Schulausfall: Für ältere Schüler soll Unterricht bald wieder möglich sein

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Seit Wochen sind die Schulen in Deutschland dicht, Eltern müssen ihre Kinder selbst betreuen. Offiziell soll der Unterricht nach den Osterferien wieder starten. Doch wie und wann genau, das weiß momentan niemand. Die Forschungsgemeinschaft Leopoldina gibt nun Anlass zur Hoffnung.

Die geplanten Termine: Wann der Unterricht wieder beginnen soll

Noch ist die Wiederaufnahme des Unterrichts für die Zeit nach den Osterferien angesetzt. Weil die Ferienzeiten je Bundesland teilweise variieren, gibt FOCUS Online einen Überblick.

Schließungen wegen Corona: Wo und wie lange Kitas und Schulen geschlossen sind

Bayern: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Baden-Württemberg: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Berlin: Schulen und Kitas bleiben bis 17. April geschlossen

Brandenburg: Schulen und Kitas bleiben bis 17. April geschlossen

Bremen: Schulen und Kitas bleiben bis 14. April geschlossen

Hamburg: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Hessen: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Mecklenburg-Vorpommern: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Niedersachsen: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen, Ausnahme: Abiturienten starten am 15. April

Nordrhein-Westfalen: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Rheinland-Pfalz: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Saarland: Schulen und Kitas bleiben bis 26. April geschlossen

Sachsen: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Sachsen-Anhalt: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen (eine Woche länger als Osterferien)

Schleswig-Holstein: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Thüringen: Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen

Abschlussprüfungen 2020: Alle Termine im Überblick

Abiturprüfungen und weitere Abschlussprüfungen

Bayern
Bayern verschiebt den Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai. Die schriftlichen Prüfungen an Realschulen beginnen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020. Die zentralen mündlichen Prüfungen in den Fremdsprachen werden ebenso nach hinten verschoben. Zudem verschiebt der Freistaat die Abschlussprüfungen an den beruflichen Oberschulen und den Fachoberschulen nach hinten. Die Prüfungen sollen nun am 18. Juni und nicht wie ursprünglich vorgesehen am 25. Mai beginnen. An Mittelschulen, Förderzentren und Schulen für Kranke beginnen die Prüfungen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020. Qualifizierender Abschluss der Mittelschule: Die Prüfungen beginnen statt am 22. Juni am 6. Juli 2020. An Wirtschaftsschulen beginnen die Prüfungen statt am 27. April am 11. Mai 2020.

Baden-Württemberg
Die Abiturprüfungen sollen in Baden-Württemberg nach dem 18. Mai stattfinden. Die Abschlussprüfungen an den Realschulen beginnen ab dem 20. Mai. Hauptschulabschlussprüfungen starten laut Kultusministerium ab dem 16. Juni. Eine Übersicht über alle Abschlussprüfungen, genauen Abitur-Termine und weitere zentrale Abschlussprüfungen finden Sie hier.

Berlin
Das Abitur soll in Berlin nach den Osterferien durchgeführt werden. Am 20. April soll es losgehen. Darauf legte sich Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Freitag, 3. März, fest. Die Schulen sollen im Voraus gründlich desinfiziert werden.

Brandenburg
In Brandenburg können die Schulleitungen selbst entscheiden, ob die Abiturprüfungen an den Haupt- oder an den Nachschreibeterminen abgelegt werden. Laut Bildungsministerium wollten rund 80 Prozent aller Schulen die Haupttermine wahrnehmen. Die Prüfungen beginnen am 20. April.

Bremen

In Bremen werden zwei Prüfungszeiträume angeboten. Der erste bleibt wie geplant bestehen und ist vom 22. April bis 7. Mai, der zweite vom 12. bis 29. Mai. Schüler müssen sich zuvor entscheiden, welchen Zeitraum sie für ihre Prüfungen wählen. Die mündlichen Prüfungen finden gesammelt vom 6. bis 11. Mai statt. Die Nachschreibtermine sind zwischen 15. und 20. Juni.

Hamburg
In Hamburg starten die Abiturprüfungen fünf Tage später am 21. April. Zudem werden mit Rücksicht auf die Lage drei Mal so viele Nachschreibetermine angeboten bis in den Juni hinein. Erster Schulabschluss (ESA): Schulen entscheiden selbst über eine Terminverschiebung. Mittlerer Schulabschluss (MSA): Schulen entscheiden selbst über eine Terminverschiebung.

Hessen
In Hessen haben die Abiturienten ihre Abiturprüfungen bereits abgelegt.

Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern verschiebt den Beginn der Abiturprüfungen auf Mai. Die konkreten Termine werden möglichst bald mitgeteilt, sagte Bildungsministerin Bettina Martin.

Niedersachsen
Auch Niedersachsen verschiebt den Start der Abiturprüfungen. Die schriftlichen Prüfungen beginnen am 11. Mai, die mündlichen am 3. Juni. Auch die Abschlussprüfungen des Sekundarbereiches I werden verschoben. Es handelt sich um die Prüfungen zum Erwerb des Förderschulabschlusses Lernen, des Hauptschulabschlusses, des Realschulabschlusses und des Erweiterten Sekundarabschlusses I. Die schriftlichen Abschlussprüfungen sollen vom 20. bis 28. Mai stattfinden.

Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen verschiebt den Start der Abiturprüfungen auf den 12. Mai. Die Haupttermine der schriftlichen „Zentralen Prüfungen 10 (ZP10)“ finden in diesem Jahr vom 12. Mai bis zum 19. Mai statt.

Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz haben die Abiturienten ihre Abiturprüfungen bereits abgelegt.

Saarland
Das Saarland verschiebt den Beginn der Abiturprüfungen auf den 25. Mai.

Sachsen
In Sachsen sollen die Abiturprüfungen planmäßig nach Ostern stattfinden. Man bereite sich aber auf alle Eventualitäten vor und prüfe Ausweichmöglichkeiten, hieß es. Vorerst gilt: Schüler in Sachsen sollen ihr Abitur im Zeitraum vom 22. April bis 11. Mai schreiben. Die mündlichen Prüfungen sollen zwischen 13. Mai und 5. Juni stattfinden.

Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt verschiebt den Beginn der Abiturprüfungen. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest. Aber: Jedem Schüler sollen zwei Termine für die jeweiligen schriftlichen Abiturprüfungen angeboten werden, teilte das Bildungsministerium mit.

Schleswig-Holstein
Erst hatte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) von einer kompletten Absage der Abiturprüfungen gesprochen, nun sollen sie doch wie geplant ab dem 21. April stattfinden.

Thüringen
Thüringen verschiebt den Start der Abiturprüfungen. Der konkrete Termin werde möglichst bald mitgeteilt, sagte Bildungsminister Helmut Holter.

IHK verschieben Azubi-Abschluss- und Weiterbildungsprüfungen

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) verschieben die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020. Bis einschließlich Mai finden demnach auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen statt. Sie sollen zwischen Juni und August nachgeholt werden.

Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt, teilten die Kammern mit: die industriell-technischen Prüfungen am 16. und 17. Juni und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni. 

Wie könnte ein Schulstart aussehen?

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat die Bundesländer zu einer gemeinsamen Linie bei der Wiederöffnung der Schulen aufgerufen. “Der Staat sollte in dieser Krise möglichst abgestimmt vorgehen”, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Länder sollten möglichst einheitliche Kriterien für eine Rückkehr in den normalen Schulbetrieb entwickeln. Zentrale Vorgaben für die Schulen sind in Deutschland nicht möglich, weil Bildung in der Zuständigkeit der Bundesländer liegt.

Konsens scheint zu sein, dass der Schulbetrieb nur schrittweise wieder anlaufen sollte. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, plädiert dafür, zuerst die Abschlussklassen zurückkehren zu lassen. Einen Unterrichts-Vollstart werde es nach den Osterferien an den Schulen jedenfalls nicht geben, hatte Meidinger gesagt. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte dagegen ins Gespräch gebracht, zuerst Kitas und Grundschulen wieder zu öffnen.

Baden-Württembergs Bildungsministerin Susanne Eisenmann (CDU) wies darauf hin, dass die Schulen ausreichend Zeit zur Vorbereitung des Wiedereinstiegs bräuchten. Auch ein stufenweiser Einstieg könne nicht auf Knopfdruck von heute auf morgen organisiert werden. “Wir gehen deshalb davon aus, dass zwischen der Festlegung eines Datums für einen langsamen Wiedereinstieg und dem konkreten Start mindestens eine Woche liegen muss”, hatte Eisenmann gesagt.

Nach dieser Rechnung wäre eine Wiederöffnung der Schulen bereits am 20. April ausgeschlossen, da nicht genug Zeit zwischen Merkels Beratungen mit den Ländern und diesem Datum liegen würde.

Leopoldina: Schrittweise Öffnung der Schule

Die Forschungsgemeinschaft Leopoldina als wichtiger Berater der Bundesregierung will in ihrer mit Spannung erwarteten Stellungnahme zum weiteren Umgang mit der Corona-Krise offenbar eine schrittweise Öffnung der Schulen empfehlen. Wie der “Spiegel” am Freitag berichtete, soll sich die Öffnung auf ältere Schüler beschränken, weil ihnen zugetraut werde, vernünftig mit Schutzmasken umzugehen und den nötigen Abstand zu halten. Die Bildungsgewerkschaft GEW forderte einen wirksamen Infektionsschutz für Schüler und Lehrer.

Die Leopoldina gilt als wichtiger Berater der Bundesregierung, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Stellungnahme mit in die gemeinsame Entscheidung mit den Ministerpräsidenten einfließen lassen. Die Bund-Länder-Beratungen darüber, welche Lockerungen nach den Osterferien in Deutschland möglich sind, finden am kommenden Mittwoch statt.

Schrittweise Öffnung: Ältere Schüler könnten mit Unterricht beginnen, jüngere noch nicht

Wie der “Spiegel” berichtete, könnten nach Vorstellung der Forscher in den nächsten Wochen die ersten Schüler wieder den Unterricht besuchen. Es werde eine schrittweise Öffnung der Schulen angeregt.

Bei kleinen Kindern bezweifeln die Forscher demnach, dass sie Abstand halten und richtig mit den Schutzmasken umgehen werden. “Kindergartenkinder können das nicht”, sagte ein Leopoldina-Forscher dem Magazin. Deshalb sollten die Kleinsten nach Ansicht der Wissenschaftler erst einmal zu Hause bleiben. 

Die Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Marlis Tepe, erklärte, bei der Diskussion über eine Öffnung von Schulen und Kitas müsse “auf Sicht gefahren” werden. Grundsätzlich sei eine schrittweise Öffnung möglich. “Einen Kaltstart von Null auf Hundert nach den Osterferien darf es nicht geben”, so Tepe. Es müsse ein Bündel von Bedingungen erfüllt sein, der Gesundheitsschutz von Lehrern und Schülern spiele die zentrale Rolle. Es müsse einen wirksamen Infektionsschutz geben.

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Lehrerverband erwartet keinen “Vollstart” nach Ostern

Eine Rückkehr zum normalen Unterricht an den Schulen direkt nach den Osterferien wird es nach Einschätzung des Deutschen Lehrerverbandes nicht geben. Alles hänge von der medizinisch-virologischen Lageeinschätzung und den Maßnahmen ab, die am kommenden Mittwoch von den Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beschlossen und verkündet würden, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. “Ich bin mir aber sicher, dass es nach den Osterferien keinen Unterrichts-Vollstart an den Schulen geben wird.”

Merkel und die Länderchefs wollen am Mittwoch nach Ostern über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Es geht dabei vor allem um die Frage, inwieweit beschlossene Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Virus wieder gelockert werden können oder nicht. Sollte bei der Schalte eine Verlängerung oder Verschärfung der bisherigen Maßnahmen vereinbart werden, dann werde es auch keine Schulöffnungen geben, sagte Meidinger. “Wird aber der Lockdown gelockert, kann man auch eine stufenweise Rückkehr zum Schulbetrieb wieder andenken.”

Stufenweise Rückkehr möglich

Unter stufenweiser Rückkehr stellt sich der Lehrerverbandspräsident, der selbst ein Gymnasium im niederbayerischen Deggendorf führt, beispielsweise eine gestaffelte Rückkehr der Schüler vor, beginnend mit den Abschlussklassen für Abitur, Mittlere Reife und Hauptschulabschluss – vor allem wegen der Prüfungen. Die Kultusminister der Länder hatten Ende März vereinbart, dass die Schulabschlussprüfungen in Deutschland trotz Corona-Krise stattfinden sollen. In Hessen und Rheinland-Pfalz wurden zuletzt unter strengen Hygienevorschriften auch während der Zeit der Schulschließungen Abiturprüfungen durchgeführt.

Doch auch wenn der Betrieb bald schrittweise wieder losgeht, die lange Ausnahmesituation wird nach Ansicht des Lehrerverbandes lange nachwirken. Präsident Meidinger spricht von “Lernlücken, die trotz Homeschooling” entstanden seien. Diese zu schließen, werde sich noch bis weit ins nächste Schuljahr hineinziehen.

Baden-Württemberg

  • Schulen und Kitas sind vom 17. März bis 19. April geschlossen
  • Notfallbetreuung von Kindern, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind in Baden-Württemberg seit dem 17. März alle Schulen und Kindertagesstätten bis zum Ende der Osterferien (19. April) geschlossen.

Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur) gibt es eine Notfallbetreuung.

Zu den Abschlussprüfungen:

  • Prüfungen, die in die Zeit der Schulschließung fallen, werden verschoben – betroffen sind die Deutschprüfungen an den Beruflichen Gymnasien und an den Berufsoberschulen (geplant war 2. April) sowie einzelne Prüfungen des fachpraktischen Abiturs.
  • Alle zentralen, schulischen Abschlussprüfungen in Baden-Württemberg finden ab dem 18. Mai 2020 statt.

Mehr Informationen bietet das Bildungsministerium des Landes hier.

Bayern

  • Schulen und Kindergärten schließen von 16. März bis 19. April
  • Notfallplan für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten

In Bayern sind seit Montag, 16. März, alle Schulen, Kindergärten und Kitas dicht – bis zum Beginn der Osterferien am 6. April. Damit werden in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen.

Das betrifft teils auch Hochschulen – wie die Technische Hochschule Nürnberg – Georg Simon Ohm und die Hochschule in Ansbach. Sie haben den Vorlesungsbeginn auf 20. April verschoben. Universitäten starten das neue Semester planmäßig erst nach den Osterferien.

Als Folge der Coronavirus-Krise tritt in Bayern ein Notfallplan für die Betreuung bestimmter Kinder in Kraft. “Wir werden eine Betreuung sicherstellen für Eltern, die in systemkritischem Berufen tätig sind”, so Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).

Welche Berufe in Bayern als “systemkritisch” definiert sind, erklärt das Bildungsministerium hier.

Surf-Tipp: Keine Schule, keine Großeltern: Was Eltern zum Corona-Chaos jetzt wissen müssen 

Berlin

  • Seit Mitte März sind die Oberstufenzentren geschlossen
  • Auch alle allgemeinbildenden Schulen in Berlin bleiben bis zum Ende der Osterferien (19. April) geschlossen.
  • Notbetreuung für Kita-Kinder und die Klassen 1 bis 6

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte Mitte März mitgeteilt, dass die Berliner Schulen und Kitas angesichts der steigenden Zahlen von Infizierten mit dem neuartigen Coronavirus geschlossen werden.

Wie in den anderen Bundesländern werden auch im Land Berlin alle Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss (MSA/eBBR) und zum Abitur sowie alle Prüfungen an den beruflichen Schulen und Oberstufenzentren stattfinden. Die Prüfungen starten am 20. April.

Für die Kita-Kinder und Schulkinder bis zur 6. Klasse können in eine Notbetreuung gebracht werden – wenn Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können.

Systemrelevante Branchen sind zum Beispiel: Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen, Justizvollzug, Krisenstabspersonal, öffentlicher Nahverkehrs sowie die Ver- und Entsorgung, Energieversorgung (Strom, Gas), Gesundheits- und Pflegebereich, Notversorgung in Kita und Schule sichert.

Hier informiert die Stadt Berlin die Eltern.

Brandenburg

  • Der reguläre Schul- und Kitabetrieb ist seit dem 18. März eingestellt bis zum Ende der Osterferien (19. April)
  • Notbetreuung wird sichergestellt – Schulbesuche sind weiterhin möglich
  • Staatliche Hochschulen starten das Sommersemester erst am 20. April

Der reguläre Schulunterricht in Brandenburg ist angesichts der Gefahr durch die Ausbreitung des Coronavirus ausgesetzt (mehr Infos hier). In den Kommunen ist eine Notbetreuung für Kinder und Schüler organisiert worden. In Einzelfällen hatte es bereits vor dem 18. März Schulschließungen gegeben.

Das Land Brandenburg hat sich – wie andere Bundesländer auch – gegen einen Ausfall der schriftlichen Abiturprüfungen ausgesprochen, sodass die Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr ein Abitur erhalten, das den gleichen Wert wie in den Vorjahren hat.

Für die staatlichen Fachhochschulen und Universitäten wird der Beginn der Präsenzveranstaltungen im Sommersemester laut Staatskanzlei auf den 20. April 2020 verlegt.

Tipp: Lesen Sie hier, wo der Semesterstart an Universitäten und Hochschulen verschoben wurde.

Bremen und Bremerhaven

  • Kitas und Schule haben seit dem 16. März geschlossen
  • Frühestens am 15. April wird es einen Fahrplan zur Wiedereröffnung von Kitas und Schulen geben
  • Notfallbetreuung für einige Kinder geplant

Das Bundesland Bremen hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zum Montag, 16. März, alle Schulen und Kitas geschlossen. “Der Senat sieht diese Maßnahme als notwendig an, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen”, hieß es.

Die Dienstpflicht des Lehrpersonals bleibt davon unberührt. Eine Notbetreuung für Kinder von Beschäftigten im Gesundheitswesen, bei der Polizei und der Feuerwehr ist für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens eingerichtet. Hierfür bringen Eltern, die in diesen Bereichen arbeiten, ihre Kinder in die Schule oder Kita und nennen dort ihren Beruf.

Zunächst war geplant, dass Schulen und Kitas in Bremen und Bremerhaven am 14. April wieder öffnen. Die freie Hansestadt teilte nun jedoch mit, dass man mindestens bis Mittwoch (15.4.) warten wolle, bevor weitere Schritte unternommen werden und es einen Fahrplan zur Wiederaufnahme des Betriebs geben werde. “Die Bundesländer haben sich darauf verständigt, bei diesem Weg möglichst einheitlich vorgehen zu wollen; hinzu kommt, dass auch der Bund einzubeziehen ist”, heißt es.

Mehr Informationen bietet Bremen auf der Seite der Bildungssenatorin.

Hamburg: Ferien werden bis 19. April verlängert

  • Die Schulen und Kitas bleiben bis 19. April geschlossen
  • Notbetreuung für nahezu alle Kinder

Wegen der Coronavirus-Pandemie bleiben in Hamburg die Schulen bis zum 19. April geschlossen. Außerdem wurde der Regelbetrieb in den Kitas eingestellt.

Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, die Notbetreuung für Kinder bis 14 Jahren an den Schulen in Anspruch nehmen.

Weiter gilt:

  • Schulbeförderung bleibt weiter aktiv.
  • Die Lehrer nennen Lernangebote, die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen, – und sichern die Kommunikation mittels E-Mail, Telefon oder andere digitale Kanäle.
  • Die Abschlussprüfungen, insbesondere das Abitur, finden wie geplant statt. Zusätzlich werden zur Sicherheit weitere Nachschreibetermine angeboten.

Mehr Informationen will die Schulbehörde auf ihrer Seite in dieser Zeit vermitteln – und zwar hier.

Lanz entlarvt verwirrende WHO-Masken-Empfehlung: Virologe gerät in die Defensive

 

Hessen

  • Kein Unterricht mehr ab dem 16.März
  • Das Abitur findet aktuell wie geplant ab dem 19. März statt

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus gilt in den hessischen Schulen keine Unterrichtsverpflichtung mehr. Bis zu den Osterferien fand kein Unterricht mehr statt. Die Schulen sind aber geöffnet geblieben, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Freitag in Wiesbaden. Für Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen soll es Betreuungsmöglichkeiten geben.

Die Abiturprüfungen 2020 sollen – Stand heute – am Donnerstag, 19. März, beginnen und die schriftlichen Prüfungen bis zum vorgesehenen Ende am 2. April durchgeführt werden.

Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten in diesem Schuljahr sind abzusagen.

Mecklenburg-Vorpommern

  • 16. März bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020, bleiben Schulen und Kitas geschlossen
  • Notbetreuung für einige Kinder wird angeboten

Seit dem 16. März sind in Mecklenburg-Vorpommern Schulen und Kitas flächendeckend geschlossen. Davon betroffen sind auch Schulpraktika. Lehrreferenten sowie Lehrer müssen weiter zum Dienst erscheinen. Berufsschüler in der dualen Ausbildung melden sich in ihren Ausbildungsbetrieben.

Das Land hat eine Notfallversorgung von Kindergartenkindern und Schülern bis zur sechsten Klasse in begründeten Ausnahmefällen eingerichtet – und zwar für Eltern im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge unverzichtbare Tätigkeiten ausüben. Hierzu zählt der Gesundheits- und Pflegebereich, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sowie der Nahverkehr.

Niedersachsen

  • Schulen und Kitas bleiben vom 16. März geschlossen – die Zeit ist unterrichtsfrei
  • Nach derzeitigem Stand soll am 20. April 2020 der Unterricht wieder beginnen.
  • Die Abiturprüfungen werden rund drei Wochen nach hinten verschoben. Der erste Haupttermin für die schriftliche Prüfung soll der 11. Mai 2020 (Fach Geschichte) sein, die letzte Klausur soll am 30. Mai 2020 im Fach Latein geschrieben werden.
  • Notfallbetreuung für Kinder bis zur achten Klasse findet statt – aber nur unter bestimmten Bedingungen

Auch Niedersachsen hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle Schulen und Kitas geschlossen. Nach zwei Wochen außerplanmäßiger Schließung haben am 30. März nahtlos zwei Wochen Osterferien begonnen.

Schulen und Kindertagesstätten bleiben zunächst bis zum 20. April geschlossen, der Zeitraum beinhaltet die Osterferien. Der Unterricht für die Abiturientinnen und Abiturienten beginnt nicht – wie zunächst geplant – am 15. April 2020, sondern auch erst am 20. April 2020.

Für Kinder von Beschäftigten aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge gibt es eine Notbetreuung. Die Regelung gilt für Kinder bis zur achten Klasse.

Schüler haben unterrichtsfrei, ein Online-Unterricht ist nicht geplant. Schulfahrten werden bis zu den Sommerferien gestoppt, ebenso Besuche ausländischer Schülergruppen.

Nordrhein-Westfalen

  • Schulen und Kitas schließen vom 16. März bis 19. April
  • Ministerium will am 15. April informieren, wie es weitergeht
  • Notfallbetreuung nur für Kinder von Eltern mit systemrelevanten Berufen

Das Landeskabinett hat die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen. Auch die Kitas in Nordrhein-Westfalen sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen.

Damit die Schulen, die Eltern, Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig vor dem 20. April Klarheit erhalten, beabsichtigt das Ministerium bis zum 15. April 2020 darüber zu informieren, wie es weitergeht.

Kinder werden noch betreut, sofern “deren Eltern in einem Bereich arbeiten, der gemäß Erlass als ‘kritische Infrastruktur’ gilt”.

Rheinland-Pfalz

  • Schulen und Kitas bleiben vom 16. März bis mindestens 19. April geschlossen

Rheinland-Pfalz hat mehr als 2500 Kitas und rund 1600 Schulen geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Betreuung und Unterricht bleiben bis Ende der Osterferien am 19. April eingestellt, wie das Bildungsministerium mitteilte. Eine Notbetreuung werde vor Ort ermöglicht.

In Rheinland-Pfalz sind an den G8-Gymnasien, den Beruflichen Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien für den Zeitraum vom 30.04. bis 20.05. die schriftlichen Abiturprüfungen vorgesehen.

Die Abschlussprüfungen der Bildungsgänge der berufsbildenden Schulen (u.a. der BOS I, der Dualen BOS, der FOS, des Fachhochschulreifeunterrichts sowie die Hochschulreifeprüfung der BOS II und der HBF) finden an den geplanten Terminen im zentral vorgesehenen Prüfungszeitraum statt (schriftliche Prüfung frühestens ab 11.05.2020 und mündliche Prüfung frühestens ab 15.06.2020).

Zudem wurde bekannt:

  • Förderschulen, an denen überwiegend Schülerinnen und Schüler mit komplexen Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen unterrichtet werden, werden nicht geschlossen.
  • Für Lehrer und anderes Schulpersonal gilt Dienstpflicht.
  • Schulen sollen die Kindermit Lernmaterialien versorgen.
  • Es gibt eine Notfallbetreuung in Kleingruppen.

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Die Corona-Pandemie schränkt den Alltag der Menschen in Deutschland ein. Vor allem für gefährdete Gruppen wie Senioren sind auch alltägliche Aufgaben mit einem Ansteckungsrisiko verbunden. Daher ist nun Solidarität gefragt! FOCUS Online hat deshalb die Aktion “#CoronaCare: Deutschland hilft sich” gestartet. Machen Sie mit! Alle Informationen finden Sie hier.

 

Saarland

  • Schulen und Kitas sind vom 16. März bis  26. April  geschlossen
  • Notfallbetreuung ist gewährleistet
  • Abschlussprüfungen finden statt

Als erstes Bundesland hat das Saarland bekanntgegeben, dass wegen des Coronavirus landesweit Schulen und Kindertagesstätten ab Montag, 16. März, bis Ende der Osterferien geschlossen sind. Eine Notbetreuung für Familien werde sichergestellt. Damit solle die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

Die Lehrkräfte und Kita-Mitarbeiter sind aber weiterhin zum Dienst verpflichtet. Lehrer sollen nach Möglichkeit Lernangebote an ihre Schüler machen, die ohne persönlichen Kontakt möglich sind.

Alle Abschlussprüfungen (Hauptschulabschluss, Mittlerer Bildungsabschluss, Abitur, berufliche Abschlüsse) werden wir geplant vorbereitet und ihre Durchführung sichergestellt. Nachholtermine sind in Vorbereitung.

Das Sommersemester der Hochschulen beginnt erst am 4. Mai.

Sachsen: Schulen und Kitas seit Mittwoch, 18. März geschlossen

  • Unterrichtsfreie Zeit ab 16. März – Schulen seit 18. März geschlossen
  • Kindergärten ebenfalls seit 18. März geschlossen
  • Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sollen nach den Osterferien (20. April) die Schulen wieder besuchen.
  • Eltern müssen Betreuung ihrer Kinder bis Ende der Osterferien (18.4.) selbst organisieren

Sachsen hat wegen des Coronavirus eine schulfreie Zeit für öffentliche Schulen angeordnet. Eine Schulpflicht besteht nicht. Seit dem 18. März sind Schulen und Kitas im gesamten Bundesland geschlossen. Das Kultusministerium mahnte an, die unterrichtsfreie Zeit zu nutzen, um Lernmaterial aus den Schulen zu holen – um dann weiterhin lernen zu können.

Die Prüfungen sind nach derzeitigem Stand aber nicht in Gefahr. “Sachsens Kabinett hat entschieden, dass unter besonderer Berücksichtigung des Infektionsschutzes nicht nur die Abiturprüfungen an den allgemeinbildenden und Beruflichen Gymnasien in öffentlicher und in freier Trägerschaft im Freistaat Sachsen wie geplant stattfinden. Gleichfalls wurde die Entscheidung getroffen, ab dem 20. April 2020 die Gymnasien sowie Ober- und Förderschulen (mit Ausnahme des Förderschwerpunktes geistige Entwicklung), die entsprechenden Bildungsgänge an den Schulen des zweiten Bildungsweges und die berufsbildenden Schulen für die Abschlussklassen zu öffnen”, heißt es beim Land Sachsen am 9. April.

Auch die Kitas sind seit dem 18. März nicht mehr geöffnet.

Sachsen-Anhalt

  • Schul- und Kita-Schließungen gelten vom 16. März bis einschließlich 19. April
  • Eine Notbetreuung wird angeboten

Klarheit auch in Sachsen-Anhalt: Das Bundesland hat seit dem 16. März die Schulen und Kitas im ganzen Land geschlossen. Die Regelung gelte bis einschließlich 19. April, teilte die Landesregierung in Magdeburg mit.

“Die Schulen richten unterrichtliche Angebote ein”, hieß es in einer Mitteilung der Landesregierung. Für die Kinder, die keine andere Möglichkeit hätten, gibt es eine Betreuung. Auch in den Horten und Kindertageseinrichtungen ist eine Notbetreuung gesichert.

Die Abiturprüfungen in Sachsen-​Anhalt werden verschoben. Sie finden in diesem Jahr in zwei Prüfungsdurchgängen statt. Demnach beginnt der erste Prüfungszeitraum am 04. Mai 2020, der zweite Durchgang startet am 02. Juni 2020. “Den Schülerinnen und Schülern ist es freigestellt, sich für jeweils einen Prüfungsdurchgang zu entscheiden. Der letzte Schultag wurde um eine Woche auf den 30. April 2020 verlegt”, teilte das Land mit.

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Schleswig-Holstein

  • Schulen und Kitas bis 19. April geschlossen

Die Schulen und Kitas in Schleswig-Holstein bleiben bis zum 19. April geschlossen. Das teilten das Bildungsministerium und das Gesundheitsministerium in Kiel mit.

Zu einer Notbetreuung schreibt das Land: “Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur besonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.”

Thüringen

  • Vom 17.März bis einschließlich 19. April sind die Schulen und Kitas geschlossen
  • Für einen eng begrenzten Kreis von Kindern findet eine Notbetreuung statt.
  • Das Sommersemester startet am 4. Mai

In Thüringen bleiben zum Schutz gegen das neuartige Coronavirus alle Schulen und Kitas geschlossen. Das teilte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) mit.

Es gibt Notfallbetreuungsangebote in Schulen und Kindertagesstätten für Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 zu den üblichen Unterrichts- und Betreuungszeiten. Schulen sollen Lernstoff für Schüler bereitstellen. Stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe und der Eingliederungshilfe für behinderte Kinder und Jugendliche bleiben jedoch geöffnet.

Die Abiturprüfungstermine sind verlegt worden. “Ob weitere Prüfungen verlegt werden, entscheidet sich auch anhand der sehr dynamischen Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus. Es laufen allerdings bereits intensive Vorbereitungen, um einen zweiten Nachprüftermin (dann insgesamt dritten Prüfungstermin) bereitzustellen”, so das Land.

Zudem verschiebt sich der Semesterstart. Die Hochschulen und Universitäten werden wohl frühestens am 4. Mai in das Sommersemester starten

Wo tritt Coronavirus auf? Echtzeit-Karte zeigt die Verbreitung der Krankheit

Alles über den Corona-Ausbruch lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Dazu passend:

Was zu beachten ist

1) Zeigen sich Symptome, werden die Träger von Schulen, Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen gebeten, unverzüglich die Eltern darüber zu informieren und diese zu befragen, ob sich das Kind in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat. Sollte dies der Fall sein, ist unverzüglich telefonisch der Haus- oder Kinderarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst zu kontaktieren.

2) Entsprechendes gilt für das in den Einrichtungen tätige Personal oder externe Mitarbeiter. Sollten sich diese also kürzlich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und zeigen sich Krankheitssymptome, darf die Einrichtung von vornherein nicht betreten werden.

3) Mit der Beachtung der üblichen und allseits bekannten Hygiene und Vorsichtsmaßnahmen können Sie das Ansteckungsrisiko erheblich reduzieren. Personal in den Einrichtungen und Eltern werden gebeten, besonders auf die Einhaltung einer guten persönlichen Hygiene, insbesondere die sorgfältige Händehygiene (häufiges Waschen mit Seife), zu achten und möglichst die Schleimhäute im Gesichtsbereich (Augen, Mund usw.) nicht mit ungewaschenen Händen zu berühren. Bitte halten Sie auch die Hustenetikette ein: Halten Sie Abstand, benutzen Sie Taschentüchern auch zum Husten und Niesen und entsorgen Sie sie regelmäßig im Hausmüll, alternativ: Niesen oder Husten in die Ellenbeuge.

Ob gegen Corona oder Influenza: So schützen Sie sich vor Viren

Wer sich vor dem Coronavirus, aber auch anderen Infektionen der Atemwege schützen will, sollte allgemeine Hygieneregeln einhalten. Diese sind bei allen Atemwegsinfekten gleich.

  • Häufig Händewaschen mit Wasser und Seife. Antimikrobielle Zusätze sind in der Regel nicht notwendig. Auch die Temperatur des Wassers spielt keine Rolle.
  • Mindestens 20 Sekunden Händewaschen.
  • Nach dem Waschen die Hände gründlich abtrocknen.
  • Abstand halten zu Menschen, die niesen oder husten und selbst Einwegtaschentücher benutzen. Nach dem Husten, Niesen und Naseputzen sollte man sich zudem möglichst umgehend die Hände waschen.

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  • Krankenhaushygieniker sprechen von vier Phasen, Wirtschaftswissenschaftler von zwölf Punkten. Eines ist jedoch klar: Die Rückkehr zur Normalität kann nur schrittweise erfolgen. Wie der Weg aus dem Lockdown aussehen könnten. Mehr lesen Sie hier.
  • Auch wenn eine Covid-19-Erkrankung bei 80 Prozent der Betroffenen mild verläuft – es gibt Menschen, die schwer erkranken. Sie haben Lungenentzündungen, erleiden Atemnot, sterben. Pneumologe Michael Barczok erklärt, welche Faktoren über einen schweren Verlauf entscheiden. Mehr lesen Sie hier.
  • Am 27. Januar berichteten es die deutschen Gesundheitsbehörden zum ersten Mal: Ein 33-Jähriger hatte sich am neuartigen Coronavirus angesteckt. Seit dieser erste Fall in Deutschland bekannt wurde, sind zehn Wochen vergangen. Was wir mittlerweile über Sars-Cov-2 wissen. Mehr lesen Sie hier.

Löwin rast auf trinkende Antilope zu – die lässt das Raubtier alt aussehen

fas/rob/kam/mit Agenturmaterial

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