Ripple bringt weitere 500 Mio. XRP in Umlauf – Fluch oder Segen?

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Während der XRP-Kurs langsam wieder in Fahrt kommt, bringt Herausgeber Ripple 500 Mio. weitere XRP-Tokens in Umlauf und torpediert damit womöglich die eigene Kryptowährung.

Wie Daten des Krypto-Informationsdienstes Whale Alert am 1. Februar zeigen, hat Ripple eine Transaktion im Umfang von 500.000.000 XRP von den firmeneigenen Treuhandkonten getätigt, wodurch nun XRP im Wert von 119,5 Mio. US-Dollar auf den Markt gebracht wurden.

XRP gibt Grund zur Hoffnung

Dabei handelt es sich um einen planmäßigen Schritt, da Ripple über 55 Monate, jeweils zum Beginn eines Monats, neue XRP-Vermögen in Umlauf bringen will.

Das erklärte Ziel ist es, hiermit für eine größere Nutzbarkeit und Verbreitung der eigenen Kryptowährung zu sorgen, die in erster Linie als Zahlungsmittel fungieren soll. Allerdings befürchten Kritiker, dass Ripple den XRP-Kurs mit diesem Vorgehen immer wieder drückt, da das verfügbare Angebot so kontinuierlich erhöht wird.

Dies machte sich bei der Transaktion aus dem Januar bereits bemerkbar, da der XRP-Kurs kaum Bewegung zeigte, während Marktführer Bitcoin (BTC) in diesem Zeitraum einen regelrechten Höhenflug für die gesamten Kryptomärkte anschieben konnte.

 So konnte Litecoin (LTC) im Januar zum Beispiel satte Zugewinne von knapp 65% einfahren, während XRP-Anleger weniger Grund zur Freude hatten. Nichtsdestotrotz steht für XRP immerhin ein Plus von 26% zu Buche in Relation zum bisherigen Monatstief. Wie sich die Freigabe von 500 Mio. weiteren Tokens auswirkt, bleibt abzuwarten.

XRP Monatsdiagramm. Quelle: Coin360

Ripple wehrt sich gegen Vorwürfe

Zu Beginn des neuen Jahres kochte auch wieder die Kontroverse um die Verbindung zwischen Ripple und XRP hoch.

Obwohl der Herausgeber der Kryptowährung mit Abstand die größten Anteile an XRP besitzt, betont Geschäftsführer Brad Garlinghouse, dass Ripple nur wenig Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen könnte. Allerdings gilt es, festzuhalten, dass Ripple im Jahr 2019 mehr XRP in Umlauf gebracht hat als in allen Jahren zuvor.

Gleichzeitig würde sich sein Unternehmen auch darum bemühen, dass einzelne Firmen ebenfalls keinen übermäßigen Einfluss auf XRP bekommen.

„Wir wollen nicht, dass ein Dritter große Mengen XRP kauft, um den Kurs zu drücken“, wie er in diesem Zusammenhang erklärt.

Zudem ließ Garlinghouse jüngst durchsickern, dass Ripple irgendwann in den nächsten 12 Monaten womöglich einen Börsengang (IPO) anstrebt.




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