mehrwertsteuer wohl bereits ab Juli. Die GroKo hat damit eine Konjunkturhilfe der besonderen Art beschlossen. Was das bringt und wer jetzt sparen kann.

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pom/mit dpa


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