UN besorgt über zunehmende Hassverbrechen gegen Roma | Aktuell Welt | DW

0
77
Werbebanner

Die Vereinten Nationen beobachten eine weltweite Zunahme von Hassverbrechen gegen die ethnische Minderheit der Roma. Rassistische Vorurteile und Diskriminierung gegen die Volksgruppe hätten zuletzt im Zuge der Corona-Pandemie wieder stark zugenommen, beklagte der UN-Sonderbeauftragte für Minderheiten, Fernand de Varennes, in Genf.

Am kommenden Sonntag (2. August) wird weltweit der Opfer der Sinti und Roma unter dem nationalsozialistischen Regime in Deutschland (1933-1945) gedacht. Rund 200.000 bis 500.000 Angehörige der Minderheit sollen laut Schätzungen während des Holocaust getötet worden sein. Allein in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurden fast 3000 Roma in den Gaskammern des Lagers Auschwitz-Birkenau ermordet.

Roma Holocaust Day (picture alliance / dpa)

KZ-Überlebende und Roma-Vertreter legen in Auschwitz-Birkenau Kränze nieder (Foto von der Feier am 2. August 2016)

Der Gedenktag solle dazu genutzt werden, um die Opfer wieder verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen und Rassismus jeder Art zurückzuweisen, forderte Varennes. “Entmenschlichung und Verleumdung der Roma, die in der Vergangenheit zu solchen Gräueltaten geführt haben, darf nicht in anderer Gestalt fortbestehen, etwa durch Volksverhetzung in Sozialen Medien.” Der UN-Beauftragte rief die Regierungen aller Länder zudem auf, alles zu tun, damit Roma als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft leben könnten. Ihre Sprachen, Kultur und Geschichte müssten gefördert werden.

sti/fab (dpa, kna)



[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

vierzehn − elf =