US-Senator Tom Cotton: „Sklaverei war ein notwendiges Übel“

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Die „New York Times“ entwickelte in Zusammenarbeit mit der Journalistin Nikole Hannah-Jones das sogenannte „1619 Project“ und einen darauf aufbauenden Lehrplan für Schulen. Das Projekt konzeptualisiert die amerikanische Geschichte neu und setzt ihren Beginn anstatt ins Jahr 1776 in 1619, das Jahr, indem afrikanische Sklaven erstmals in einer Kolonie in Virginia ankamen.

Der Fokus soll dadurch auf die Konsequenzen der Sklaverei und auch die Mitwirkungen schwarzer Amerikaner gelegt werden. „Wir glauben, dass es wichtig für amerikanische Studenten ist die Wahrheit über die Geschichte ihres Landes zu verstehen“, so ein Sprecher der Times.

Wie die „Arkensas Democrat Gazette“ berichtet, stößt das Projekt nicht bei allen auf Zustimmung. Während manche Kritiker ihm beispielsweise vorwerfen, koloniale Ansichten von Sklaverei falsch darzustellen, geht der US-Senator Tom Cotton noch einen Schritt weiter.

Er plane nun ein Gesetz, durch das finanzielle Konsequenzen für alle Schulen drohen würden, die nach dem „1619 Project“ unterrichten. Wenn der „Saving American History Act of 2020“ genehmigt wird, würden betroffene Schulen sich nicht mehr für den professionellen Bundesentwicklungsfond qualifizieren. Weiterhin würden auch weitere Gelder des Staates etwas verringert. „Es wäre nicht viel Geld, aber selbst ein Pfennig wäre zu viel für das ‚1619 Prejekt‘ an unseren Schulen“, so Cotton.

Mehr zu Sklaverei in den USA lesen Sie hier… 

Senator bezeichnet Projekt als “linke Propaganda”

Er begründet diese Entscheidung damit, dass das Projekt eine Verzerrung der amerikanischen Geschichte sei. Das „1619 Project“ sei weiter Propaganda des linken Flügels und würde Amerika als „korruptes, verdorbenes und rassistisches Land“ darstellen.

Für ihn seien die USA keinesfalls inhärent rassistisch, sondern ein „großartiges und nobles Land, dass auf der Annahme, dass alle Menschen gleich sind, aufbaut“. Zwar gäbe es immer wieder Probleme diesen Grundsatz umzusetzen, aber kein anderes Land tue mehr dafür.

Cotton sagt weiter, dass man die Rolle, die Sklaverei in der amerikanischen Geschichte gespielt hat, nicht unterschätzen solle: „Wie die Gründerväter sagten, war es das notwenige Übel, durch das das Land gebaut wurde, aber es wurde so gebaut, dass, wie Lincoln sagte, Sklaverei letztendlich aussterben muss.“

An diejenigen, die dennoch an dem „1619 Project“ festhalten und es unterrichten wollen, richtet Tom Cotton folgende Worte: „Wenn linke Schulen die Köpfe der Kinder mit anti-amerikanischen Müll füllen wollen, ist das ihre bedauerliche Entscheidung. Aber sie dürfen nicht von den Geldern der Steuerzahler profitieren, um Amerikas Kindern beizubringen Amerika zu hassen.“

Nicht der erste Skandal um Cotton

Senator Cotton erregte bereits Anfang Juni durch einen Gastbeitrag in der „New York Times“ aufsehen. Darin kritisierte er die landesweiten „Black-Lives-Matter“-Proteste scharf. Er bezeichnete sie als „Gewaltorgien“ und forderte, wie der Titel „Entsendet die Truppen“ suggeriert, dass gegen die Demonstranten hart durchgegriffen werden müsse.

Aufgrund der massiven Kritik, die der Artikel auslöste, erklärte die Zeitung zwei Tage später, dass er nicht ihrem journalistischen Standard entspreche und nicht in seiner Art hätte publiziert werden dürfen. Auch wenn Cottons Meinung einen Teil der aktuellen Debatte darstelle, sei der Artikel stellenweise zu hart und faktisch nicht geprüft. Weiterhin fehle Kontext, um ihn adäquat in die Diskussion einzuordnen. Als Reaktion auf den Gastbeitrag trat der zuständige Editor James Bennet zurück.

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