SpaceX: Historische Mission mit Happy End | Aktuell Amerika | DW

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Nach zwei Monaten im All sind die beiden US-Astronauten Bob Behnken und Doug Hurley von der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt. Die Kapsel des Raumfahrzeugs “Crew Dragon” des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX tauchte am Sonntag vor der Küste des US-Bundesstaates Florida in den Golf von Mexiko ein. Damit hat zum ersten Mal ein privates Unternehmen Astronauten zur ISS und wieder zurückgebracht. SpaceX gehört dem Tesla-Gründer und Milliardär Elon Musk.

“Im Namen der Teams von SpaceX und NASA willkommen zurück auf dem Planeten Erde”, begrüßte der Flugdirektor des Unternehmens die beiden Raumfahrer nach der Landung im Wasser. “Und danke, dass Sie mit SpaceX geflogen sind.” “Es war eine Ehre und ein Privileg”, antwortete Hurley. Beiden Astronauten geht es offenbar gut.

Behnken und Hurley hatten die Kapsel “Endeavour” am Samstag von der ISS abgedockt. Die Reise zurück zur Erde dauerte 21 Stunden. Die erfolgreiche Landung im Meer war ein wichtiger abschließender Test dafür, ob Musks Firma Astronauten in den Orbit und wieder zurückbringen kann. Bislang hatte das kein Privatunternehmen geschafft.

Vier große Fallschirme öffneten sich, als die Raumkapsel in die Erdatmosphäre eintrat. In weniger als einer Stunde bremste das Gefährt so von 28.000 Stundenkilometern auf 24 Stundenkilometer ab. Es wurde von einem Bergungsteam aus dem Wasser gezogen und per Hubschrauber an Land gebracht.

Zuletzt waren im Sommer 2011 Astronauten von den USA aus mit der Raumfähre “Atlantis” zur ISS geflogen. Danach mottete die NASA ihre Space-Shuttle-Flotte aus Kostengründen ein und war seither für Flüge zur ISS auf Russland angewiesen. Das war mit rund 80 Millionen Euro pro Flug in einer russischen Sojus-Kapsel nicht nur teuer, sondern kratzte auch mächtig am amerikanischen Ego. Umso erfreuter äußerte sich Präsident Donald Trump nun nach der geglückten Mission: “Es ist großartig, dass NASA-Astronauten nach einer sehr erfolgreichen zweimonatigen Mission zur Erde zurückkehren. Danke an alle!” Die Landung im Wasser sei sehr aufregend gewesen.

Eigentlich waren eigene Flüge aus den USA zur ISS von der NASA schon für 2017 angekündigt gewesen – im Zuge technischer Probleme, Finanzierungsschwierigkeiten und Umstrukturierungen nach der Wahl von Trump zum US-Präsidenten wurde das Projekt aber immer weiter aufgeschoben.

rb/AL (afp, ap, dpa, rtr)



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