US-Demokraten sammeln sich hinter Joe Biden | Aktuell Amerika | DW

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Das dürfte Joe Biden, dem einzig verbliebenen demokratischen Präsidentschaftsbewerber, einen weiteren Schub geben. Sein einstiger Stellvertreter im Weißen Haus habe alle Qualitäten, die ein Staatsoberhaupt jetzt haben müsse, sagte Barack Obama in einer Videobotschaft. Darin erklärt Obama, er sei stolz, seinen ehemaligen Vize-Präsidenten jetzt zu unterstützen. Biden habe den Charakter und die Erfahrung, die USA durch eine ihrer dunkelsten Zeiten zu führen.

“Joe als meinen Vizepräsidenten auszuwählen, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, und er ist ein enger Freund geworden.” Er sei “stolz”, den 77-Jährigen jetzt bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Auch wenn die Demokraten sich nicht in jedem Detail einig seien, müssten sie sich zusammentun, um die Republikaner zu besiegen.

Biden war von 2009 bis 2017 Vizepräsident unter Obama. Bislang hatte sich Obama mit Blick auf das interne Rennen der Demokraten öffentlich zurückgehalten und sich hinter keinen Bewerber gestellt. US-Präsident Donald Trump hatte Obamas bisheriges Schweigen mehrfach zum Anlass für Attacken auf Biden genutzt und gespottet, dieser habe nicht mal Obamas Unterstützung sicher – trotz der gemeinsamen Jahre im Weißen Haus.

Seitenhieb auf Donald Trump

Tatsächlich hatte es in den vergangenen Monaten mehrfach Medienberichte gegeben, Obama betrachte Bidens Bewerbung mit Skepsis. Die Demokraten bemühen sich inzwischen aber intensiv darum, die Reihen zu schließen und alle Kräfte hinter Biden zu versammeln, um Trump bei der Präsidentschaftswahl im November zu schlagen.

Obama pries Bidens lange politische Erfahrung. In Anspielung auf Trump sagte Obama mit Blick auf die Corona-Pandemie, die aktuelle Krise zeige, dass gutes Regieren wichtig sei, ebenso Fakten, Wissenschaft, Rechtsstaatlichkeit – und Anführer, die informiert und ehrlich seien.

USA Präsident Obama und Vizepräsident Biden (Reuters/J. Reed)

Männerfreunde – Präsident Obama und sein Vize Biden im Jahr 2013

Bidens letzter partei-interner Konkurrent um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten, der linke Senator Bernie Sanders, hatte sich vor einigen Tagen aus dem Rennen zurückgezogen. Am Montag hatte er dann Biden seine volle Unterstützung zugesichert.

Der formelle Nominierungsparteitag der Demokraten findet im August statt. Bei den Republikanern gilt Amtsinhaber Trump für die Wahl Anfang November als Kandidat gesetzt.

qu/wa (dpa, rtr, afp)



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