Ruhestand: Hälfte aller Renten liegt unter 1000 Euro im Monat

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Mit 56,2 Prozent liegt mehr als jede zweite gesetzliche Rente unter 1000 Euro. Das antwortete die Bundesregierung auf eine Anfrage der der Linken-Bundestagsfraktion, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

65 Prozent der Ex-Bundesbeamten kommt auf mehr als 2000 Euro pro Monat

Fast ein Viertel der Rentner (23,8 Prozent) – das sind fast fünf Millionen Menschen – bekommt laut den Angaben der Regierung sogar weniger als 500 Euro aus der gesetzlichen Versicherung. Im Vergleich dazu liegen nahezu zwei Drittel der Pensionen von Bundesbeamten (65,2 Prozent) oberhalb von 2000 Euro.

 

Bei den Pensionen der Bundesbeamten liegen 34,8 Prozent unter 2000 Euro, 45,6 Prozent zwischen 2000 und 3000 Euro, 14,6 Prozent zwischen 3000 und 4000 Euro, 3,0 Prozent zwischen 4000 und 5000 Euro und 1,9 Prozent über 5000 Euro.

Durchschnittsrenten zwischen Männern und Frauen unterschiedlich hoch

Beim Blick auf die Rentner sticht ein Gefälle der Altersbezüge zwischen Männern und Frauen ins Auge. Laut den Daten der Deutschen Rentenversicherung (DR) liegt die Durchschnittsrente aller

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21.123.512 gesetzlichen Rentner bei 1048  Euro monatlich. Dabei kamen Männer im Schnitt auf 1166 Euro, Frauen lediglich auf 959 Euro. Das ist ein Minus von fast 18 Prozent. Bei allen Rentenbeträgen handelt es sich um Nettowerte, also nach Abzug der Beiträge in die Kranken- bzw. Pflegeversicherung der Rentner.

Linke warnt vor „millionenfacher Altersarmut“

Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sagte dem RND mit Blick auf die Zahlbeträge bei der gesetzlichen Rentenversicherung: „Wir steuern auf millionenfache Altersarmut zu.“ Die Menschen müssten besser bezahlt und im Alter besser abgesichert werden. „Löhne, die Hartz IV im Alter bedeuten, darf es nicht mehr geben”, so Bartsch. Es sei verantwortungslos, dass die große Koalition nach der Verabschiedung ihrer „klein gerupften Grundrente“ die Rentenpolitik faktisch eingestellt habe und bis zur Wahl die Hände in den Schoss lege. Stattdessen sei es Zeit für eine Neuordnung des Rentensystems.

„Nicht die Pensionen sind zu hoch, sondern die Renten zu niedrig”, sagte der Linken-Politiker dem RND. Bartsch forderte eine Rentenversicherung, in die auch Abgeordnete, Beamte und Selbstständige einzahlen. „Das wäre ein wesentlicher Punkt, die Finanzierung fairer zu gestalten, das Vertrauen in die gesetzliche Rente zu stärken und höhere Renten zu ermöglichen, insbesondere für Menschen, die jahrzehntelang eingezahlt haben und trotzdem mit ihrer gesetzlichen Rente kaum über die Runden kommen“, sagte er.

Staatliche Renten nur ein Teil der Alterseinkünfte vieler Bürger

Bei seinen Klagen über die Höhe der Altersbezüge lässt Bartsch allerdings außer Acht, dass viele Bürger im Ruhestand weitere Einnahmequellen nutzen können. Das gilt für viele, die Wohneigentum vermieten und monatliche Einnahmen erhalten.

Daneben beziehen Millionen Bürger regelmäßige Zahlungen aus privaten Renten wie etwa die Riester-Rente sein. Außerdem besitzen aktuell rund 17 Millionen Bürger Ansprüche auf Betriebsrenten.

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Daneben sorgen viele Bürger privat selbst vor, etwa mit regelmäßigen Sparplänen in Anlagen am Kapitalmarkt. Als besonders lukrativ haben sich hier in den vergangenen Jahrzehnten sogenannte ETF („Exchange Trading Fundes“) erwiesen. Sie bieten hohe Renditen bei überschaubaren Kursrisiken. Weiterer Vorteil: ETF verursachen nur geringe Kosten. Ein Produkt, das seine Gelder in gut 1600 verschiedene Einzelwerte investiert, ist etwa der ETF von iShares MSCI World 

auf den Weltaktienindex MSCI World.

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