Schweres Erdbeben erschüttert Mexikos Süden | Aktuell Welt | DW

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Bei dem schweren Erdbeben im Süden von Mexiko sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen wurden durch das Beben der Stärke 7,5 im Süden des Landes verletzt, wie die regionalen Behörden mitteilten. Das Zentrum der Erdstöße lag nach Angaben des Nationalen Seismologischen Instituts in der Stadt Crucecita im Bundesstaat Oaxaca. Aus der Region Oaxaca wurden nur leichte Schäden an Gebäuden gemeldet. In der Provinzhauptstadt Oaxaca de Juárez fiel der Strom aus. 

 Mexico City Erdbeben (picture-alliance/Zuma/El Universal)

Risse an einem Gebäude

Die Erschütterungen durch das Beben waren auch in der mehr als 700 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-Stadt zu spüren gewesen. Zahlreiche Menschen verließen ihre Häuser und brachten sich in Sicherheit. Opfer oder Schäden wurden von hier zunächst nicht gemeldet. Präsident Andrés Manuel López Obrador rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und sich auf mögliche Nachbeben einzustellen.

Monsterwellen möglich

Die Tsunami-Warnung für die Küsten von Südmexiko, Guatemala, El Salvador und Honduras wurde nach wenigen Stunden vom US-Tsunami-Warnzentrum im Pazifik wieder aufgehoben. Zunächst war mit bis zu drei Meter hohen Wellen im Umkreis von tausend Kilometern um das Epizentrum des Erdbebens gerechnet worden.

In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Beben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring,  der für seine seismische Aktivität bekannt ist. Beim bislang letzten starken Beben in Mexiko im September 2017 kamen 369 Menschen ums Leben. Das Unglück ereignete sich genau 32 Jahre nach dem stärksten Beben der jüngeren Geschichte, als 1985 in Mexiko-Stadt mindestens 10.000 Menschen starben.

nob/qu (dpa, ap, rtr)



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