TUI-Pilotprojekt: “Test-Reise” nach Mallorca wird für Deutsche zur Katastrophe

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Einreiseverbot wegen Computerpanne: 70 Minuten Mallorca und wieder zurück: “Test-Urlaub” wird für deutsches Ehepaar zur Katastrophe

Sie wurden unter Beifall empfangen: Am Montagmorgen kehrten erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wieder deutsche Touristen auf die Baleareninsel Mallorca zurück. Auch Kai-Jörg K. und seine Frau sind unter den “Test-Urlaubern”. Doch anstatt mit Jubel wird das Paar mit einer bösen Überraschung empfangen: Die Einreise wird ihnen verweigert.

Schuld ist eine Computerpanne des Reiseveranstalters TUI. Kai-Jörg K. aus der Nähe von Trier gehört zusammen mit seiner Frau zu den insgesamt 10.900 sonnenhungrigen „Test-Touristen“ aus Deutschland, die im Rahmen eines Pilotprojekts noch vor Spaniens Grenzöffnung auf die Insel zurückkehren dürfen. Doch anders als die Touristen, die noch am selben Tag mit Begeisterung von den Einheimischen empfangen werden, erlebt das Paar bei seiner Ankunft auf Mallorca eine böse Überraschung. Polizisten verweigern dem 40-Jährigen und seiner Frau die Einreise – der Beginn einer echten Odyssee.

Dabei fängt der Morgen des 15. Juni gut an. Kai-Jörg K. und seine Frau freuen sich riesig, Teil der TUI-Testgruppe zu sein. Bereits um 4.00 Uhr morgens machen sie sich auf den Weg zum Frankfurter Flughafen.

„Alles wie gewohnt, nur viel Leere“, schildert Kai-Jörg K. in einem Facebook-Post. Der Lufthansa Flug, auf den das Paar vom Reiseveranstalter TUI gebucht worden war, startet pünktlich um 9.00 Uhr. Nach einem Zwischenstopp in Zürich geht es ebenfalls planmäßig weiter. Um 15.00 Uhr landen die Deutschen dann auf dem Flughafen von Palma.

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Bei der Einreisekontrolle auf Mallorca findet die ersehnte Reise ihr abruptes Ende

Auch auf dem mallorquinischen Flughafen herrscht gähnende Leere. Lediglich drei weitere Maschinen seien am Vorfeld zu sehen gewesen, erzählt Kai-Jörg K. Doch bevor es von dort aus mit Bussen zur Gepäckausgabe geht, müssen die Reisenden eine Kontrollstelle der spanischen Grenzpolizei passieren. Kai-Jörg K. und seine Frau sind gut vorbereitet: Sie erklären, dass sie Teil des Pilotprojekts sind und belegen dies mit ihren TUI Buchungsunterlagen sowie den Personalausweisen. Die Gesundheitsbefragung der spanischen Behörden haben die beiden bereits im Flieger ausgefüllt.

Doch als die Grenzbeamten fragen, aus welchem Land das Paar anreist, erlebt die bis dahin so reibungslos verlaufene Reise plötzlich ihren Abbruch. Die spanische Polizei verweigert die Einreise. Der Grund: Sie sind über die Schweiz eingereist. Für den Reiseverkehr zwischen dem deutschen Nachbarland und Spanien bestehen nach wie vor Einschränkungen. Kai-Jörg K. und seine Partnerin sind schockiert: „TUI buchte uns auf eine Pauschalreise mit Zwischenstopp in der Schweiz, über die wir aber überhaupt nicht hätten einreisen dürfen“.

 

Sämtliche Erklärungsversuche der beiden gegenüber der Beamten schlagen fehl. Unter der Nummer, die auf der Buchungsbestätigung von TUI angegeben ist, erreichen sie niemanden. Auch die Reiseleiterin vor Ort kann nicht helfen. Und so geht es nach nur 70 Minuten auf spanischem Boden wieder zurück nach Zürich – mit dem gleichen Flieger, mit dem Kai-Jörg K. und seine Frau angekommen sind.

„Wir sind eine Erfahrung reicher und knapp 2.500 Euro ärmer“

„Da stehen wir nun in Zürich, 500 km vom Startflughafen entfernt. Kein Flug, kein Zug oder ähnliches in die Richtung“, echauffiert sich der Deutsche. Seine Frau und er mieten sich schließlich ein Auto und fahren damit zum Frankfurter Flughafen, denn dort ist der eigene Wagen geparkt. Körperlich erschöpft von der nun mittlerweile 18-stündigen Reise, checkt das Paar um ein Uhr nachts in einem Hotel in Flughafennähe ein. Alle Kontaktaufnahmen zu TUI verlaufen auch am nächsten Tag erfolglos – ebenso wie eine Umbuchung auf einen Flug zwei Tage später. Kai-Jörg K. resümiert enttäuscht: „Schade, für uns ist das Experiment Mallorca definitiv nicht erfolgreich gewesen! Letztendlich sind wir eine Erfahrung reicher und knapp 2.500 EUR ärmer“.

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TUI entschuldigt sich – und macht Systemfehler für Horror-Trip verantwortlich

Auf Nachfrage von FOCUS Online erklärt TUI die Odyssee des Paars mit einer Computerpanne: „Einzelne Reiseleistungen wie Flug und Hotel wurden im elektronischen Buchungssystem zu einer Pauschalreise zusammengestellt. Das System sucht hierbei automatisch die günstigste Variante. Leider ist dabei eine fehlerhafte Flug-Kombination erfolgt“. Man bedaure das Geschehene sehr und werde sich um eine entsprechende Entschädigung kümmern, versichert TUI.

Mittlerweile hat Kai-Jörg K. seinem Post auf Facebook ein Update verpasst. Aus diesem geht hervor, dass der Reiseveranstalter sich bei dem Paar gemeldet hat und den Fall „zeitnah und wohlwollend“ bearbeiten möchte. Seinen Urlaub verbringt das Paar nun in Köln statt auf Mallorca.

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