Telegram lässt Rechtsstreit um “GRAM” fallen: Firma trägt Prozesskosten

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Die Telegram Messenger Inc hat freiwillig seine Klage gegen Lantah LLC wegen der Verwendung des Markennamens “GRAM” für seinen gleichnamigen Kryptowährungs-Token fallen lassen.

Der US-Bezirksrichter Charles Breyer entschied, dass Telegram in angemessenem Rahmen die Anwaltskosten von Lantah seit 2018 zahlen müsse.

Da Lantah keine Rechnungen vorgelegt hat, die seine Prozesskosten belegen, müssen die Parteien nun eine angemessene Summe aushandeln, bevor sie erneut vor Gericht zusammenkommen.

Der Richter wies die Klage unbeschadet der Wiedervorlage ab und erlaubte Telegram, in Zukunft Ansprüche auf die Marke GRAM geltend zu machen. Er wies den Antrag Lantahs auf Abweisung zurück.

Telegram hat die Klage fallen gelassen, nachdem das Unternehmen sein Projekt Telegram Open Network im Mai aufgegeben hatte und im Juni mit der US-Wertpapieraufsicht SEC einen Vergleich geschlossen hatte.

Telegram kündigte Ende Dezember 2017 an, den Start eines Blockchain-Netzwerks durch den Verkauf von GRAM-Token zu finanzieren. Im Juni 2017 wurde allerdings in Florida das Unternehmen Lantah gegründet. Dieses behauptete, bereits vor Telegram die Ausgabe einer Kryptowährung namens GRAM geplant zu haben.

Obwohl Lantah bis 2018 einen Antrag für die Marke GRAM einreichte, leitete Telegram im Mai 2018 rechtliche Schritte gegen das Unternehmen ein, nachdem es durch ein dreimonatiges Angebot von GRAM-Token 1,7 Mrd. US-Dollar aufgebracht hatte.

Lantah reichte im Juni 2018 Gegenklage ein und behauptete, das Unternehmen das Recht auf die Marke. Das Gericht gab jedoch dem Antrag von Telegram auf eine einstweilige Verfügung statt. Dadurch wurde Lantah die Benutzung der Marke verboten. Es wurde dabei darauf hingewiesen, dass Telegram noch vor Lantah die Marke in einem kommerziellen Kontext verwendet hatte.


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