Solidarität in Tüten: Das steckt hinter den Gabenzäunen – so können Sie helfen

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Freitag, 27.03.2020, 12:30

Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend den Alltag der Menschen in Deutschland ein. Vor allem für gefährdete Gruppen wie Senioren sind auch alltägliche Aufgaben mit einem Ansteckungsrisiko verbunden. Daher ist nun Solidarität gefragt! FOCUS Online zeigt, wo bereits geholfen wird – und wie auch Sie aktiv werden können.

Mit “Corona Care: Deutschland hilft sich” ruft FOCUS Online zur Nachbarschaftshilfe auf. Wir wollen Menschen, die helfen wollen, zeigen, was sie tun können und Hilfesuchenden zeigen, wo sie Unterstützung bekommen. Zum Beispiel, weil sie eine Einkaufshilfe suchen, Unterstützung bei der Bestellung in Online-Shops brauchen oder sich einfach jemanden zum Reden wünschen, da sie sich in diesen Zeiten einsam fühlen.

Wenn Sie Hilfe brauchen, Mitglied einer Organisation sind, die Menschen unterstützt, oder selbst aktiv werden möchten, dann schreiben Sie uns an deutschland-hilft-sich@focus.de – und werden Sie so Teil unserer Solidaritätsaktion!

Schreiben Sie uns,

  • … an deutschland-hilft-sich@focus.de
  • … wenn Sie zur Risikogruppe gehören und sagen Sie uns, wobei Sie Hilfe brauchen.
  • … wenn Sie helfen möchten, aber nicht wissen, wie.
  • … wenn Sie Teil einer Organisation sind und gerne in das Netzwerk aufgenommen werden wollen.
  • … wenn Sie eine Idee haben, wie Menschen sich gegenseitig unterstützen können.
  • … wenn Sie eine inspirierende Helfer-Geschichte erlebt haben, von der Sie uns erzählen möchten.

Hier finden Betroffene Organisationen, die Ihnen helfen:

 

 
 

 

 
 

Die schönsten Geschichten der Hilfsaktionen finden Sie hier im FOCUS-Online-Ticker

Solidarität in Tüten: Das steckt hinter den Gabenzäunen – und so können Sie helfen

11.25 Uhr: Immer häufiger hängen in Deutschland Plastiktüten an Zäunen. Doch was steckt eigentlich hinter diesen „Gabenzäunen“? Wegen der Corona-Pandemie bleibt ein Großteil der Bevölkerung in der eigenen Wohnung. Leidtragende davon sind vor allem obdachlose Menschen, die im Alltag auf Hilfsangebote ihrer Mitmenschen angewiesen sind.

Die Gabenzäune lösen dieses Problem zwar nicht vollends, geben den Obdachlosen aber zumindest Hoffnung. Denn in den Plastik- und Papiertüten, welche die Bürger an den entsprechenden Zäunen in ganz Deutschland aufhängen, finden sie Lebensmittel, Futter für ihre Hunde, aber auch Hygienemittel.

Doch die Gabenzäune stoßen manchmal auf ein geteiltes Echo. In Mainz, wo auch solche Angebote zu sehen waren, sagte Matthias Bockius vom Polizeipräsidium: “Wir raten davon ab – wegen der Gefahr von Ansammlungen von Menschen und der Virenübertragung.”

In Berlin ist eine junge Obdachlose dennoch gerührt von der Solidarität in Deutschland: „Ist das nicht wunderbar? Es ist so toll, was gerade passiert. Normalerweise schlagen wir uns viel mit Schnorren durch. Aber das geht gerade natürlich nicht. Ich finde es so toll, was die Menschen hier alles ablegen.“

In der #CoronaCare-Facebook-Gruppe, der Hilfsaktion von FOCUS Online, berichtet eine Userin von einem Gabenzaun in München: „Wir haben heute in München einen sogenannten Gabenzaun ins Leben gerufen.

Das Prinzip dahinter ist simpel: Bedürftigen – vor allem Menschen ohne Obdach – soll in dieser Zeit mittels kleinen Spenden geholfen werden.“

Und helfen kann im Prinzip jeder. In Berlin befinden sich die Gabenzäune zum Beispiel in der Hermannstraße, dem Reuterplatz, der Schönhauer Alle, der Herrfurthstraße und dem Wismarplatz, in München an der Theresienwiese und in der Kapuzinerstraße. Aber auch in vielen anderen Städten Deutschlands nehmen die Gabenzäune deutlich zu.

Uni stellt Schutzkleidung im 3D-Drucker her

Freitag, 27. März, 09.45 Uhr: Die möglichen Engpässe an Schutzausrüstung in der aktuellen Corona-Pandemie werden zu einem immer größeren Problem. Nun geht die Uniklinik Freiburg gemeinsam mit der Berliner Charité ganz neue Wege: Um den Schutz von Mitarbeitern und Patienten sicherzustellen, beginnt das Klinikum mit der eigenen Herstellung bestimmter Schutzausrüstung – mit der Hilfe eines 3D-Druckers.

Normalerweise wird das digitale Druckverfahren für die Herstellung von Zahnersatz genutzt. „Wir müssen in der aktuellen Situation kreative Lösungen finden und interdisziplinär zusammenarbeiten“, sagt Professor Dr. Benedikt Spies von der Uniklinik Freiburg.

Die ersten Schutzvisiere aus dem 3D-Drucker sollen schon bald einsatzbereit sein. Eine erste Fertigung hat bereits begonnen und wird aktuell in Freiburg und Berlin getestet.

„Wir möchten Alternativen aus Materialien bieten, die auf dem Markt momentan noch gut erhältlich sind. Die Druckanleitungen stehen frei zur Verfügung und werden von uns auf Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit getestet um anderen potentiellen Anwendern eine zeitraubende Testphase zu ersparen“, erklärt Dr. Christian Wesemann von der Berliner Charité.

Die Kooperation kann sich aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage in den nächsten Wochen auf ganz Deutschland ausweiten.

AWO-Chef wendet sich an Handwerker und Tätowierer: “Wir brauchen dringend Masken”

16.50 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie kann es in den nächsten Tagen in Deutschland zu Engpässen an Schutzausrüstung kommen. So beispielsweise auch in den Seniorenzentrum und Ambulanten Diensten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern.

„Die Vorräte an Atemschutzmasken gehen zur Neige. Ohne Masken können wir in den Zeiten von Corona niemanden versorgen. Wir benötigen zum Schutz der Bewohner und Bewohnerinnen dringend Atemschutzmasken vom Typ FFP2, FFP3“, erklärt Andreas Czerny, Geschäftsführer des AWO-Landesverbands Bayern.

Nachschub sei schon vor Wochen geordert, allerdings bis heute noch nicht geliefert worden. Die AWO beschäftigt über 33.000 hauptamtliche Mitarbeiter. Darüber hinaus engagieren sich fast 15.000 Menschen ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Bereichen.

Simone Heimkreiter Referentin Altenhilfe des AWO-Landesverbands Bayern, appelliert deshalb ganz klar an alle Tischler, Schreiner, Schützenvereine, Steinmetze und Tätowierer: „Wir bitten alle, die noch Atemschutzmasken dieser Kategorie haben, die Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen. Schon drei Masken helfen, insgesamt drei Mitarbeiter für den ganzen Tag auszurüsten.“

Sollten Sie Atemschutzmasken zur Verfügung haben, melden Sie sich bitte bei den entsprechenden AWO-Einrichtungen von Ort und klären dort das weitere Vorgehen.

Kostenlose Pizza für Bedürftige – Wiesbadener startet Hilfsaktion und will Vorbild für andere sein

16.05 Uhr: Der Wiesbadener Gastronom Vincenzo Ingenito backt in der Corona-Krise für jeden, der sich in finanzieller Not befindet, eine kostenlose Pizza. “Man sollte Hilfe anbieten, bevor jemand darum bittet”, sagte er am Mittwoch.

“Mit meiner Aktion will ich ein Gefühl von Mitmenschlichkeit und Zusammengehörigkeit wecken.” Bislang kämen nur eine Handvoll Menschen am Tag und fragten in der kleinen To-Go-Pizzeria in der Altstadt nach dem Angebot. “Wir organisieren gerade einen Lieferservice, um Hilfsbedürftigen auch eine Pizza nach Hause bringen zu können”, sagte Ingenito.

Dass sein kostenloses Angebot missbraucht werden könnte – davor hat der Italiener keine Angst. “Das glaube ich nicht.” Armut könne jeden treffen, etwa Selbstständige, die wegen der Corona-Krise von heute auf morgen keine Einnahmen mehr hätten.

Bislang kann er die Hilfsaktion finanzieren, sein Geschäft ist geöffnet. “Auf eine Pizza mehr oder weniger kommt es nicht an.” Ingenito ruft andere Kollegen, die das derzeit leisten könnten, dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen.

#CoronaCare: Seniorenheim startet Aufruf gegen Einsamkeit– „Resonanz ist unfassbar“

12.30 Uhr: In Zeiten der Corona-Pandemie wird aufgrund der sozialen Isolation die Einsamkeit vieler Menschen weltweit immer größer. Dies gilt insbesondere auch für Bewohner der vielen Seniorenheime in Deutschland. Genau aus diesem Grund starteten die Verantwortlichen des Seniorenzentrums „Zwei Eichen“ in Lotte vor zwei Tagen einen Aufruf über ihre Facebookseite.

Dort heißt es: „Bastelt oder malt eine oder mehrere Karten für die älteren Damen und Herren in unserem Seniorenzentrum. Damit könnt ihr unseren Bewohnern eine große Freude bereiten.“

Und die Resonanz ist gigantisch: „Es ist unfassbar, wirklich überwältigend. Wir haben schon jetzt mehr als 30 Karten und Bilder erhalten. Unsere Bewohner freuen sich riesig, vor allem wenn sie Post von Kindern bekommen. Die Menschen hier werden in der aktuellen Zeit nicht besucht. Deshalb sind diese kleinen Geschenke so wichtig“, berichtet Steffen Brockmeyer, der Leiter Sozialer Dienst im Seniorenzentrum in Lotte, FOCUS Online.

Die Idee hatte Brockmeyer von einem anderen Seniorenheim: „Ehrlich gesagt haben wir uns da am Seniorenzentrum „St. Konrad“ in Melle-Wellingholzhausen orientiert. Die hatten diesen tollen Einfall. Jetzt wünsche ich mir für die nächsten Wochen weiter zahlreiche Karten und Bilder. Sie gelangen direkt zu unseren Bewohnern, deren Leben dadurch in dieser schwierigen Zeit erhellt wird.“

Eine Karte, ein Bild oder ein Brief kann an folgende Adresse verschickt werden: Seniorenzentrum „Zwei Eichen“ – Riegeweg 24 in 49504 Lotte

#CoronaCare: Resonanz nach Video-Aufruf groß, um einsamer Oma Geschenk zu machen

15.15 Uhr: Vor zwei Tagen bat Familie Ritter aus Schleswig-Holstein in einem Video über #CoronaCare, der Hilfsaktion von FOCUS Online, um Unterstützung. Genauer gesagt um nette Geburtstagskarten für die Mutter, Schwiegermutter und Oma, die ihren Geburtstag wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr alleine feiern muss.

Nach dem Video ist die Resonanz sehr groß. Tochter Heike Ritter berichtet: „Die Unterstützung ist unheimlich. Pro Stunde erhalten wir fünf Anfragen. Denen gebe ich dann die Adresse weiter. Wir sind wirklich sehr glücklich, dass dieser Aufruf so erfolgreich ist.“

Bereits vor einigen Tagen schrieb Heike Ritter in einem ersten Aufruf auf Facebook: “In den letzten Jahren hat sie sich um ihren Mann gekümmert, er ist pflegebedürftig. Ihre Eltern, die möglicherweise auch nicht mehr viel Zeit auf dieser Erde haben, darf sie nicht besuchen. In den letzten Jahren haben sich leider die meisten ihrer Kontakte in Luft aufgelöst.“

Und weiter „Ich würde ihr sehr gerne eine Freude machen, da wir ja nun nicht zu ihr fahren können. Vielleicht finden sich ja ein paar Leute, um sie ein wenig aufzuheitern und ihr den Tag doch noch ein wenig erfreulich machen. Ihr 60. Geburtstag ist am 5.4.”

Schüler wollen Kliniken mit Schutzkleidung helfen – und starten einzigartiges Projekt

Donnerstag, 26. März, 10.45 Uhr: Die Versorgung mit medizinischen Masken wird weltweit knapp. Der Wolfenbütteler Schüler Finn Felix Tebbe und sein Team aus Nähfans, Programmierern und Kreativen haben daher eine Online-Plattform für die Herstellung und die Vermittlung von Gesichtsmasken entwickelt.

Die Idee entstand im Rahmen des Hackathons #WirVsVirus der Bundesregierung. Ziel sei es, selbst gefertigte Masken an Einrichtungen zu vermitteln, die diese aufgrund des aktuellen Mangels an professionellen Masken dringend benötigen.

Mehr zu diesem Projekt gibt es hier.

#CoronaCare: Frisörin wird Miete erlassen – in emotionalem Video sagt sie Danke

10.40 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie müssen seit Anfang der Woche die Friseurläden in Deutschland schließen. So auch der Salon von Melanie Roehse aus Bad Nenndorf, die um ihre Existenz bangt.

Doch ihr wird auf besondere Weise geholfen. Auf der Facebook-Seite von #CoronaCare, der Hilfsaktion von FOCUS Online, teilt Röhse einen Brief ihres Vermieters, der ihr Miete und Nebenkosten für den Monat Mai erlässt.

In einem emotionalen Video bedankt sie sich bei ihrem Vermieter. Mehr dazu hier.

#CoronaCare: Freifunk MEET ermöglicht kostenlose Videokonferenzen für alle

10.15 Uhr: Während der Corona-Pandemie müssen wir voneinander Abstand halten. Die Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Wohnung, verzichten auf Kontakt zu Familienmitgliedern, viele Unternehmen haben Homeoffice angeordnet, Kitas, Kindergärten, Schulen und Unis haben geschlossen. Das kann ziemlich einsam sein.

Um dennoch Kontakt zu anderen zu halten, hat die Initiative Freifunk München den kostenlosen Video-Konferenzservice Freifunk MEET eingerichtet. Damit können sich bis zu 3000 Personen gleichzeitig per Videokonferenz unterhalten – beispielsweise in 100 Gruppen zu 30 Menschen.

Die Handhabung ist einfach: Auf meet.ffmuc.net kann jeder eine Gruppe gründen oder einer bereits bestehenden Gruppe beitreten und sofort mit Bild und Ton kommunizieren. Anleitungen gibt es bereits jetzt in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Weitere sollen folgen.

Freifunk MEET soll auch Schulklassen ermöglichen, sich digital zu treffen, Lerngruppen zu bilden. Auf privater Ebene kann der Konferenzservice beispielsweise der Ersatz für einen Stammtisch sein.

Freifunk-Koordinator Peter Buschkamp sagt: „Wir wollen, dass sich die Menschen weiter treffen können – sei es auch nur auf dem Bildschirm.“

#CoronaCare: Um einsamer Oma Geschenk zu machen, braucht Familie jetzt Ihre Hilfe

Mittwoch, 25. März, 08:35 Uhr: Die Ausgangsbeschränkungen durch die Corona-Pandemie haben weitreichende soziale Folgen. Familientreffen etwa müssen abgesagt werden, selbst für Geburtstage.

Die Familie Ritter aus Schleswig-Holstein bittet deshalb auf der Facebook-Seite von #CoronaCare, der Hilfsaktion von FOCUS Online, um Unterstützung. Nämlich eine Geburtstagskarte für die Mutter, Schwiegermutter und Oma.

Mehr zum Videoaufruf gibt es hier.

#CoronaCare: Neuer Coron-A-Mat soll gegen den Zuhause-Wahnsinn helfen

16.05 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie verbringen die Menschen die meiste Zeit in der eigenen Wohnung. Viele Stunden und Tage oder gar Wochen mit Familie, Lebenspartner oder auch anderen Mitbewohnern. Dies birgt ein gehöriges Konfliktpotential.

Auf der anderen Seite haben auch Alleinstehende in Zeiten der sozialen Distanz Schwierigkeiten.

Doch wie können Langeweile, Lagerkoller, Einsamkeit, Angst und Beziehungsstress bekämpft werden? Die Antwort darauf soll der „Coron-A-Mat“ vom Think-Tank IRights.Lab liefern. Auf der Webseite www.coronamat.de gibt es kostenlos über 600 Tipps.

Nach der Auswahl der Fragestellung erhalten die Nutzer eine Reihe an Vorschlägen zur Bewältigung ihres Problems. Etwa auf die Frage: „Was mache ich, wenn mein Partner nervt?“ Der Coron-A-Mat bietet gleich mehrere Lösungen an: „Verzieh dich mit Kopfhörer in die Küche und rufe deinen besten Kumpel an“ oder „male deinen Partner in einem Aquarell“ sind nur zwei Möglichkeiten.

Die Handhabung erinnert dabei an die Dating-App Tinder. Durch einen Wisch auf die linke Seite lassen sich unerwünschte Tipps aussortieren. Im Gegensatz dazu werden die passenden Tipps mit einem Wisch auf die rechte Seite gespeichert.

Der Initiative ist es wichtig zu erwähnen, dass der Coron-A-Mat keine Anlaufstelle für konkrete Hilfestellungen bei medizinischen Problemen im Zusammenhang oder in Folge des Ausbruchs von Covid-19 darstellt.

#CoronCare: Unternehmen sollen über Plattform Schutzausrüstung für Kliniken spenden

Dienstag, 24. März 12.45 Uhr: Aufgrund der aktuell steigenden Verbreitung des Coronavirus kann es in den nächsten Tagen zu Engpässen an Schutzausrüstung in Kliniken und Rettungsdiensten kommen.

Genau deshalb haben sich die Frenus GmbH und die Traumwelt GmbH zusammengetan und die Plattform schutz-spenden.de gegründet. Dort sollen Unternehmen Schutzausrüstung wie Atemschutzmasken, Schutzanzüge, Schutzbrillen etc. spenden.

Ziel dieser Plattform ist die Ermittlung und Vermittlung von Spendern. Thomas Allgeyer von Frenus erklärt: „Wir richten uns ganz klar an die zahlreichen Unternehmen in Deutschland, die Schutzausrüstung besitzen. Ihre Spende ist jetzt von Nöten. Denn die Schutzausrüstung brauchen in dieser schwierigen Zeit die Kliniken.“

Er führt weiter aus: „Wir sind eine Vermittlungsplattform. Die Unternehmen kommen auf unsere Webseite. Dort geben sie ihre Daten sowie ihre Schutzausrüstungsspende an. Wir vermitteln das dann an die Rettungsdienststellen der jeweiligen Landkreise, die das Material dann bei den Unternehmen abholen. Im Anschluss wird die Schutzausrüstung an die entsprechenden Kliniken verteilt!“

Daimler und Volkswagen gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Die Konzerne haben unzählige Atemschutzmasken, die dort auch in der Produktion eingesetzt werden, gespendet.

#CoronaCare: “Klatschen reicht nicht” – was Pflegekräfte wirklich entlasten würde

19.30 Uhr: Ärzte, Pfleger und Krankenhauspersonal leisten in diesen Tagen Unvorstellbares, um Kranke und Risikopatienten zu versorgen. Lange Zeit wurde ihr Engagement von vielen für selbstverständlich hingenommen. Der Berufsstand leidet seit Jahren unter schlechter Bezahlung, Personalmangel und bürokratischen Hindernissen.

Jetzt plötzlich ist die Anerkennung da: Aus ihren Fenstern heraus applaudieren und besingen Menschen die “Helden der Corona-Krise”. “Das macht Mut – ersetzt aber nicht die lange überfälligen Maßnahmen, die besonders Pflegepersonal entlasten könnten”, sagt Thomas Müller.

Mehr als 15 Jahre lang war Müller selbst in der Pflege tätig. Heute hilft er mit seiner Firma Curassist  Pflegekräften in die Selbstständigkeit. Er kennt die Branche ganz genau und weiß: “Der Mindestlohnt hat die Situation nicht verbessert.”

Welche Maßnahmen Pflegekräften wirklich helfen würden, lesen Sie hier.

#CoronaCare: BVB sammelt über digitalen Spieltag Tausende Euro für Fußball-Kneipen

12.05 Uhr: Unter der aktuellen Corona-Krise leidet auch die Gastronomie in Deutschland. Viele Restaurants, Bars und Lokale sind geschlossen. Besonders hart trifft es Fußballkneipen: Weil der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga derzeit ruht, sind die Kneipen leer, viele Wirtsleute bangen um ihre Existenz.

In dieser Situation hilft jetzt Borussia Dortmund mit einer tollen Aktion und setzt auf die Solidarität seiner Fans, um Kneipen in und um Dortmund zu unterstützen.

Der Fußballverein lässt die einzelnen Spieltage zumindest digital weiter stattfinden. In der Club eigenen App finden User eine virtuelle „Stadionweg-Karte“. Darin aufgelistet sind teilnehmende Gastronomie-Betriebe, die sich für dieses Projekt registrieren können. Die BVB-Fans sollen online ihre Lieblingssorte der Stadt weiter besuchen und sie mit einer Spende unterstützen.

Dortmunds Marketing-Boss Carsten Cramer erklärt: “Die Idee ist, dass unsere Fans am digitalen Spieltag ein bisschen von dem Geld, das sie normalerweise für die Wurst, ihr Bier oder den Kaffee vor oder nach dem Spiel gezahlt hätten, einfach direkt an den jeweiligen Betrieb spenden.“

Ohne Corona-Krise hätte am Sonntag die Bundesliga-Partie beim VfL Wolfsburg stattgefunden. Wie angekündigt, lief das Spiel zumindest digital ab. Insgesamt wurden 73.611 Euro für 86 Kneipen gespendet. Der BVB hofft, dass sich in naher Zukunft weitere Betriebe anmelden werden.

Cramer ist begeistert: “Wir sind ehrlich gesagt echt gerührt darüber, wie viele Menschen an der Aktion mitgewirkt und mit ein paar Euro ihr Lieblingslokal unterstützt haben. Das ist gelebte Solidarität, und das ist der emotionale Massen- und Mengen-Effekt, der Borussia Dortmund in diesen schwierigen Zeiten so stark macht.”

#CoronaCare: Kurdin verlor Verwandten bei Hanau-Anschlag – hilft nun auf spezielle Weise

Montag, 23. März, 11.30 Uhr: Melek Güven hat einen Verwandten beim Anschlag von Hanau verloren und ihre Mutter starb im Januar. Jetzt bedroht die Corona-Krise ihre Existenz als Restaurantbesitzerin.

Doch sie gibt nicht auf. Die sozial engagierte Frau trat einer Hilfsinitiative in Heddesheim bei und verschenkt an ältere Nachbarn Essenspakete aus ihrem Restaurant.

FOCUS-Onlin-Autor Frank Gerstenberg hat die 23-Jährige digital begleitet und mit ihr gesprochen. Mehr dazu gibt es hier.

#CoronaCare:  Tolle Aktion: Regenbogen helfen den Kleinsten, sich nicht alleine zu fühlen

18.28 Uhr: Auch den Kleinsten verlangt die aktuelle Situation einiges ab, Kinder können ihre Freunde nicht mehr im Kindergarten, der Kita oder Schule treffen und ab jetzt dürfen sie ihre Kinder auch nicht mehr außerhalb treffen. Umso schöner eine Aktion, die sich in Deutschland und anderen europäischen Ländern verbreitet. Kinder malen und basteln bunte Regenbogen und hängen, kleben und malen sie an Fenster und Türen.

Beim Spazierengehen und Draußensein mit ihren Familien können die Kinder, die Regenbogen zählen und merken so, dass sie nicht alleine zu Hause bleiben müssen. Auch in der #CoronaCare: Deutschland hilft sich”-Facebook-Gruppe haben User Fotos der vielen Regenbogen geteilt.

#CoronaCare: Kinder wenden sich mit emotionalem Appell an alle Großeltern

Sonntag, 22. März 16.37 Uhr:  Eine unglaublich fitte, aktive Senioren-Generation sieht sich plötzlich damit konfrontiert, verletzlich und schwach zu sein. Das ist für einige erst einmal schwer zu akzeptieren. Eine Initiative von „Eure Kleinsten im Team Deutschland“ lässt jetzt Enkel zu Wort kommen, die einen emotionalen Appell an alle Großeltern richten. Die ganze Geschichte finden Sie hier:

Gabenzaun: Berliner sammeln Spenden für Menschen, die kein Zuahause haben

Sonntag, 22. März 12.40 Uhr: “Stay at home – Bleib zuhause” – so das Motto für alle, die es können. Doch es gibt auch viele, die nicht zuhause bleiben können, weil sie kein Zuhause haben. In Berlin werden deshalb jetzt an Zäunen in verschiedenen Stadtteilen in Friedrichshain, Neukölln oder Kreuzberg Spenden für Obdachlose gesammelt, um die ärmsten unserer Gesellschaft in dieser Stadt zu unterstützen – mit Hygienartikeln, Kleidung, Lebensmitteln oder Hundefutter. Zahlreiche bieten unter den verschiedenen Facebook-Posts ebenfalls ihre Hilfe an und finden die Aktion toll. Eine Userin schreibt: “tolle Aktion.. großartig”, eine andere:  “Eine tolle Idee großartig weiter so.”

 

#CoronaCare: Initiative bringt Schüler und Erwachsene zum Lernen zusammen – weitere Freiwillige gesucht

Sonntag, 22. März 10.07 Uhr: Kostenlose Online-Betreuung von Schülern beim Lernen daheim bietet die Initiative der Lehrerbewertungs-App “Lernsieg” an. Mehr als hundert „digitale Lernteams“, bestehend aus je einem Schüler oder einer Schülerin und einem Erwachsenen sind dabei in zwei Tagen entstanden, wie die Initiatoren berichten.

Die Idee ist es, Senioren, Studenten, Lehrern oder anderen Erwachsenen, die freie Zeit daheim haben, eine Möglichkeit zu geben, sie sinnvoll zu nützen. Und zum Beispiel Schülern mit Schwächen in Deutsch oder anderen Fächern weiterzuhelfen.

Doch zurzeit melden sich mehr Schülerinnen und Schüler als Erwachsene. „Wir können derzeit noch allen Schülern einen Lehrer zuordnen“, so die Initiatoren rund um die App, „doch der Trend zeigt, dass sich mehr Schüler als Lehrer melden“. Freiwillige für die Schüler-Online-Betreuung seien deshalb dringend gesucht. “Wir suchen nicht nur ausgebildete Lehrer oder Menschen, die ein Fach studiert haben. Jeder, der sich in bestimmten Altersgruppen Lern-Betreuung vorstellen kann, ist willkommen.”

Lehrerinnen und Lehrer können sich einfach über die E-Mail-Adresse lehrer@lernsieg.de oder über die App “Lernsieg” anmelden und dabei das Fach, in dem sie Schüler betreuen können, sowie die Altersgruppe nennen. Schüler können sich ebenfalls über die App oder über schueler@lernsieg.de zur kostenlosen Lernbetreuung melden.

#CoronaCare: Münchnerin verschenkt Monatskarte an Helfer

Sonntag, 22. März 8.53 Uhr: Viele Menschen in Deutschland versuchen sich gegenseitig zu unterstützen und unter die Arme zu greifen, so gut es geht. Eine schöne Idee hatte Facebook-Userin Maria Lobe in der #CoronaCare-Facebook-Gruppe: “Ich verschenke meine Monatskarte” – schreibt die Münchnerin. Sie wolle sie Angestellten in Kliniken, Arztpraxen, Supermärkten und Apotheken geben.

Bereits kurze Zeit später hatte sich ein Interessent gefunden: “Ist sogar schon weg und gerade auf dem Weg in den Briefkasten #coronacare”, schreibt Maria Lobe. Ein weiterer User findet die Aktion super und schreibt, dass er es toll wäre, wenn sich auch in Leipzig Menschen finden würden, die ihre Monatskarten für den Nahverkehr gerade nicht mehr brauchen und verschenken würden.

#CoronaCare: Mit cleverem Trick erinnert Mutter ihre Tochter ans Händewaschen

Samstag, 21. März, 20.10 Uhr: Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu vermindern, ist Hygiene besonders wichtig. 20 Sekunden Händewaschen mit Seife und warmem Wasser tötet fast so viele Viren ab wie die Behandlung mit Desinfektionsmittel, sagen Mediziner. Doch was, wenn Kinder das unliebsame Ritual gerne einmal vergessen?

Eine Userin in der #CoronaCare-Facebook-Gruppe hat eine kreative Idee, um ihre Tochter an das regelmäßige Händewaschen zu erinnern. “Meine Tochter bekommt jetzt jeden Morgen einen Virus auf die Hand gemalt. Wenn sie tagsüber oft genug ihre Hände gewaschen hat, verschwindet er dann wieder”, schreibt die Mutter. Und: “Seitdem macht das Händewaschen sogar Spaß.”

 

#CoronaCare: Zwei Schwestern bringen Abwechslung in deutsche Kinderzimmer

Samstag, 21. März, 17.50 Uhr: Was tun, wenn der Nachwuchs wochenlang zu Hause bleiben muss, weil Kindergarten und Schule geschlossen sind? Wenn Mama oder Papa – oder auch beide – auch noch im Homeoffice arbeiten, kann schon mal Langeweile aufkommen. Oder auch nicht.

Die Schwestern Anne und Ruth Löwenstein hatten eine Idee: Auf ihrer Webseite „geschwisterloewenstein quarantänekids“ bieten die Schwestern kostenlos täglich eine Anleitung zum Spielen, Basteln oder Knobeln für Kinder in ganz Deutschland an. Ohne Vorkenntnisse haben die beiden Spiel- und Lerndesignerinnen eine Homepage erstellt.

Täglich um acht Uhr morgens – wenn gewöhnlich Kita-Alltag oder Schule beginnt – gibt es nun also die Infopost der beiden Schwestern. Das kommt bei den Kids offenbar gut an: Inzwischen wurde die Seite weit mehr als 290.000 Mal aufgerufen.

Wie die beiden Schwestern Spaß und Abwechslung in deutsche Kinderzimmer bringen, lesen Sie hier.

Warum wir uns trotz Social Distancing nicht einsam fühlen müssen

Samstag, 21. März, 16.05 Uhr: Die Corona-Pandemie zwingt unserer Gesellschaft eine nie dagewesene Form der sozialen Isolation auf. Abstand halten, Homeoffice, Zuhausebleiben – so lauten die Prämissen in diesen Tagen. Vielen Menschen fällt es schwer, plötzlich nicht mehr ihre Freunde, Bekannten oder die eigene Familie sehen zu können.

Trotz aller Social Distancing Maßnahmen müssen wir uns aber nicht einsam fühlen, sagt Therapeutin Andrea vorm Wald. “Ich glaube, es wäre schon gut, wenn wir versuchen, das Wort Einsamkeit für die aktuelle Situation aus unserem Wortschatz zu verbannen. Denn eigentlich sind wir es ja nicht. Wir werden eine Zeit lang länger alleine sein, als wir das normalerweise gewohnt sind – aber nicht einsam. Denn wir sind alle in derselben Situation. Wir haben die Möglichkeit uns zu verbinden, in dem wir telefonieren oder skypen und soziale Medien nutzen, um uns auszutauschen.”

Wie wir uns ablenken können, wenn wir uns einsam fühlen, und wie besonders Single-Haushalte und alte Menschen mit der aktuellen Situation umgehen können, lesen Sie im Interview.

#CoronaCare: Taxifahrer gehen für Hilfesuchende einkaufen – und behalten dadurch ihre Jobs

Samstag, 21. März, 11.00 Uhr: Die Corona-Krise in Deutschland trifft auch immer mehr Unternehmer und kleine Firmen. Auch Taxiunternehmer Steven Sürder (35) aus Hemmerden bei Grevenbroich ist betroffen: Seit Montag ist der Großteil seines Fuhrparks abgemeldet, 70 Arbeitsplätze sind gefährdet, die Existenz seiner Firma steht auf dem Spiel.

Der Taxiunternehmer zerbrach sich den Kopf, wie er alles retten kann und kam am Sonntag auf die Idee: „Wir versorgen die Menschen in Hemmerden und Grevenbroich mit Einkäufen und nehmen für jede Besorgung eine Pauschale von 20 Euro.“

Sein Versorgungs-Angebot stellte Sürder per Facebook ins Internet. Die ersten Anfragen ließen sich nicht lange auf sich warten. Es sind jetzt keine Fahrten zum Flughafen mehr, die Sürders Mitarbeiter unternehmen, sondern Touren zum Supermarkt und zurück.

Was ist das für ein Gefühl? „Es ist schon komisch“, sagt Taxifahrer Mustafa Ergül (27), „aber Hauptsache, ich kann überhaupt etwas tun und behalte meinen Arbeitsplatz.“ Er findet gut, dass FOCUS Online im Rahmen der Aktion „#CoronaCare – Deutschland hilft sich“ Menschen wie ihn aufsucht, um zu zeigen, wie das Land gerade zusammensteht.

FOCUS Online hat die shoppenden Taxifahrer einen Tag lang begleitet. Die ganze Geschichte dazu lesen Sie hier.

#CoronaCare: Nach FOCUS-Online-Aufruf gehen Tausende Euro an Spenden ein

16.10 Uhr: Update zur Grit Maroske und ihrer tollen Spendenaktion: Gestern berichteten wir, dass dank des Engagements von Maroske unter anderem der Wocheneinkauf einer jungen Mutter komplett übernommen werden konnte.

In den Stunden nach Veröffentlichung des Artikels hat sich schon wieder einiges getan. Maroske erzählt: „Innerhalb weniger Stunden sind durch den Text bei FOCUS Online deutlich über 4.000 Euro auf unserem Spendenkonto eingegangen. Das ist unfassbar.“

Insgesamt haben die Menschen bereits 15.500 Euro überwiesen. Weit über 100 Menschen konnte so mittlerweile geholfen werden. Eines ist aber klar: „Wir brauchen die Reichweite, um weiter Spenden zu generieren. Die meisten Anfragen beziehen sich auf die Artikel bei FOCUS Online. Nach dem gestrigen Text sind wir kaum noch zur Ruhe gekommen.“

Auch deshalb vergrößerte Maroske ihr ursprüngliches 10er-Team einmal mehr. Die Sächsin hat schon zahlreiche Spendenaktionen veranstaltet. Aufgrund des Coronavirus startete die Autorin und Malerin aus Hoyerswerda nun erneut einen Aufruf. Ihre aktuelle Aktion soll diejenigen Menschen unterstützen, die durch die Corona-Krise in eine finanzielle Schieflage geraten sind.

#CoronaCare: Deutschland verabredet sich zum Klatschen für Pflegekräfte und Virus-Patienten

14.25 Uhr: In schweren Zeiten sind es oft die kleinen Gesten, die den Menschen Mut machen. So zum Beispiel in Italien und Spanien, wenn sich Bürger an ihren Fenstern versammeln und aus Solidarität für die Pflegekräfte und Corona-Kranken ihres Landes zu klatschen oder zu singen beginnen.

Auch in Deutschland wird dieses Ritual der Dankbarkeit immer öfter aufgegriffen. In der #CoronaCare-Facebook-Gruppe postet ein User die Veranstaltung „Applaus am offenen Fenster für die Pflegekräfte und die Patient*innen!“. Dort können sich Menschen aus ganz Deutschland zu einem abendlichen Zeichen der Solidarität verabreden (Start 21.00 Uhr). Alles was es dazu braucht, ist ein Wohnungsfenster.

“#CoronaCare hat mir das Leben gerettet”: Risikopatientin ist für ein Jahr versorgt

Freitag, 20. März, 12.25 Uhr: Christine Gorth aus Hannover ist schwerkrank. Die derzeitige Corona-Krise ist für sie lebensbedrohlich. Seit einer Magenoperation 2016 muss die Risikopatientin über einen Port künstlich ernährt werden. Diese Ports müssen in regelmäßigen Abständen desinfiziert werden. Sonst kann es zu großen Komplikationen kommen.

Die Hamsterkäufe weltweit sorgen aktuell für einen Engpass an Desinfektionsmitteln, was für Gorth den Tod bedeuten könnte. Die 53-Jährige ist auf das Desinfektionsmittel Softasept N angewiesen.

Doch nach einem Aufruf in der CoronaCare-Facebook-Gruppe hat sich die Situation für Gorth entscheidend verändert. Die 53-Jährige kann ihr Glück nicht fassen.

Mehr zu Christine Gorth und ihrer bewegenden Geschichte gibt es hier.

#CoronaCare: 14-Jähriger entwickelte App, umhier Bürgern das Wichtigste in Krise zu erklären

16.30 Uhr: Tolle Aktion vom jungen Justus Storjohann. Der 14-jährige Schüler aus Kiel hat eine App entwickelt, die vor allem Kindern beim derzeit so enorm wichtigen Händewaschen helfen soll.

Die App soll für die jüngere Bevölkerung eine Unterstützung sein, die notwendigen 30 Sekunden beim Händewaschen einzuhalten. Das Zeitgefühl der Kinder soll verbessert werden.

Nach dem Öffnen der App erscheint ein kurzer Countdown. Im Anschluss zählt die App von 30 auf 0 herunter. Untermalt wird der Vorgang von verschiedenen Bildern, die jeweils zwei Hände beim Waschen zeigen.

Für Justus ist es nicht die erste App, die er entwickelt hat. Diese war ihm nun aber sehr wichtig: „Ich kam auf die Idee während eines TV-Beitrags zum Händewaschen. Dann war mir klar, dass ich da was machen kann.“

Seine Mutter Nicole ergänzt: „Er wollte unbedingt irgendwie helfen. Er ist allgemein unheimlich sozial. Er kann Ungerechtigkeiten nicht ausstehen. Was das Programmieren angeht, hat er sicherlich eine große Begabung.“

Ganz abgeschlossen scheint die aktuelle App aber noch nicht zu sein: „Wenn die ganze Geschichte auf Interesse stößt, will ich die App weiter verbessern. Ein Ton wäre zum Beispiel super. Auch an der Optik kann man sicherlich noch was machen“, erläutert Justus.

Die App ist natürlich kostenlos und steht allen zur Verfügung.

#CoronaCare: „Die tun alles für Kinder“ – besondere Post muntert einsame Schüler auf

Donnerstag, 19. März, 16.51 Uhr: Der Coronavirus zwingt viele Berufstätige ins Home Office und die Schüler in Deutschland müssen zuhause bleiben. Auch in Thüringen. Das trifft neben den Schülern und Lehrer auch das Social Start-Up „Pixel Sozialwerk“, die in Erfurt Bastelkurse oder Spielplatzfeste für Schulkinder anbieten. Diese Aktionen darf das soziale Unternehmen aufgrund der Corona-Lage nun erstmal nicht fortführen. Auch das trägt zur Einsamkeit für viele Kinder bei. Also stellte das Sozialwerk seine Abläufe um – und rief die „Pixel-Post“ ins Leben. Montags bis freitags können die Schulkinder im Raum Erfurt jeweils einen Brief bekommen. Dort sind Rätsel, Witze oder ermutigende Geschichten abgedruckt. Eine Art Hoffnungspost also, erklärt Geschäftsführer Erik Reppel im Gespräch mit FOCUS Online.

Reppel, seine Frau und einige ehrenamtliche Helfer packen die „Pixel-Post“ und verschicken sie dann. Die Pixel-Post ist umsonst, lediglich die Versandkosten bei Postversand müssen übernommen werden. Außerdem kann sie in den Räumlichkeiten des Start-Ups abgeholt werden. Das Angebot werde schon überraschend häufig nachgefragt – und förderte laut Reppel direkt positive Reaktionen zutage. So habe ein 10-jähriges Mädchen, dass häufig zu den „Pixel“-Angeboten komme, dankbar geschrieben: „Die Pixeler (das Team des „Pixel Sozialwerks“, Anm. d. Red.) tun alles für die Kinder.“ Aber mehr geht natürlich immer. „Ich hoffe, dass wir mit Hilfe der #CoronaCare-Aktion von FOCUS Online die Pixel-Post weiter verbreiten und somit noch mehr Menschen erreichen können“, erzählt er. #CoronaCare finde er hervorragend, da sich Menschen, die gerne helfen wollen, so viel effektiver vernetzen könnten.

15-jähriger Schüler organisiert in kurzer Zeit 800 Helfer in Berlin

Mittwoch, 18. März, 10.25 Uhr: Noah Adler ist 15 Jahre alt und Schüler in Berlin. Insgesamt zwei Tage und zwei Nächte lang hat er getüftelt, dann war die Webseite Coronaport.net am Wochenende fertig. “Ich habe die Nachrichten verfolgt, und da war für mich klar: da wird Hilfe gebraucht”, sagt Noah.

Ziel seines Projektes ist es, dass Anbieter von Hilfe und Hilfesuchende zusammenfinden: “Zum Beispiel Hilfe beim Einkauf, der Kinderbetreuung oder der Beschaffung von Desinfektionsmitteln oder auch körperliche Arbeit”, erklärt er.

Über 800 Helfer haben sich bei Coronaport.net bereits registrieren lassen. Die Unterstützer sind per Mail oder auch über das Telefon zu erreichen. Beispielsweise bietet Sylvia aus Kreuzberg Hilfe beim Einkaufen oder bei der Verteilung von Hilfsgütern an.

Mehr zu Noah und seinem tollen Projekt gibt es bei unserem Partner “Deutsche Welle”.

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