Taifun ″Haishen″ wütet in Südkorea weiter | Aktuell Asien | DW

0
92
Werbebanner

Der mächtige Taifun “Haishen” hat nach seinem Durchzug durch Japan Südkorea erreicht. Dort mussten Hunderte Flüge gestrichen werden. In der südkoreanischen Hafenstadt Busan stürzten Ampeln und Bäume um, Straßen standen unter Wasser und Tausende Häuser waren ohne Strom. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap meldet, wurden nahe Gyeongju zwei Atomreaktoren aus Sicherheitsgründen heruntergefahren.

Nach dem Durchzug des Taifuns Haishen liegt das Dach einer Autofabrik auf einer Straße der japanischen Stadt Fukuoka (Reuters/Kyodo)

Abgedeckte Fabrikhallen: Spuren des Sturms in Fukuoka auf der südlichsten japanischen Hauptinsel Kyushu

Auf der südlichsten japanischen Hauptinsel Kyushu hatte der Wirbelsturm zuvor Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt. Auch hier wurden Hunderte Flüge gestrichen; zahlreiche Bahnverbindungen waren unterbrochen. Etliche Passanten wurden durch Stürze verletzt. In der Provinz Miyazaki werden vier Menschen nach einem Erdrutsch vermisst. Eine halbe Million Einwohner waren vom Stromnetz getrennt, nachdem “Haishen” mit starken Winden und Regenfällen gewütet hatte.

Display am Flughafen der japanischen Stadt Fukuoka zeigt an: Cancel - due to typhoon | Taifun Haishen (Getty Images/Y. Yamazaki)

Am Boden: Viele Fluggäste in Fukuoka konnten nicht wie geplant abheben

Nach einer ersten Bilanz waren die Schäden in Japan jedoch weniger schlimm als befürchtet. Die Behörden hatten mehr als sieben Millionen Menschen vor allem auf Kyushu dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Mancherorts mieteten sich Betroffene in Hotels ein, da sie wegen der Corona-Pandemie keine Massenunterkünfte aufsuchen wollten.

Pkw fährt auf einer überfluteten Straße in der südkoreanischen Stadt Gangneung | Taifun Haishen (Reuters/Yonhap)

Erschwerte Bedingungen: Überflutete Straßen in Gangneung in Südkorea

Der Taifun bewegt sich derweil an der Ostküste der koreanischen Halbinsel weiter Richtung Norden. Er werde voraussichtlich gegen Mitternacht Ortszeit in der Region der nordkoreanischen Stadt Chongjin erneut auf Land treffen, teilte die südkoreanische Wetterbehörde mit. Inzwischen verlor “Haishen” etwas von seiner Kraft. Windböen erreichten aber immer noch Geschwindigkeiten bis zu 126 Kilometer pro Stunde.

jj/ww (dpa, afp, rtr)



[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

achtzehn + elf =