Tornado tobt in Mississippi | Aktuell Amerika | DW

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Ein gewaltiger Tornado hat am Sonntag den US-Bundesstaat Mississippi heimgesucht. Mindestens sechs Menschen kamen nach Angaben des Katastrophenschutzes in dem Sturm ums Leben. 300 Wohnhäuser und andere Gebäude wurden durch Böen beschädigt.

Die nationale Wetterbehörde NOAA hatte bereits am späten Nachmittag vor möglichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 330 Kilometern pro Stunde gewarnt. Es handle sich um sich ein “außergewöhnlich seltenes Ereignis”, hieß es.

Schwerer Hagel vorhergesagt

Tornado-Warnungen gab es am späten Abend auch für Teile der benachbarten Bundesstaaten Alabama und Tennessee. Dort könnten einzelne Windböen Geschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern erreichen. In einzelnen Fällen sei auch mit schwerem Hagel zu rechnen, hieß es weiter. Hagelkörner könnten der Wetterbehörde zufolge einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimeter haben.

Jamie Mayo (picture-alliance/AP Photo/G. Hilburn/Monroe News Star)

Bürgermeister Mayo: Trost spenden mit Atemmaske

Die Gouverneurin von Alabama, Kay Ivey, hatte bereits im Vorfeld den Notstand erklärt. Das Gleiche ordnete auch ihr Kollege in Mississippi, Tate Reeves, an.

Der Katastrophenschutz ermahnte die Bürger, die Corona-Gefahr nicht zu vergessen und in Schutzräumen einen Mundschutz zu tragen und auch dort möglichst auf Abstand zu bleiben. Es wird erwartet, dass sich die Unwetter weiter bis Georgia, South Carolina und North Carolina im Südosten ausbreiten.

Zehntausende Haushalte ohne Strom

Weitere Staaten im Süden der USA waren Medienberichten zufolge bereits im Tagesverlauf von heftigen Unwettern betroffen. In Texas war demnach bereits am Morgen ein Tornado bestätigt worden.

Zerstörte Jets am Flugplatz Monroe (picture-alliance/AP Photo/Monroe News Star/G. Hilburn)

Zerstörte Jets am Flugplatz Monroe: 30 Millionen US-Dollar Schaden

Auch im Bundesstaat Louisiana hatten heftige Stürme gewütet. Der Bürgermeister von Monroe, Jamie Mayo, sagte dem Sender KNOE, dass in seiner Stadt und in der Umgebung bis zu 300 Wohnhäuser beschädigt worden seien. Er versuchte, geschützt durch eine Atemmaske, nun obdachlos gewordenen Bürgern Trost zu spenden. Auf dem Flugplatz der 50.000-Einwohner-Stadt wurden Regionaljets stark beschädigt. Airport-Direktor Ron Phillips bezifferte den Schaden im Nachrichtenportal “News-Star” auf 30 Millionen US-Dollar.

Jeweils Zehntausende Haushalte in Louisiana, Mississippi und Alabama waren zeitweise ohne Strom. Auch für diesen Ostermontag werden in weiten Teilen der USA weitere Unwetter erwartet.

AR/bru (dpa, ap, afp)



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