Tote nach Messerangriff in Südostfrankreich | Aktuell Europa | DW

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Nach Mitteilung der Polizei wurden neben den Getöteten mindestens vier weitere Menschen verletzt. Der 33-jährige Angreifer attackierte die Menschen den Angaben zufolge mitten im Stadtzentrum. Einer der Verletzten schwebt demnach in Lebensgefahr.

Der mutmaßliche Täter hatte keine Papiere bei sich, behauptete aber, Sudanese und 1987 geboren zu sein. Die Kriminalpolizei in Lyon übernahm die Ermittlungen. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob sie die Ermittlungen an sich zieht.

Willkürlich auf Menschen eingestochen

Nach Auskunft von Augenzeugen stach der Täter an verschiedenen Orten willkürlich auf Menschen ein. Die Opfer standen den Angaben zufolge vor eine Bäckerei an oder befanden sich in Geschäften. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte den Anschlag und sprach den betroffenen Familien sein Beileid aus. Er versicherte, dass die Hintergründe des Angriffs genau aufgeklärt würden. Im Onlinedienst Twitter verwies er auch darauf, dass das Land wegen der Coronavirus-Pandemie mit hunderten Toten ohnehin schon eine schwere Probe bestehen müsse.

 

In Romans-sur-Isère gelten wie überall in Frankreich Beschränkungen infolge der Corona-Krise. Die Bürger dürfen aber Waren des täglichen Bedarfs einkaufen. Es ist noch unklar, ob die Angriffe mit den behördlich angeordneten Schließungen in Verbindung stehen. Innenminister Christophe Castaner zufolge laufen die Ermittlungen noch.

In Frankreich hatte es in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe islamistischer Anschläge mit hunderten Toten gegeben.

hf/as (rtr, afp, ap)



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