Supermond am 7. Mai: Was Sie zu diesem Vollmond wissen müssen

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„Der Mond braucht gut 27 Tage, um sich in seiner elliptischen Umlaufbahn um die Erde zu bewegen. Dabei variiert seine Entfernung zu uns zwischen rund 356.000 und 406.000 Kilometern. Es hat sich eingebürgert, von einem Supermond zu sprechen, wenn der Vollmond nahe genug beim erdnächsten Bahnpunkt stattfindet“, sagt Professor Thomas W. Kraupe vom Planetarium Hamburg.

Ein solcher Supermond erscheint uns besonders hell und groß, obwohl er eigentlich nur rund 7 Prozent größer und etwa 15 Prozent heller als der durchschnittliche Vollmond ist.

„Alle Vollmonde haben übrigens in den verschiedenen Kulturen Beinamen erhalten, die zum jahreszeitlichen Geschehen passen”, sagt Professor Kraupe. „So wird der Mai-Vollmond bei den Angelsachsen als ‚Milchmond’ bezeichnet – bei den Nordamerikanern als ‚Blumenmond’.”

Wetter spielt Supermond in die Karten

Die Wetteraussichten sind übrigens relativ gut. In den meisten Teilen Deutschlands könnte der Supermond gut zu sehen sein. Größere Niederschläge sind zumindest nicht vorhergesagt für die kommenden beiden Tage bis zum 7. Mai.

Mai bietet noch mehr Himmelsspektakel

Doch der Mai hält neben dem Vollmond noch weitere Highlights für uns bereit. So bietet die zweite Maihälfte auch die letzte Abendsichtbarkeit der beiden sonnennächsten Planeten in diesem Jahr. Am 22. Mai können Interessierte versuchen, den scheuen Planeten Merkur 1 Grad links neben dem viel helleren „Abendstern” Venus zu sehen. Und am 24. Mai steht links neben Merkur auch noch die dünne Sichel des zunehmenden Mondes – ein wunderschöner Anblick.

Fakten zu Supermond und Mond

FOCUS Online und das Planetarium Hamburg haben eine Liste mit interessanten Fakten zu unserem Mond zusammengestellt – von lehrreich bis kurios.

1. Der Vollmond bestimmt das Osterdatum

Am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühjahr feiern die Christen traditionell das Osterfest. Dies geht zurück auf Überlieferungen des Neuen Testaments, nach der die Auferstehung Christi sich nach dem ersten Frühlingsvollmond ereignete.

2. Supermond: besonders groß und hell

Der Mond braucht gut 27 Tage, um in seiner elliptischen Umlaufbahn um die Erde zu wandern. Dabei ist er bis zu 406.000 Kilometer entfernt, kommt aber auch auf bis zu 356.000 Kilometer an die Erde heran. Wenn dabei ein Vollmond sehr nahe diesem erdnächsten Bahnpunkt stattfindet, spricht man von einem „Supermond“ bzw. „Supervollmond“. Dieser erscheint uns dann größer und heller als der übliche Vollmond.

3. Hinterlassenschaft auf dem Mond

Die Menschen haben auf dem Mond jede Menge zurückgelassen. Was genau, hat die Nasa im so genannten „Catalogue of Manmade Material on the Moon“ festgehalten. Darunter die goldene Nachbildung eines Olivenzweigs, Familienfotos, die Feder eines Falken, Golfbälle, Mondfahrzeuge, Urinbeutel und vieles mehr. Insgesamt soll rund 200.000 Kilogramm menschengemachter Dinge auf dem Mond liegen.

4. Gewichtsreduktion

Wer sich als Leichtgewicht fühlen möchte, sollte auf den Mond reisen. Denn aufgrund der geringeren Schwerkraft wiegt der Mensch hier sechs Mal weniger als auf der Erde.

5. Welt der Gegensätze

Auf der Sonnenseite des Mondes kann es bis zu 123 Grad warm werden – auf der Nachtseite hingegen Minus 233 Grad kalt.

6. Gar nicht mal so klein

Mit seinen 3.476 Kilometern im Durchmesser ist unser Mond größer als Zwergplanet Pluto – aber rund viermal kleiner als die Erde (12.765 Kilometer).

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