Robinhood überarbeitet Optionshandel nach Freitod eines Nutzers

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Alexander Kearns, ein Student und Kunde der digitalen Handelsplattform Robinhood hat sich am 12. Juni das Leben genommen, wobei Auslöser der Tragödie ein vermeintlich falscher Kontostand von 730.000 US-Dollar im Trading-Konto von Kearns sein soll. Dieser Fehler hat die Handelsplattform nun dazu veranlasst, entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um ähnliche Missverständnisse zukünftig zu vermeiden.

Laut einer offiziellen Pressemitteilung erwägt Robinhood zudem, die Zugangsvoraussetzungen und die Messlatte für Fachkenntnisse für die Nutzung fortgeschrittener Handelsstrategien zu erhöhen. Damit soll allen voran sichergestellt werden, dass die Nutzer der Plattform genau verstehen, wie der komplexe Optionshandel funktioniert.

Kearns hatte mit Optionen gehandelt und den ihn angezeigten Kontostand irrtümlich für einen massiven Verlust gehalten, obwohl dies vermutlich nur ein temporärer Anzeigefehler war, der nach vollständiger Abwicklung des Handelsgeschäftes deutlich geringer gewesen wäre. Auch auf Grund mangelnder Fachkenntnis kam es vermutlich zur Fehlinterpretation.

Im Zuge dessen will Robinhood das Bildungsangebot für den Optionshandel auf der eigenen Webseite ausbauen. Darüber hinaus sollen die in Messenger-Nachrichten und E-Mails kommunizierten Informationen zukünftig transparenter und verständlicher transportiert werden.  

Die Handelsplattform will zudem 250.000 US-Dollar an die amerikanische Stiftung zur Suizidprävention spenden.


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