Stoppt Trump seine Corona-Briefings? | Aktuell Amerika | DW

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Was habe es für einen Zweck, Pressekonferenzen im Weißen Haus abzuhalten, wenn die Medien “nichts als feindselige Fragen stellen und sich dann weigern, die Wahrheit oder Fakten genau zu berichten”, schrieb Donald Trump auf Twitter. “Sie haben Rekord-Einschaltquoten und das amerikanische Volk bekommt nichts als Fake News.” Das sei Zeit und Mühe nicht wert, betonte der US-Präsident.

Ob sein Tweet bedeutet, dass er künftig keine Pressekonferenzen mehr zur Corona-Krise geben möchte, ist unklar. Am Samstag gab es jedenfalls kein solches Briefing.

Trumps “Sarkasmus”

In den vergangenen Wochen hielt Trump fast täglich Pressekonferenzen ab, die teilweise länger als zwei Stunden dauerten. Journalisten konnten dem Präsidenten dabei ausführlich Fragen stellen. Wegen verbaler Attacken auf einige Medienvertreter, umstrittener, teils falscher Aussagen und viel Eigenlob handelte er sich aber zunehmend Kritik für seine Auftritte ein.

Am Donnerstag hatte Trump bei der Pressekonferenz Forscher ermuntert, Möglichkeiten zu prüfen, Menschen im Kampf gegen das Virus direkt Desinfektionsmittel zu spritzen. Damit löste er breite Empörung aus. Am Freitag versuchte er, seine Äußerungen einzufangen, und sagte, diese seien nur “Sarkasmus” gewesen.

wa/pgr (dpa, twitter.com)



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