SEC-Durchgriff gegen Enigma-ICO: Rückzahlung und Strafe angeordnet

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Die US-Wertpapieraufsicht SEC hat kürzlich einen Sieg über einen weiteren, nicht registrierten ICO aus dem Jahr 2017 bekanntgegeben.

Die SEC ermittelte wegen einem ICO im Jahr 2017 gegen Enigma und bezeichnete diese Kapitalbeschaffung als ein nicht registriertes Wertpapierangebot, so die Behörde in einer Erklärung vom 19. Februar.

Enigma hat sich mit der SEC geeinigt und zugestimmt, “das Geld an geschädigte Investoren über einen Prozess zurückzugeben, seine Token als Wertpapiere zu registrieren, regelmäßige Berichte bei der SEC einzureichen und eine Strafe in Höhe von 500.000 US-Dollar zu zahlen”, wie es in der Erklärung heißt.  

In einer Antwort auf eine Anfrage von Cointelegraph nach genaueren Informationen zu der Rückzahlung an Investoren verwies ein SEC-Vertreter auf Seite fünf des Beschlusses zum Verfahren. Demnach können ENG-Käufer eine Rückerstattung mit Zinsen beantragen. Diejenigen, die mit ihrer Investition so zufrieden sind, dürfen jedoch ihre ENG-Token behalten, da für Enigma nun lediglich strengere Meldeanforderungen gelten.

Beträchtliche Kapitalbeschaffung bei Enigma im Jahr 2017

Enigma brachte 45 Mio. US-Dollar durch den Verkauf seines ENG-Token auf und beendet den ICO-Verkauf im September 2017. Etwa ein Jahr nach dem ICO schloss die dezentralisierte Internet-Datenschutzlösung sogar eine Partnerschaft mit dem bekannten Prozessorentwickler Intel. Bei dieser ging es um die Erforschung und Weiterentwicklung des technischen Datenschutzes.

In ihrer jüngsten Erklärung klassifizierte die SEC ENG-Token als Wertpapiere und erklärte, dass die Token beim ICO von Enigma nicht bei der Behörde angemeldet wurden.

SEC ordnet Anlegerentschädigung an

“Alle Anleger haben das Recht, bestimmte Informationen von Emittenten im Zusammenhang mit einem Wertpapierangebot zu erhalten. Das ist unabhängig davon, ob es sich um eher traditionelle oder neuartige Vermögenswerte handelt”, so John Dugan, der stellvertretende Vollzugsleiter der SEC-Niederlassung in Boston, in der Erklärung. Er fügte hinzu:

“Die Rechtsmittel in der heutigen Anrdnung bieten den ICO-Anlegern die Möglichkeit, eine Entschädigung zu erhalten. Sie bietet Anlegern auch die Informationen, auf die sie bei ihren Investitionsentscheidungen einen Anspruch haben.”

Laut CoinMarketCap-Daten hat ENG jedoch bis Redaktionsschluss keinen nennenswerten Kursrückgang verzeichnet.

Seit 2017 hat Cointelegraph über zahlreiche Durchgriffe der SEC gegen Coins berichtet. Unter diesen ist auch ein laufendes Verfahren im Zusammenhang mit Telegram und dem damit verbundenen Token GRAM.

Cointelegraph bat die SEC und Enigma um einen Kommentar und nähere Informationen, erhielt aber bis Redaktionsschluss keine Antwort. Der Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.




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