Steuererklärung: Auf diese 3 Angaben schaut das Finanzamt sehr genau

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Sogenannte Prüfungsschwerpunkte: Vorsicht bei der Steuererklärung: Auf diese 3 Angaben schaut das Finanzamt sehr genau

Millionen Bundesbürger müssen alljährlich ihre Einkommensteuer-Erklärung abgeben. Bei der Prüfung konzentrieren sich die Finanzbeamten auf wichtige Schlüsselzahlen. Die Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen gibt jetzt Hinweise darauf, was im Blickpunkt steht. Das dürfte ähnlich in anderen Bundesländern gelten.

Die Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen lässt auch in diesem Jahr durchblicken, welche Bestandteile von Steuerklärungen sie besonders intensiv prüft. Im Jahr 2020 – also für Steuererklärungen für das Jahr 2019 – wird das die „Prüfung der Einkunftserzielungsabsicht (Liebhaberei) bei einem Gewerbebetrieb und selbstständiger Arbeit“ (§15 und §18 EstG) sein. Das berichtet das „Handelsblatt“. Daneben legt jedes Finanzamt eigene Prüffelder fest. Die  aktuellen Top-Drei sind laut dem Bericht:

  • Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften (§17 EstG)
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§21 EstG)
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen (§20 EstG)

Finanzämter wollen sich die Arbeit erleichtern

Ziel der „Absichtserklärung“ des Fiskus‘ ist es, die Bearbeitung zu vereinfachen. Wenn Bürger und Steuerberater wissen, worauf die Finanzämter besonders achten, können sie die entsprechenden Angaben umfassend belegen. Das erleichtert die Bearbeitung. Steuerzahler dürfen deshalb zwar keine Geschenke erwartet, aber die Rückerstattung seitens der Ämter erfolgt schneller. Und in aller Regel bekommen private Steuerzahler vom Fiskus Geld zurück.

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Darum geht es bei den sogenannten Prüfungsschwerpunkten

  • „Einkunftserzielungsabsicht (Liebhaberei) bei einem Gewerbebetrieb und selbstständiger Arbeit“

Hierbei ist die entscheidende Frage, ob ein Steuerzahler mit seinem Gewerbebetrieb oder als Selbstständiger tatsächlich Gewinne erzielen will. Dieser Aspekt ist für die Finanzämter jedes Jahr zentral. „Wer über Jahre immer nur Verluste steuermindernd geltend macht, muss beweisen, dass er ernsthaft versucht, Gewinne zu erzielen“, sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler (BdSt) in dem Bericht. Liegt keine Absicht der Gewinnerzielung vor, bewertet der Fiskus die Tätigkeit als „Liebhaberei“. Folge: Ausgaben beziehungsweise Verluste werden steuerlich nicht anerkennen.

Besonders intensiv prüft der Fiskus Personen, die ein Gewerbe nur nebenberuflich betreiben. Was den Beamten besonders unangenehm auffallen dürfte: Setzt jemand regelmäßig Kosten für einen Firmenwagen ab, ohne Einnahmen zu erzielen. Dann wird es kritische Nachfragen geben.

  • Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften (§17 EstG )

Dieser Prüfpunkt betrifft eher einen kleinen Personenkreis. Dennoch können die Finanzminister hier viel Geld holen. Der Hintergrund: Wer privat mehr als ein Prozent an einer Kapitalgesellschaft hält und diesen Anteil verkauft, muss den Gewinn mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern. Dieser liegt meist über dem Steuersatz für Einnahmen aus Kapitalvermögen in Höhe von  25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Soli und Kirchensteuer.

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  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§21 EstG)

Auch Vermieter müssen glaubhaft machen, dass sie mit ihrer Immobilie wirklich Einkünfte erzielen wollen. Das ist beispielswese dann nicht der Fall, wenn sie ihre Eigentumswohnung sehr günstig an Familienmitglieder vermieten.

Manche Vermieter nutzen die Möglichkeit, dass sie Ausgaben für Kauf und Renovierung ihrer Immobilie steuerlich geltend machen können. Damit senken sie ihre Steuerlast. Das billigt ein Finanzbeamter aber nur, wenn den Ausgaben auch irgendwann Einnahmen gegenüberstehen.

Wer nachweisen kann, dass er sich um eine Vermietung bemüht, stimmt den Fiskus milde. Das ist zum Beispiel mit Zeitungsinseraten möglich. Expertin Klocke stellt in dem Bericht den Zusammenhang klar: „Andernfalls könnte das Finanzamt annehmen, dass eine Wohnung für private Zwecke hergerichtet wurde und eine Vermietung nie beabsichtigt war.“

  • Einkünfte aus Kapitalvermögen (§20 EstG)

Die Erklärung von Kapitaleinkünften interessiert Finanzbeamte immer wieder. Derzeit besonders, weil seit 2019 die Anlage KAP-INV neu ist. Darin geben Steuerzahler ihre Erträge aus Investmentfonds an, die bei einer Bank im Ausland liegen. Das gilt etwa für laufende Erträge. Hier ist der Fiskus besonders aufmerksam, weil Auslandsbanken die Abgeltungsteuer nicht automatisch nach Deutschland abführen.

Wer seine Einkommensteuererklärung einreicht, sollte in den genannten Fällen ganz besonders akribisch vorgehen.

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mbe

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