Ronaldinho gegen Kaution nun im Hausarrest | Aktuell Amerika | DW

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Nach vier Wochen in Untersuchungshaft ist der ehemalige brasilianische Fußballstar Ronaldinho in Paraguay in den Hausarrest entlassen worden. Gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 1,6 Millionen US-Dollar (1,47 Millionen Euro) konnten der zweimalige Weltfußballer und Weltmeister von 2002 sowie sein Bruder und Manager Roberto de Assis Moreira das Gefängnis verlassen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Das weitere Verfahren können sie in einem Hotel in der Hauptstadt Asunción abwarten. Ronaldinho und Roberto stehen unter Aufsicht der Polizei und dürfen das Land nicht verlassen.  

Kaution war hoch genug 

Ihre Anwälte hatten bereits drei Mal vergeblich versucht, die Brüder aus dem Gefängnis zu holen. Ausschlaggebend dafür, dass es nun doch geklappt hat, war laut Vertretung der Anklage die Höhe der angebotenen Kaution. “Zuvor haben sie als Sicherheit ein Haus angegeben, das nicht einmal auf den Namen der beiden lief”, wurde Staatsanwalt Oscar Legal nach der Anhörung zitiert.

Das brasilianische Portal “Globoesporte” berichtete, die Verteidigung wolle die endgültige Freilassung erreichen. Bei einer Verurteilung drohen fünf Jahre Haft.

Mit falschen Pässen eingereist

Der ehemalige Fußballer und sein Bruder waren vor einem Monat in Paraguay festgenommen worden. Ihnen wurde vorgeworfen, mit falschen Pässen eingereist zu sein. Ronaldinhos Anwälte beteuerten, sie hätten die gefälschten Dokumente nicht absichtlich benutzt. Die Brüder sollen angegeben haben, ihnen seien die Papiere von Geschäftspartnern geschenkt worden.

Brasilien Ex-Fußballstar Ronaldinho Gaucho (AFP/N. Duarte)

Ronaldinho nach seiner Einreise am 4. März in Asunción

Ronaldinho wollte in Paraguay Werbung für sein neues Buch machen. Zugleich wollte er ein Programm starten, das Kinder für einen sportlichen Lebensstil begeistern soll.      

Die Behörden hatten dem früheren Star des FC Barcelona und seinem Bruder im November 2018 in ihrer Heimat Brasilien die Reisepässe entzogen, weil sie Strafzahlungen in Höhe von umgerechnet 2,2 Millionen Euro nicht geleistet hatten. Diese Strafe war verhängt worden, weil sie bei der Bebauung eines Grundstücks in Porto Alegre massive Umweltschäden verursacht hatten.

se/wa (dpa, afp, ap)    



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