Urlaub in Spanien oder Mallorca trotz Krise – das müssen Reisende jetzt wissen

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Auf Mallorca wird wieder im Meer geplanscht: Nach einer mehr als zweimonatigen Zwangsschließung wegen der Corona-Pandemie haben die Lieblingsinsel der Deutschen sowie viele andere Regionen Spaniens am Montag ihre Strände wieder geöffnet. Vorerst genießen allerdings nur wenige Einheimische die angenehmen Temperaturen am Strand. Die schrittweise Wiedereröffnung der Strände für Einheimische gilt als Testlauf für den Sommer.

„Ab Juli wird der Empfang ausländischer Touristen unter sicheren Bedingungen wiederaufgenommen werden“, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Samstag in einer Rede an die Nation. „Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen.“ Urlaubshochburgen wie die Balearen und die Kanaren hoffen derweil noch, einige wenige ausländische Besucher vielleicht schon vor dem 1. Juli empfangen zu dürfen.

Noch gilt für Spanien-Einreisende eine zweiwöchige Quarantänepflicht

Zu diesem Anlass will Spanien die Pflicht zur Quarantäne für aus dem Ausland Eingereiste zum 1. Juli wieder aufheben. Die zweiwöchige Quarantäne nach der Einreise besteht seit dem 15. Mai für diejenigen, die überhaupt ins Land hineinkommen. Dafür ist aktuell noch ein Erstwohnsitz in Spanien notwendig. Auch dringende Geschäftsreisen gelten als Einreisegrund.

Außenminister Maas: Reisewarnung für Spanien bleibt vorerst bestehen

Nach drei Monaten wird am 15. Juni die weltweite Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für den größten Teil Europas wieder aufgehoben – für Spanien soll die Reisewarnung wegen noch bestehender Einreisesperren zunächst aufrecht erhalten werden. Außenminister Heiko Maas hofft aber, dass zumindest der Reiseverkehr nach Spanien – das Urlaubsland Nummer eins der Deutschen – noch im Juni wieder anlaufen kann. Maas hatte die weltweite Reisewarnung am 17. März ausgesprochen.

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Wiedereröffnung der Strände für Einheimische gilt als erster Test

Ministerpräsident Sánchez möchte Spanien mittels Exitplan in vier Phasen zurück in die Normalität führen. Bis zu dessen Ende im späten Juni dürfen die Spanier ihre jeweilige Provinz nicht verlassen.

Die Wiedereröffnung der Strände ist nur jenen Regionen erlaubt, die die Auflagen zum Eintritt in “Phase 2” des spanischen Exitplans erfüllen. Dazu gehörten neben den Balearen und den Kanaren auch Küstenregionen wie Cádiz im Süden. Corona-Grundbestimmungen, wie etwa ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern zwischen Handtüchern und Sonnenschirmen, müssen eingehalten werden. Zudem dürfen Gruppen maximal aus 15 Personen bestehen.

In dieser dritten von insgesamt vier Etappen – es gibt auch eine “Phase 0” – dürfen neben den Stränden auch Swimmingpools, Kinos und Theater und die Innenbereiche von Bars und Restaurants wieder geöffnet werden. Hier gelten – wie in Deutschland auch – Beschränkungen der Gästezahlen.

Die Bewohner von anderen Regionen, die im Kampf gegen das Virus nicht so weit sind, kamen am Montag erst in “Phase 1”. Dazu zählen auch die Touristenhochburgen Barcelona und Madrid.

Lufthansa bietet bereits ab Anfang Juni Flüge nach Mallorca an

Lufthansa fliegt bereits ab 26.05. den Flughafen von Palma de Mallorca wieder an. Außerdem geplant sind Flüge auf das spanische Festland. Die deutsche Fluggesellschaft möchte ab Ende Mai/ Anfang Juni ihr Streckennetz unter anderem auf Barcelona, Malaga und Valencia sowie die Hauptstadt Madrid ausweiten.

Der Reiseanbieter TUI hat angekündigt, ab Ende Juni wieder Urlauber nach Mallorca zu bringen. Für Kreuzfahrtschiffe sind spanische Häfen noch bis auf unbestimmte Zeit gesperrt.

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Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten – innerspanischer Verkehr stark reduziert

Seit dem 21. Mai gilt in Spanien eine allgemeine Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten, an denen ein 2-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.

Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr ist derzeit noch stark reduziert. Die spanischen Behörden raten, öffentliche Verkehrsmittel so wenig wie möglich zu nutzen.

Das Auswärtige Amt warnt auf seiner Website davor, dass Spanienurlauber bei der medizinischen Versorgung außerhalb von Notfällen mit starken Einschränkungen rechnen müssen. Die spanischen Gesundheitseinrichtungen werden durch COVID-19 nach wie vor stark in Anspruch genommen.

Rückkehr nach Deutschland: Regeln für Quarantänepflicht beachten

Urlauber sollten sich bereits vor Reiseantritt mit den aktuellen Verordnungen zur Wiedereinreise in Deutschland auf der Seite des Auswärtigen Amts vertraut machen. Derzeit wird Personen, die aus einem EU-Land mit hoher Infektionsrate in Deutschland einreisen, lediglich eine 14-tägige Quarantäne empfohlen.

Corona-Virus in Spanien

Neben Italien galt Spanien als Corona-Brennpunkt Europas. Als Maßnahme führte die spanische Regierung eine der strengsten Ausgangssperren weltweit ein. Langsam kann das Land wieder aufatmen: Die Zahl der Neuansteckungen sank zuletzt (Stand: 26.05.).

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Deutschland und die Nachbarländer wollen die wegen der Corona-Pandemie bestehenden Grenzkontrollen nach und nach lockern: Am 16. Mai begann eine schrittweise Öffnung – endgültig beendet werden sollen die Kontrollen dann am 15. Juni.

Italien gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Von der Corona-Pandemie stark betroffen, verzeichnete es zuletzt rückläufige Infektionszahlen. Schon bald will das Land seine Grenzen für Urlauber öffnen. Welche Regeln gelten, lesen Sie hier.

Wenn es nach dem türkischen Außenminister geht, sollen deutsche Urlauber im Sommer wieder in die Türkei reisen können. “Wir erwarten unsere deutschen Freunde zu einem sicheren und unbeschwerten Urlaub”, heißt es auf der Seite des Ministeriums. Die Pläne für Einreise, Hotel und Rückkehr nach Deutschland stehen bereits. FOCUS Online zeigt, ob und wie ein Urlaub in der Türkei aussehen könnte.

 

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