Schulausfall/Schulöffnungen: Die Regeln der einzelnen Bundesländer im Überblick

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Offiziell soll der Regelschulbetrieb ab dem 4. Mai wieder starten – schrittweise. Doch einige Schüler haben schon jetzt wieder Unterricht, bei anderen ist noch unklar, wann sie wieder in die Schule gehen dürfen. Viele Eltern sind verunsichert und fragen sich, ob einige Klassen bis zu den Sommerferien “Corona-Ferien” haben. Dem widersprechen nun die Kultusminister. Alle Termine für Schulstart, Abschlussprüfungen und Abitur finden Sie in der großen Bundesländer-Übersicht von FOCUS Online.

Bis zum 6. Mai will der Bund ein Konzept zur weiteren schrittweisen Öffnung von Schulen und Kindertagesstätten erarbeiten lassen. Dann sollten “sehr klare Entscheidungen” fallen, “in welcher Folge und in welcher Art und Weise Schule, Kita wieder möglich sind”, kündigte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag in Berlin nach einer Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten an. Für den kommenden Mittwoch ist die nächste Beratungsrunde von Bund und Ländern geplant.

Kultusminister: Jeder Schüler soll vor Ferien Schule besucht haben

Zuvor hatten die Kultusminister der Länder den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in übereinstimmenden Beschlussvorlagen, die der dpa am Dienstag vorliegen, vorgeschlagen, dass jede Schülerin und jeder Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen soll.

Einen regulären Schulbetrieb für die rund elf Millionen Schüler in Deutschland wird es vor den Sommerferien laut den Ministern nicht geben. Nach dem jetzigen Stand sei dies aufgrund des Abstandsgebots von mindestens 1,50 Meter nicht möglich, hieß es in dem “Rahmenkonzept”. Ein Mix aus Präsenzunterricht und Lernen daheim solle ausgebaut, digitales Lehren und Lernen weiterentwickelt werden.

Auffällig: Anders als in Einzelhandel und öffentlichem Nahverkehr wird den Schulen keine Mundschutz-Pflicht vorgeschrieben. Gleichwohl sei ein Mund-Nasen-Schutz ein “wichtiges Instrument, um Infektionen zu vermeiden”, meinte die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Ministerin Stefanie Hubig (SPD).

Der Deutsche Lehrerverband kritisierte das als unzureichend. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre eine Maskenpflicht zumindest auf Schulfluren, auf dem Pausenhof oder beim Warten auf den Schulbus geboten, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur.

Schulen und Kitas: Was jetzt in den einzelnen Bundesländern gilt:

Baden-Württemberg

  • Schulen öffnen ab 4. Mai
  • Notfallbetreuung von Kindern, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten
  • grundsätzliche Versetzung

Nach den Planungen von Bund und Ländern bleiben die Schulen in Baden-Württemberg für die meisten Klassen sowie die Hochschulen und Kindergärten geschlossen. Vom 4. Mai an soll der Unterricht jedoch schrittweise wieder beginnen. Das Land schreibt: “Der stufenweise Einstieg der Schulen in den Präsenzunterricht beginnt mit Schülerinnen und Schülern aller allgemein bildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Schülerinnen und Schülern der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Das heißt, am 4. Mai starten die Kursstufe (erste und zweite Jahrgangsstufe) der allgemein bildenden Gymnasien und entsprechender Gemeinschaftsschulen, die Klassenstufen 9 und 10 der Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen. All dies gilt analog für entsprechende Schülerinnen und Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ).”

Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur) gibt es eine Notfallbetreuung, diese soll nun ausgebaut werden.

Das Kultusministerium hatte mitgeteilt, dass alle Schüler grundsätzlich in das nächste Schuljahr versetzt werden sollen. Grund sei, dass die Versetzungsentscheidung auf Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen würden. Die Bewertung von Schülerleistungen sei in den vergangenen Wochen aber ausgesetzt gewesen und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich.

Mehr Informationen bietet das Bildungsministerium des Landes hier.

Lesen Sie auch: Lehrer über seinen neuen Alltag – Schulen in NRW wieder geöffnet: Schon an Tag 1 beginnt das totale Chaos

Bayern

  • Abschlussklassen und -jahrgänge sind zum 27. April wieder in den Unterrichtsbetrieb gestartet
  • Abiturprüfungen sollen am 20. Mai beginnen
  • Notfallplan für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten
  • grundsätzliche Versetzung angestrebt

Seit Montag, den 27. April, dürfen die Abschlussklassen in Bayern wieder zurück an die Schulen. Frühestens am 11. Mai sollen diejenigen Jahrgänge folgen, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen.

Die Abiturprüfungen an den Gymnasien in Bayern beginnen ab 20. Mai. An den Fach- und Berufsoberschulen starten sie ab dem 18. Juni. Angehende Abiturienten müssen vor dem Start der Abiturprüfungen keine Klausuren mehr schreiben. Das gilt für die Gymnasien und die Fach- und Berufsoberschulen.

Frühestens am 11. Mai sollen dann diejenigen Jahrgänge folgen, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen. Für alle anderen Jahrgangsstufen einschließlich der Grundschulklassen bleiben die Schulen zunächst geschlossen.

Für folgende Jahrgänge und Schularten startete der Schulbetrieb am 27. April:

Die Kitas bleiben dagegen weiterhin geschlossen. Eltern sollen dafür zumindest für die kommenden drei Monate keine Kindergarten- oder Kita-Gebühren bezahlen müssen. In Bayern gibt es einen Notfallplan für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Welche Berufe in Bayern als “systemkritisch” definiert sind, erklärt das Bildungsministerium hier.

Nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Söder, sollte in Deutschland wegen des Schulausfalls durch die Corona-Pandemie kein Schüler sitzen bleiben müssen. Bei der von Bund und Ländern beschlossenen langsamen Schulöffnung ab Mai müssten die Kultusminister nochmals genau über die Modalitäten nachdenken, sagte Söder. Unter anderem müsse eine Handhabung beim Thema Versetzungen gefunden werden. Keiner solle “sitzen bleiben, nur weil wegen Corona die Schulzeit verkürzt wurde”.

Berlin

  • Mitte März haben Schulen und Kitas geschlossen
  • Unterricht für die zehnten Klassen hat am 27. April begonnen
  • Notbetreuung für Kita-Kinder und die Klassen 1 bis 6

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte Mitte März mitgeteilt, dass die Berliner Schulen und Kitas angesichts der steigenden Zahlen von Infizierten mit dem neuartigen Coronavirus geschlossen werden.

Nun hat der Unterricht für die zehnten Klassen am 27. April wieder begonnen. Die Schüler sollen ausreichend Zeit haben, sich auf den Mittleren Schulabschluss vorzubereiten. Seit dem 20. April finden zudem die Abiturprüfungen im Land statt.

Ab dem 4. Mai sollen dann vor allem auch die Schüler der Abschlussklassen wieder Unterricht erhalten, außerdem “qualifikationsrelevante” Jahrgänge, die im nächsten Schuljahr ihre Prüfungen ablegen. Auch für die letzten Grundschulklassen soll es den Beschlüssen von Bund und Ländern zufolge Anfang Mai wieder losgehen.

Kita-Kinder und Schulkinder bis zur 6. Klasse können weiterhin in eine Notbetreuung gebracht werden – wenn Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können.

Systemrelevante Branchen sind zum Beispiel: Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen, Justizvollzug, Krisenstabspersonal, öffentlicher Nahverkehrs sowie die Ver- und Entsorgung, Energieversorgung (Strom, Gas), Gesundheits- und Pflegebereich, Notversorgung in Kita und Schule.

Für die Schüler gelten eine Reihe neuer Regeln. Umarmen ist genauso tabu wie enges Zusammenstehen auf dem Schulhof. Im Sportunterricht sind Aktivitäten mit Körperkontakt nicht mehr möglich, im Musikunterricht darf nicht gesungen werden, Theaterproben sind gestrichen. Überall gilt ein Abstandsgebot von 1,50 Meter. Und dringend empfohlen ist regelmäßiges Händewaschen.

Hier informiert die Stadt Berlin Schüler und Eltern.

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Brandenburg

  • Der reguläre Schul- und Kitabetrieb ist seit dem 18. März eingestellt – bis zum 4. Mai
  • Abiturienten dürfen zum Unterricht – seit Montag auch Zehntklässler, die vor dem Abschuss stehen
  • Notbetreuung wird sichergestellt – Schulbesuche sind weiterhin möglich

Eine Woche nach dem Start der Abiturprüfungen in Brandenburg sind am Montag, 27. April, die Schüler der Jahrgangsstufe 10 zum Unterricht in ihre Schulen zurückgekehrt. Sie bereiten sich auf die Prüfungen zum Mittleren Abschluss zum Schuljahresende vor. Um die Abstandsregelungen in der Corona-Krise zu gewährleisten, werden die Lerngruppen auf verschiedene Klassenräume verteilt und können nach Angaben des Ministeriums dort jeweils nur zwei oder drei Tage in der Woche unterrichtet werden. Hinzu kommen Angebote für das Lernen zuhause.

Vom 4. Mai an starten die Grundschüler der Jahrgangsstufe 6 in den Präsenzunterricht. Hinzu kommen dann die Jahrgangsstufe 9 der Ober- und Gesamtschule, des Gymnasiums und der Förderschulen sowie die Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums und die Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule. In allen Klassenräumen gelten strenge Hygieneregeln.

Bremen und Bremerhaven

  • Schulen öffnen schrittweise ab 4. Mai wieder
  • Notfallbetreuung für einige Kinder

Die Schulen in Bremen werden vom 4. Mai an schrittweise wieder ihren Betrieb aufnehmen. Bereits am 27. April hat jedoch der Unterricht für die 10. Klassen in den Oberschulen und für die Vorbereitungsklassen 2 der Gymnasialen Oberstufen begonnen. Die Oberschulen sollen mindestens vier Unterrichtsstunden pro Woche anbieten.

Die Abstandsregelungen in der Corona-Krise müssen auch in der Schule eingehalten werden. Zudem stellen die Schulen Desinfektionsmittel für die Hände bereit. Die sSchüler sollen die Hände desinfizieren, wenn sie in die Schule kommen und wenn sie diese wieder verlasen.

Eine Notbetreuung für Kinder von Beschäftigten im Gesundheitswesen, bei der Polizei oder etwa der Feuerwehr bleibt weiter eingerichtet. Hierfür bringen Eltern, die in diesen Bereichen arbeiten, ihre Kinder in die Schule oder Kita und nennen dort ihren Beruf.

Mehr Informationen bietet Bremen auf der Seite der Bildungssenatorin.

Hamburg

  • Schulen öffnen ab 27. April schrittweise
  • Notbetreuung für nahezu alle Kinder

Hamburg folgt dem Beschluss der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin und bereitet die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ab dem 27. April in der Schule auf ihren Schulabschluss vor. Ab dem 4. Mai sollen die Klassenstufe 4 der Grundschulen, 6 der Gymnasien sowie die Oberstufen von Stadtteilschule und Gymnasium folgen. Konkret gilt:

  • Seit 27. April: Die Klassenstufen 9, 10 und 13 der Stadtteilschule, 10 und 12 der Gymnasien, 9 und 10 der Regionalen Bildungs- und Beratungszentren sowie die Abschlussklassen der Berufsbildenden Schulen bekommen erste Präsenzangebote zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen.
  • Ab 4. Mai: Eine Woche später beginnen die Unterrichtsangebote für die Klassenstufe 4 der Grundschule, die Klassenstufen 6 und 11 der Gymnasien sowie die Klassenstufe 12 der Stadtteilschulen.

Damit sich niemand infiziert, werden alle Klassen in kleine und strikt getrennte Lerngruppen aufgeteilt. Diese Lerngruppen bekommen dann intensiveren, aber in der Stundenzahl reduzierten Unterricht, der durch Fernunterricht zu Hause ergänzt wird. Bis zu den Maiferien sollen die Schulen Schritt für Schritt die entsprechenden Unterrichtsangebote aufbauen.

Mehr Informationen will die Schulbehörde auf ihrer Seite in dieser Zeit vermitteln – und zwar hier.

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Hessen

  • Schulen öffnen seit dem 27. April wieder schrittweise
  • In diesem Schuljahr müssen Schüler und Schülerinnen nicht um ihre Versetzung bangen

Seit dem 27. April öffnen die Schulen schrittweise wieder. Begonnen wird mit den Abschlussklassen von Haupt-, Real- und Berufsschulen. Auch für die Zwölftklässler hat die Schule am 27. April wieder angefangen. Für die Schüler an den vierten Klassen in Hessen wird der Unterricht jedoch nicht wie ursprünglich geplant am Montag (27. April) wieder aufgenommen. Das teilte das hessische Kultusministerium mit. Zuvor hatte der Verwaltungsgerichtshof des Landes die Schulpflicht für Viertklässler in der Corona-Pandemie vorläufig außer Kraft gesetzt.

Das Land teilte mit, dass es sich bei der Wiedereröffnung auf die Jahrgänge konzentrieren wolle, bei denen Abschlüsse oder ein Übergang in die höhere Schule anstehe, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Um die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten, werden die Klassen auf eine maximale Größe von 15 Schülern verkleinert. Die zentralen Haupt- und Realschulprüfungen werden nach hinten geschoben und finden nun vom 25. bis 29. Mai statt.

Schülerinnen und Schüler in Hessen müssen während der Corona-Krise außerdem nicht um ihre Versetzung in das nächste Schuljahr bangen. “Da die Leistungsbewertung in diesem Schulhalbjahr nur eingeschränkt möglich sein wird, soll in der Regel eine Versetzung erfolgen”, teilte das Kultusministerium mit. In Fällen, bei denen schon vor Schließung der Schulen wegen des Coronavirus die schulischen Leistungen womöglich nicht für eine Versetzung gereicht hätte, soll das Gespräch mit Schülern und Eltern gesucht werden, um auf die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung des Schuljahres hinzuweisen, hieß es weiter.

Mecklenburg-Vorpommern

  • Vom 16. März bis einschließlich 27. April 2020 waren Schulen und Kitas komplett geschlossen
  • Seit dem 27. April müssen Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 12 wieder zum Unterricht
  • Notbetreuung für Kinder wird angeboten

Seit Montag (27. April), und damit früher als in vielen anderen Bundesländern, öffnen in Mecklenburg-Vorpommern erstmals wieder die Schulen. Zuerst sollen die Klassen 10 und 12 zurückkehren, weil für diese Schüler die Abschlussprüfungen anstehen. Gleiches gilt für Berufsschüler im letzten Lehrjahr. Zudem tritt eine erweiterte Notfallbetreuung in Kraft. In Kitas und Schulen werden auch Kinder aufgenommen, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist. Zuvor mussten beide systemrelevanten Berufen angehören.

Parallel solle bis Anfang Mai ein Konzept erarbeitet werden, das auch die Rückkehr weiterer Altersklassen an die Schulen erlaubt. Nach den Worten Schwesigs könnten das die Schüler der vierten Klasse sein, weil diese den Schritt von der Grundschule in die weiterführende Schule vor sich hätten. “Wichtig ist, dass wir behutsam vorgehen”, warb Manuela Schwesig (SPD) vor allem auch bei den Eltern um Geduld. Sie stellte zugleich aber auch Lockerungen für die bislang stringent gehandhabte Notfallbetreuung von Kindern in den Kitas in Aussicht.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie waren im Nordosten Mitte März alle Schulen und Kitas geschlossen worden. Bis zu den Osterferien wurde Unterricht weitgehend über das Internet erteilt.

Niedersachsen

  • Für Abschlussjahrgänge hat die Schule in Niedersachsen am 27. April wieder begonnen
  • Vom 4. Mai an soll der Schulbetrieb mit einigen wenigen Klassenstufen beginnen
  • Notfallbetreuung für Kinder bis zur achten Klasse findet statt – aber nur unter bestimmten Bedingungen

Die Abiturklausuren werden in Niedersachsen vom 11. bis 30. Mai geschrieben, die Abschlussarbeiten der 9. und 10. Klassen beginnen am 20. Mai. Am 27. April sind daher die Abschlussklassen in die Schulen zurückgekehrt. Absolventen, die zur Risikogruppe gehören, sollen die Prüfungen ablegen können, ohne mit anderen in Kontakt zu kommen.

Zuvor hatten Schüler und Schulleiter gefordert, die Prüfungen nur auf freiwilliger Basis anzubieten. Wer nicht zur Prüfung wolle, für den solle die bisherige Durchschnittsnote gelten. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) bezeichnete es hingegen als “merkwürdiges Signal, wenn Niedersachsen als einziges von 16 Bundesländern erklären würde, wir sehen uns nicht in der Lage, unter diesen herausfordernden Bedingungen ein Abitur zu schreiben”.

Nordrhein-Westfalen

  • Alle NRW-Grundschüler sollten ab 11. Mai in Schulen zurückkehren
  • Seit dem 23. April Schulpflicht für Abschlussklassen, Abiturienten können Schule freiwillig besuchen
  • Abiturprüfungen in NRW sollen wie geplant am 12. Mai beginnen

Nach der Verwirrung um die Öffnung der Grundschulen in Nordrhein-Westfalen hat das Schulministerium auf ein Machtwort von Armin Laschet reagiert. Auf Geheiß des Ministerpräsidenten wurde eine Mail an die Schulen korrigiert. Zwar sollen die Viertklässler wie geplant bereits ab dem 7. Mai an die Schulen zurückkehren. Allerdings stehen “sämtliche weiteren Schritte der Schulöffnung für die Klassen 1 bis 3, die frühestens ab dem 11. Mai 2020 realisiert würden, unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beratungen zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020”, heißt es in der auf der Homepage des Ministeriums veröffentlichten Mail vom Donnerstagabend.

Laschet (CDU) hatte zuvor eine Ankündigung relativiert, dass die Grundschulen in einem rollierenden System für alle vier Jahrgangsstufen öffnen sollten und eine Korrektur der entsprechenden Mail angekündigt. Ursprünglich war vorgesehen, dass nach wochenlanger coronabedingter Zwangspause ab dem 11. Mai an jedem Werktag ein anderer Jahrgang in die Schule geht.

In der nun geänderten Version von Mathias Richter (FDP), Staatssekretär im Schulministerium, heißt es: “Bund und Länder müssen im Rahmen der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Mitte nächster Woche zuerst die Grundlagen für weitere Schritte schaffen, um ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen sicherzustellen.” Die ursprüngliche Schulmail beschreibe “einen für NRW denkbaren Plan, sofern ein solcher Öffnungsbeschluss von Bund und Ländern am 6. Mai 2020 getroffen wird”. Dies wolle er “im Interesse einer eindeutigen und unmissverständlichen Kommunikation” klarstellen.

Das Gezerre unter den Koalitionspartnern dürfte für weitere Unruhe bei Schulen, Schulträgern, Lehrern, Eltern und Schülern sorgen. Auf die Frage, was denn nun die Schulen denken sollten, sagte Laschet: “Die Schulen können das denken, was der Ministerpräsident ihnen jetzt sagt: Nämlich dass am 6. Mai der nächste Beschluss fällt.” Der CDU-Politiker fügte jedoch hinzu: “Gedanklich ist es einem Schulministerium ja auch nicht zu verübeln, schonmal über den nächsten Schritt zumindest Vorbereitungen zu treffen und nachzudenken.”

Im Detail heiß es in der ursprünglichen Schulmail des Staatssekretärs, eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb sei vor den Sommerferien nicht möglich. Die Schüler aller vier Jahrgangsstufen sollten aber möglichst den gleichen Zugang zu Schulen und Unterricht haben. Je nach Raumgröße und Klassenstärke müssten viele Lerngruppen wohl mindestens halbiert werden. Präsenzunterricht werde für die Lerngruppen jeweils nur an einzelnen Tagen möglich sein. Daher das rollierende System und ein Mix aus Präsenzunterricht und aus Lernen daheim. Es solle aber “an einem Tag so viel Unterricht und Betreuung wie möglich” geben.

Ein “Schichtbetrieb” soll nach den Vorstellungen des Ministeriums nicht eingeführt werden. Dass also unterschiedliche Klassen an ein und demselben Tag zu verschiedenen Uhrzeiten in die Klassenräume kommen, wäre demnach für NRW unwahrscheinlich. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in NRW kritisierte, dass konkrete Rahmenvorgaben fehlten. Schulleitungen seien mit einer Mammutaufgabe konfrontiert. Die Gewerkschaft GEW bemängelte eine Zumutung für die Schulen. Die SPD-Landtagsfraktion sprach von “bildungspolitischem Roulette”.

Vor einer Woche hatte in NRW bereits der Unterricht für einige ältere Schüler – lediglich die Abschlussklassen – wieder begonnen. Die Jahrgangsstufen eins bis vier sollen damit die zweite Welle bilden.

Für die weitere Öffnung der Schulen forderten die nordrhein-westfälischen Kommunen eine ausreichende Vorlaufzeit. Die Städte begrüßten den Vorschlag der Kultusministerkonferenz, wonach alle Schüler vor den Sommerferien tageweise die Schule besuchen sollten, wie der Vorsitzende des Städtetages NRW, Thomas Hunsteger-Petermann, am Freitag nach einer Videokonferenz der kommunalen Spitzenverbände mit Laschet bekanntgab. “Bei der Umsetzung in NRW ist für uns zentral: Jeder Schritt zur Öffnung von Schulen braucht eine angemessene Vorlaufzeit.”

Pädagogische Vorgaben, Raumfragen, Schülerbeförderung sowie Hygiene und Infektionsschutz seien in Einklang zu bringen. “Wir brauchen deshalb eine enge und frühzeitige Abstimmung zwischen Schulministerium und kommunalen Schulträgern”, sagte Hunsteger-Petermann. Das Land habe zugesichert, Möglichkeiten einer besseren Kommunikation zwischen Land und Schulträgern zu prüfen. Zudem wolle es kurzfristig die Rahmenbedingungen für die hygienischen Anforderungen in Grund- und Förderschulen konkretisieren.

Anfang der Woche hatte Laschets Kritik, wonach die Kommunen sich auf die Öffnung der Schulen nicht ausreichend vorbereitet hätten, für Ärger gesorgt. Dieser Konflikt sei nach der Videoschalte nun ausgeräumt, sagte Hunsteger-Petermann.

Rheinland-Pfalz

  • Schulen und Kitas bleiben vom 16. März bis mindestens 27. April geschlossen

Nach sechswöchiger Schließung hat am Montag, den 27. April, für zunächst 35.000 Jugendliche in RheinlandPfalz der Schulunterricht wieder begonnen. Dabei gelten strenge Hygiene-Auflagen.

  • In der Öffnungsphase 1 zum 27. April starten rund 35.000 Jugendliche – zumeist Berufsschüler, die vor einer Prüfung stehen, und Abiturienten der Gymnasien mit achtjähriger Schulzeit (G8).
  • In der Öffnungsphase 2 ab 4. Mai folgen rund 130.000 Schülerinnen und Schüler, darunter 34.000 in den vierten Grundschulklassen, 26.000 an den Realschulen plus, 18.500 in Integrierten Gesamtschulen und 40.000 an Gymnasien. Bei den weiterführenden Schulen sind dies im Wesentlichen die Jugendlichen ab der 9., 10. oder 11. Klasse. Insgesamt soll für etwa 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen der Präsenzunterricht wiederaufgenommen werden.

Bei der Öffnung der Schulen sollen Klassen und Kurse in zwei Gruppen geteilt werden, die im Wochenrhythmus jeweils abwechselnd in der Schule und zuhause lernen. Die Bildungsministerin kündigte an, dass es nach den Osterferien auch eine Videoplattform für die Schulen geben soll, um den digitalen Unterricht weiter zu festigen. Über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie, auch im Bildungssystem, wollen Bund und Länder am 30. April beraten. Sowohl bei Schülern als auch bei Lehrkräften seien Angehörige von Risikogruppen besonders zu schützen.

Saarland

  • Schulen öffnen wieder schrittweise ab 4. Mai
  • Notfallbetreuung ist gewährleistet
  • Abschlussprüfungen finden statt

Vom 4. Mai an wird eine schrittweise Öffnung der Schulen angestrebt. Zunächst sollen die Oberstufenklassen unterrichtet werden. Schüler, die vor Prüfungen stehen, sollen die Möglichkeit haben, sich adäquat darauf vorzubereiten. Um Hygienestandards zu gewährleisten, sollen Schulträger entsprechende Konzepte entwickeln.

Das Sommersemester der Hochschulen beginnt erst am 4. Mai.

Sachsen

  • Schulen öffnen ab 20. April wieder schrittweise
  • Kindergärten ebenfalls seit 18. März geschlossen

Nach fast sechs Wochen haben die Schulen in Sachsen am 20. April wieder für den Unterricht geöffnet. Zum Start kehrten die Abschlussjahrgänge zurück. Sie sollen so die Möglichkeit bekommen, sich im direkten Austausch mit ihren Lehrkräften auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten, wie die Landesregierung argumentierte. Für die Rückkehr gelten wegen der Coronavirus-Pandemie viele Auflagen zu Abstand und Hygiene.

Im Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium in Wolmirstedt bei Magdeburg wurden die Schüler beispielsweise nur in kleinen Gruppen eingelassen. In einem Klassenraum saßen maximal acht Schülerinnen und Schüler, wie Schulleiter Carsten Koslowski sagte. “Wir haben diesen Tag von langer Hand vorbereitet.” Der Start sei “erstaunlich ruhig und relaxed” abgelaufen, berichtete Koslowski.

Das Gymnasium habe Pläne gemacht, damit jeder Lehrer jeden seiner Prüflinge bis Ende kommender Woche ein Mal unterrichtet. “Wir nennen das Kontaktwoche.” Die Bildungsgewerkschaft erhielt zunächst gemischte Reaktionen. Die meisten Kolleginnen und Kollegen berichteten, dass der Unterricht unter Corona-Regeln gut funktioniert habe, sagte GEW-Landeschefin Eva Gerth. Aus mehreren Schulen sei gemeldet worden, dass die Hygienemaßnahmen noch verbessert werden müssten, sagte Gerth.

Sachsen-Anhalt

  • Schul- und Kita-Schließungen gelten vom 16. März bis 4. Mai
  • Seit dem 23. April besuchen Schüler der Abschlussklassen wieder den Unterricht
  • Eine Notbetreuung wird angeboten

Am Donnerstag (23. April) kehrten die ersten Lehrkräfte und Schüler in die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Schulen in Sachsen-Anhalt zurück. Mehr als 10.000 Jugendliche sollen mit direktem Unterricht die Möglichkeit bekommen, sich auf ihre anstehenden Abschlussprüfungen vorzubereiten, wie die schwarz-rot-grüne Landesregierung argumentiert. Neben den zwölften Klassen an den Gymnasien sind das die Zehntklässler, die ihren Realschulabschluss schreiben. Auch Jugendliche, die die Berufsschule beenden, sollen wieder in die Schulen gehen.

Für den Großteil der gut 197.000 Schülerinnen und Schüler bleiben die Einrichtungen jedoch noch bis zum 4. Mai gesperrt.

Die Abiturprüfungen starten am 4. Mai statt bereits am 27. April. Zudem können die Jugendlichen frei wählen, ob sie erst im Juni die Tests ablegen. Die Prüfungen für den Realschulabschluss sollen am 11. Mai beginnen und damit drei Wochen später als ursprünglich geplant.

Bleibt die Zahl der Neuinfektionen niedrig, ist derzeit geplant, dass ab 4. Mai die Kinder und Jugendlichen zurückkehren, die nächstes Jahr ihren Abschluss machen sollen. Zudem kündigte Tullner an, dass dann auch die Grundschulen schrittweise wieder öffnen sollen. Ab 4. Mai sollen die Viertklässler zurückkehren, für die der Wechsel auf eine weiterführende Schule ansteht.

Im Video: Masken selber nähen: Feuerwehr veröffentlicht einfache Video-Anleitung

 

Schleswig-Holstein

  • Schulen und Kitas bis 4. Mai geschlossen
  • Abiturprüfungen zum 21. April gestartet

Ab dieser Woche (27. April) sollen an den 34 beruflichen Schulen im Land verschiedene Prüfungen in über 240 Ausbildungsberufen starten. In der vergangenen Woche gingen im Land zudem die ersten Abiturprüfungen über die Bühne. Dabei hatten nicht mehr Schüler gefehlt als sonst. Zudem hatten die Vorbereitungen auf die Abschlussprüfungen zum Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) und Mittleren Schulabschluss (MSA) begonnen.

Zu einer Notbetreuung schreibt das Land: “Von diesem Betretungsverbot ausgenommen sind diejenigen Schülerinnen und Schüler, die einen täglichen, hohen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann. Für diese Schülerinnen und Schüler wird ein schulischer Notbetrieb (Betreuung) auf Elternwunsch nach Entscheidung der Schulleitung sichergestellt. Da diese Schülerschaft zur besonderen vulnerablen Bevölkerungsgruppe gehört, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten und ein strenger Maßstab anzulegen.”

Thüringen

  • Schulen öffnen seit dem 27. April wieder schrittweise
  • Für einen eng begrenzten Kreis von Kindern findet eine Notbetreuung statt.

Rund sechs Wochen nach der Schließung wegen der Corona-Pandemie können die ersten Schüler außerhalb der Notbetreuung zurück in die Klassenräume. Seit Montag (27. April) dürfen sich Abiturienten in ihren Schulen auf die anstehenden Prüfungen vorbereiten. Nach Angaben des Bildungsministeriums stehen in Thüringen etwa 6688 Schüler vor dem Abitur.

Die Öffnung der Schulen für den Abiturjahrgang ist der erste von mehreren Schritten hin zu einem regulären Schulbetrieb trotz Corona-Krise. Kindergärten und Schulen sind seit dem 17. März in Thüringen geschlossen. Dazwischen lagen zwei Wochen Osterferien.

Alles über den Corona-Ausbruch lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Was zu beachten ist

1) Zeigen sich Symptome, werden die Träger von Schulen, Kindertageseinrichtungen und Tagespflegepersonen gebeten, unverzüglich die Eltern darüber zu informieren und diese zu befragen, ob sich das Kind in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat. Sollte dies der Fall sein, ist unverzüglich telefonisch der Haus- oder Kinderarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst zu kontaktieren.

2) Entsprechendes gilt für das in den Einrichtungen tätige Personal oder externe Mitarbeiter. Sollten sich diese also kürzlich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und zeigen sich Krankheitssymptome, darf die Einrichtung von vornherein nicht betreten werden.

3) Mit der Beachtung der üblichen und allseits bekannten Hygiene und Vorsichtsmaßnahmen können Sie das Ansteckungsrisiko erheblich reduzieren. Personal in den Einrichtungen und Eltern werden gebeten, besonders auf die Einhaltung einer guten persönlichen Hygiene, insbesondere die sorgfältige Händehygiene (häufiges Waschen mit Seife), zu achten und möglichst die Schleimhäute im Gesichtsbereich (Augen, Mund usw.) nicht mit ungewaschenen Händen zu berühren. Bitte halten Sie auch die Hustenetikette ein: Halten Sie Abstand, benutzen Sie Taschentüchern auch zum Husten und Niesen und entsorgen Sie sie regelmäßig im Hausmüll, alternativ: Niesen oder Husten in die Ellenbeuge.

Lehrerverbandspräsident: Rückkehr aller Schüler bis Sommer möglich

Trotz Corona-Pandemie könnten nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, alle Schüler noch vor den Sommerferien wieder in die Schulen zurückkehren. Meidinger schlägt dafür ein “Schichtmodell” vor: Die Klassen werden geteilt und kommen abwechselnd für je eine Woche in die Schule und erhalten für die jeweils andere Woche Aufgaben für zu Hause. Das wäre nach Meidingers Ansicht ein praktikables Modell, das auf der einen Seite die geltenden Abstandsregelungen berücksichtigt und auf der anderen Seite verhindert, dass ganze Klassenstufen auf absehbare Zeit zu Hause bleiben müssten.

“Die Politik wäre auf der Grundlage dieses Modells in der Lage,  einen schrittweisen, nach Klassenstufen gestaffelten Zeitplan der Rückkehr von Schülern in den Präsenzunterricht vorzulegen, der es vermutlich allen Schülern ermöglicht, noch in diesem Schuljahr in die Schulen zurückzukehren”, sagte Meidinger der Deutschen Presse-Agentur.

Ein solches Vorgehen hätte seiner Ansicht nach mehrere Vorteile: Eltern könnten Betreuungs- und Arbeitszeiten besser planen, Raum- und Stundenpläne müssten kaum geändert und Fächer nicht gestrichen werden. Zudem würde die Gefahr gemindert, dass “sozial benachteiligte und leistungsschwache Kinder und Jugendliche sowie Schüler mit besonderem Förderbedarf” durch dauerhafte Abwesenheit abgehängt würden.

Eine Forschergruppe um den Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité warnt in einer vorab veröffentlichten Studie vor einer uneingeschränkten Öffnung von Schulen und Kindergärten in Deutschland. Kinder sind laut der noch nicht von unabhängigen Experten geprüften Analyse in der Corona-Pandemie vermutlich genauso ansteckend wie Erwachsene. Die Zahl der Viren, die sich in den Atemwegen nachweisen lässt, unterscheide sich bei verschiedenen Altersgruppen nicht, berichteten die Wissenschaftler.

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  • Am 27. Januar berichteten es die deutschen Gesundheitsbehörden zum ersten Mal: Ein 33-Jähriger hatte sich am neuartigen Coronavirus angesteckt. Seit dieser erste Fall in Deutschland bekannt wurde, sind zehn Wochen vergangen. Was wir mittlerweile über Sars-Cov-2 wissen. Mehr lesen Sie hier.

Als Lanz wunden Punkt in Bundesliga-Konzept aufdeckt, würgt Watzke ihn ab

fas/rob/kam/mit Agenturmaterial

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